Hard Candy
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    93 User-Kritiken

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    pavlichenko
    pavlichenko

    0 follower | Seine 29 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    guter psycho-thriller. spannende, zum teil dubiose story, sehr emotional gezeichnete charaktere, eindrucksvoller stil. positiv hervorheben möchte ich die schauspielerischen darbietungen von wilson und page, die diesen film sehr unterhaltsam machen. die story hat gute ansätze, verläuft aber in eine fragwürdige richtung. ich denke da insbesondere an die schlussfolgerungen in diesem film, welche mit besonderem abstand betrachtet werden sollten.

    Hinzugefügt am 04.03.2012 um 15:19 Uhr
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    Schildkröte
    Schildkröte

    0 follower | Seine 42 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Mir hat "Hard Candy" im Nachhinein sehr gut gefallen. Der Anfang - Chat-Gespräch mit anschließender Verabredung - kam mir erstmal ein Bisschen komisch vor. Dass aber viel mehr hinter dieser Begegnung steckt, wird erst etwas später klar. Der Psychothriller glänzt durch starke Charaktere und seine spannende Geschichte. Man rechnet damit, dass jederzeit die Wendung kommen kann und ist auch auf die Auflösung der Handlung gespannt. Beeindruckt hat mich außerdem wie man es geschafft hat mit einer so kleinen Anzahl an Schauspielern eine glaubwürdige Geschichte zu inszenieren. 7/10

    Hinzugefügt am 16.02.2012 um 18:21 Uhr
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    Michael M.
    Michael M.

    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      4.5 - Großartig

    Vorsicht SPOILER: Ich muss mich schon sehr fragen, ob die Leute, die den Film hier so schnlecht beurteilen, wirklich bis zum Ende gesehen haben. Einige verlangen ja einen "endgültigen" Beweis, dass der liebe Jeff, mit dem ich keine Sekunde lang sympathisiert habe, wiiiiirklich schuldig ist. Ja, er ist schuldig. Er war am Tod des verschwundenen Mädchens direkt beteiligt, wollte davon Fotos machen durfte aber nicht, da es ihm die andere beteiligte Person verboten hat. Jeff behauptet, die andere Person habe den Mord schließlich ausgeübt (und er hat das nicht verhindert). Die Hauptdarstellering sagt aber, dass die andere Person eben dies über Jeff gesagt hat. Mag sein, dass nicht klar ist, wer letztlich zugestochen (oder was auch immer hat), aber sehr, sehr, sehr, sehr schuldig sind sie beide und das wusste unser Racheengel auch schon von anfang an, als Sie sich auf Jeff "eingelassen" hat. Deshalb geht es ihr auch gar nicht darum, durch Folter ein Geständnis zu erzwingen, sondern wohl von Anfang an darum, Jeff zu bestrafen, wobei Sie ihm zwei Möglichkeiten lässt. Sich umbringen oder sich als Kinderschänder outen, wobei nicht klar ist, ob sie ihm diese Wahl wirklich gelassen hätte. Jemanden in den Suizid treiben mag jetzt für den einen oder anderen hier unmenschlich erscheinen, aber sie sieht darin wohl die einzige Möglichkeit, dass Jeff überhaupt eine Strafe erfährt und wer sagt überhaupt, dass immer mindestens ein Charakter in einem Film moralisch einwandfrei handeln muss? Müsst ihr euch immer unbedingt mit einem von beiden identifizieren? Manche haben ja anscheinend mit Jeff mitgelitten. Habt ihr auch mit den skalpierten Nazis in Inglorious Basterds gelitten? Man muss auch mal Zwischentöne zwischen Schwarz und Weiß zulassen, vor allem, da es sich um einen FILM handelt. In Märchen wird auch gemordet usw. Ist es moralisch legitim, wenn Hänsel und Gretel die Hexe am Ende in den Ofen werfen? Hätten sie sie nicht nach Den Haag überstellen müssen? Abgesehen davon ist es ein amerikanischer Film, Jeff hat einen Mord begangen, darauf steht die Todesstrafe (die ich nicht gutheiße) und er kam ungeschoren davon. Durch ein 14jähriges Mädchen hat er schließlich doch noch seine Strafe bekommen. Manche hier scheinen ja sofort einen Hass zu kriegen, wenn eine kluge und wehrhafte Frau zu sehen ist. Da kriegen sie gleich Angst um ihre Eier. Dieser reflexartige Anti-Feministen-Ton nervt einfach nur. FAZIT: Ein gut inszenierter Film, der zum Nachdenken über Schuld, Sühne, Rache, Pädophilie, Selbstjustiz, Todesstrafe, Gefahren im Internet und vieles mehr anregt, mit guten Schauspielern und einem für mich durchaus schlüssigen Plott, vor allem durch seine endgültige Auflösung am Ende ("genau das selbe hat Erin von dir gesagt" oder so), das einige anscheinend schon nicht mehr gesehen haben.

