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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Babel > Userkritiken
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1 - 10 von 89 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Überragender Film! Ich war nach dem sehen einfach Sprachlos. Welch eine Schönheit. Alejando Gonzales Inarritu schafft es sogar drei Geschichten aus drei Kontinenten zu einem zu vereinen. Wenn ich diesen Film mit einen Satz beschrieben müsste, würde ich sagen: "Babel zeigt was für Schaden eine einzige Waffe anrichten kann". Es ist einfach ein extrem schöner Film mit vielen tollen Bildern unseren Planeten. Dieser Film zeigt wie unterschiedlich wir leben und zugleich wie gleich wir Menschen doch sind. Für mich war der Film am Anfang etwas verwirrend weil man im Prinzip drei Geschichten aus drei Kontinenten hat. Ich konnte mir nicht wirklich vorstellen wie er da ein Zusammenhang bringen will. In 21 Gramm (vom selben Regisseur) sieht man ja auch drei Personen mit unterschiedlichen Schiksal die aber in der selben Stadt leben und dann am Schluss zusammen gekommen. Man könnte ja gegen argumentieren und sagen das Babel wieder einmal das Selbe Schema hat nur das die Entfernung dieses mal deutlich größer ist. Ist aber nicht so! Das ist einfach das Merkmal des Regisseurs. Es braucht keine Effekte oder oder sonstiges. Er zeigt lediglich Geschichten von Menschen wie ich und du nur auf einer wunderschönen Art und Weiße. Was auch gut in diesem Film ist, das nicht nur die zwei großen Stars Brad Pitt und Cate Blanchette glänzen, nein auch die anderen spielen wirklich überragend-mehr als überzeugend. Ich würde diesen wunderschönen Film ausnahmslos jedem empfehlen! Denn diesen Film muss man einfach mal gesehen haben und vor Allem muss sich anschließend einige Gedanken drüber machen!
Kritik: ein film der sich selbst viel zu wichtig nimmt. inaritu möchte die geschichte der welt, ach was, der ganzen menschheit erzählen, ihr drama und ihre sündhaftigkeit. dabei kommt nicht nur atemloses overacting ins spiel sondern auch überinszenierung die selbst vor so mancher unglaubwürdigkeit im drehbuch nicht halt macht. ginge das ganze leise und subtil vonstatten wäre vielleicht weniger dramatisch und die message käme an, aber der film schreit einem in jeder sekunde seine eigene bedeutung entgegen. ok, da hat die haushälterin mit den kindern des paares deren mutter irgendwo im sterben liegt weil sie von einem jungen angeschossen wurde eben ne autopanne in der wüste; aber nein es muss gleich um leben und tod gehen. hinzu kommt die nervige off stimme die das ganze zuviel des guten auch mit jammernden kommentaren versieht. brad pitt heult sich die augen aus dem kopf, alles ist mit allem verbunden und der flügelschlag eines schmetterlings macht das in china ein sack reis umfällt. fatih akin hat man mit "auf der anderen seite" vorgeworfen sein plot wirke so ausgedacht wie eine seifenopera. weil einen diort aber nicht alles anspringt ist sein film aber der deutlich bessere.
Mitglied seit 488 Tagen | 36 Userkritiken
Kritik: Super Geschichte, sehr mitreisend und traurig . Ein toller Brad Pitt, super Bilder und auch hammer Soundtrack. Echt guter Drama/Film der gut inszinirt wurde.
Mitglied seit 1.090 Tagen | 335 Userkritiken
Kritik: Obwohl Inárritu eigentlich nichts wichtiges über Kommunikation mitteilt, gelingt es ihm doch meisterhaft, eine Geschichte über Einsamkeit und Trauer zu erzählen. Auch wenn nicht alles in ''Babel'' so tiefsinnig ist, wie Inárritu dies gern sehen möchte, gelingen ihm so teils hervorragende Szenen. Vor allen Dingen begeistert ''Babel'' aber mit inszenatorischer Perfektion. Kameramann Prieto trifft wie immer die einzigartige Nuance zwischen Dokumentarstil und präziser Ästethik und Santaolalla steuert einen ebenso zurückhaltenden wie einprägsamen Score bei.
Mitglied seit 1.827 Tagen | 207 Userkritiken
Kritik: Einer der Filme die einen nicht wieder loslassen....so ergreifend...so mitfühlend....so gewaltig....so umfassend..........einfach nur gigantisch.....die Japan-Geschichte fiel etwas aus dem Rahmen aber ansonsten einfach der Wahnsinn
Mitglied seit 956 Tagen | 29 Userkritiken
Kritik: Knüpft von der Qualität her nahtlos an Amores Perros an. Ich fand Babel sogar um ein klitzekleines Stück besser. Wie Inarritu diese verschiedenen Kulturen in einen Film zusammengepackt hat finde ich einfach