    Hinzugefügt am 12.12.2011 um 14:42 Uhr
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    omaha83
    omaha83

    1 follower | Seine 204 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    sehr sehr verstörend.........ich hab zwar mit so was ähnlichem gerechnet und trotzdem hat er mich überrascht..........wie eiskalt sie dem Mann gegenüber stand und bis zum Schluss kein Gefühl geschweige Mitleid empfunden hat............er wird es aber auch nicht gehabt haben als er die Mädchen zu Sachen gezwungen hat die sie nicht wollten..........sehr starkes Kammerspiel der beiden Darsteller

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    rock_soul
    rock_soul

    0 follower | Seine 91 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    sicherlich kein popcorn kino und verläuft kompleett anders als man in den ersten 20 min erwarten könnte. die qualitaet des film is nicht nur auf das drehbuch zurück zu führen sondern vor allem auf die leistung von ellen page die hierfür einen oscar verdient hätte. ma schun ob man ihn sich auch öfters anschaun kann

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    AmabaX
    AmabaX

    4 Follower | Seine 332 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Also erstmal ist das nach An american crime die nächste super Leistung von Ellen Page. Der Film hat eine gute, aussergewöhnliche und spannende Story, die sich allerdings etwas zieht.

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      2 - Nicht gut

    Der Film ist an sich ok...das aber auch nur auf psychologischer Ebenen durch viele Schockmomente, die die Ausmaße des psychisch kaputten Mädchens aufzeigen. Jeder Mann wird wohl klar auf der Seite vom Jeff sein...und am Ende hätte man sich noch gewünscht das er das Mädchen kastriert.... Viel zu abartig und pervers für meinen Geschmack.

    Hinzugefügt am 20.02.2010 um 01:43 Uhr
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    The_Thark
    The_Thark

    0 follower | Seine 9 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Harte Kost. Das muss man erstmal sacken lassen... puh. Ganz klar: Dieser Film polarisiert ungemein. Ein Film, den man getrost weiter empfehlen kann, ist er keinesfalls. Ganz und gar nicht. Doch nichtsdestotrotz war es ein Film, der so stark abstoßend, als auch fesselnd zugleich war, sodass ich immer noch kaum in der Lage bin, klar zu denken. Wer war der Gute, wer der Böse? Gab es überhaupt diese Einordnung zwischen 'Gut' und 'Böse'? *Spoiler* (Schwierig zu beurteilen. Vorallem, wenn man so lange Mitleid und Hoffnung für Jeff hatte - vorallem als Mann - und am Ende rauskommt, dass er doch irgendwie in dieser Mädchen-Mordsgeschichte erheblich beteiligt war.) Fragen, die ich mir gerne stelle. Ein Film, der nach dem Abspann einen immer noch zum Nachdenken anregt. Eigentlich klasse, oder? ... wäre da nicht diese klitze kleine Operation. ;)

    Hinzugefügt am 04.02.2010 um 02:40 Uhr
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    Chrissinho
    Chrissinho

    0 follower | Seine 4 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    Jeder Kommentar zum Film kann eigentlich nur ein SPOILER sein, dies nur nochmals zur Warnung. Vorab: ich finde die Rezension ziemlich treffend, genau wie eigentlich viele der bisherigen Gastkritiken. Und genau das ist die große Stärke des Films. Er lässt den Zuseher bereits während des Geschehens hin und her schwanken, die richtige Position zum Geschehen suchen. Aber das geht im Endeffekt kaum. Patrick Wilson stellt die Opferrolle so glaubhaft dar, und die Aktionen/das Auftreten des Mädchens scheinen so kühl, so fies (mir fällt kein treffenderes Wort ein), dass die Emotionen im Zuschauer hochkochen und man sich des Öfteren dabei ertappt, sich die rettende Faust in ihr Gesicht oder am besten auch gleich das Messer in den Bauch herbeizusehnen. Nur: das ist das, was man sieht. Was man nicht sieht (bzw. nicht gesehen HAT), wird dem Zuschauer im Laufe des Films stückchenweise klar, und es kollidiert mit dem Geschehen. Man legt es beiseite, will vielleicht einen Kompromiss. Diesen gibt es nicht, und erst wenn man den Film während des Abspanns sacken lässt und das Hirn wieder Kontrolle über die Emotionen erlangt, wird klar, dass der Mann sich diesen Kompromiss schon vor einiger Zeit verspielt hat. Er hatte dem Mädchen seinerzeit nicht den Luxus irgendeiner Wahl gelassen, er war aktiv an ihrem Mord beteiligt; in welcher Rolle auch immer (er war es wohl wirklich nicht, das ist ihm eher zu glauben). Hier zeigt sich, dass es um mehr, als "nur" Verführung Minderjähriger oder Pädophilie geht. Was muss es für ein abscheulicher Mord gewesen sein, wenn der Kerl sich das gerne noch auf Foto festgehalten hätte? An welcher Szenerie mag er da teilgenommen haben? Warum kennt er Menschen, die kleine Mädchen töten? War es das erste Mal? Und auch: habe ich als Zuschauer tatsächlich die vergangenen 80 Minuten vornehmlich auf seiner Seite gestanden?? Das momentane Gefühl des Mitleids war eben stark. Führt uns zur nächsten moralischen Frage. Selbstjustiz; Rache. Kann man das wirklich vertreten? Eigentlich natürlich nicht! Moment - hatte ich mir nicht vor 10 Minuten noch das Messer in ihren Bauch gewünscht? Ich fühle mich irgendwie ertappt. Wo sind also die Grenzen zu setzen? Und zählen sie überhaupt noch, wenn Du gerade an einer OP der "ganz besonderen Art" teilgenommen hast und das Messer nun endlich in Deiner Hand ist? Oder wenn Du einen gemeinen Mörder zur Strecke bringen kannst, dessen Schuld vor Gericht nicht bewiesen werden kann? Vielleicht, wenn Du es nicht selbst tust, sondern ihm die "Wahl" lässt? Hand aufs Herz: wem nicht schon einmal bei Berichten über widerliche Verbrechen der Satz "dem gehören einfach die Eier abgeschnitten" über die Lippen gekommen ist, der werfe den ersten Pfadfinder-Keks. Ich weiss auch nicht genau, wie man das moralisch im Endeffekt bewerten soll. Aber ich weiss, dass ein Film, der mich an einem gewöhnlichen Dienstagabend so gekonnt aufwühlt und danach zu solchen (und noch vielen weiteren!) Diskussionen anregt, mit einer Bewertung nicht unter 9 Punkten davon kommen sollte.

    Hinzugefügt am 23.04.2009 um 09:33 Uhr
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    1 follower | Seine 63 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    "Endlich, Endlich, vielen Dank" - dies dachte ich kurz nachdem "Hard Candy" vorbei war. Wären die Filmemacher vor Ort gewesen, ich hätte ihnen die Hände geschüttelt. Warum? Weil "Hard Candy" ein toller, ein großartiges Stück Film ist, dass solch Gewaltpornos wie Hostel oder Saw endlich einmal zeigt, wie man das Thema Folter wirklich cineastisch vortrefflich inszenieren kann. Die beiden Darsteller spielen überragend, die ganze dramatik ist perfekt, das Drehbuch clever und niveauvoll und die handwerkliche Seite, besonders die Kamera und der Schnitt sind vorbildlich. Fast schon ein Lehrfilm in Sachen filmisches Kammerspiel. Ich las hier unter den Gastkritiken teilweise viel negatives. Nun, dieses ist normal, denn Hard Candy ist kein Mainstreamprodukt und daher wohl etwas zu anspruchsvoll für Jedermann. Es ist ein Film, der verstanden hat, vorauf es ankommt: nämlich die Fantasie des Zuschauers mit einzuspannen. Deshalb muss auch nicht gezeigt werden, wie ein kleines Mädel einen schweren Mann irgendwo hochhebt, denn sie hat Seile und ist clever, da lassen sich Mittel und Wege finden. Deshalb müssen wir uns nicht wundern, warum die kleine wie ein Matrose saufen kann - denn wir sehen niemals, dass sie wirklich Alkohol trinkt und deshalb brauchen wir als Zuschauer keinen eindeutigen Beweis, dass der Mann wirklich ein Kinderschänder ist - denn dies würde doch das wichtigste dramatische Element des Films rauben. Nun, aber es gibt auch kleine Mängel, die die Höchstwertung verwehren. Meiner Meinung nach ist der Film ein wenig "entschärft". Es ist natürlich gut, dass er uns überrascht und eben keine rohe Gewalt, außer der psychischen zeigt, aber ein bisschen mehr "drastische Schärfe" hätte etwas mehr Spannung erzeugt. Aber es ist ja auch mehr ein Drama, denn ein Thriller, insofern gute 9/10 (PS: ich fühlte mich, in meiner Position als Zuschauer, teilweise an Funny Games erinnert - kann ich auch sehr empfehlen)

    Hinzugefügt am 24.03.2009 um 15:36 Uhr
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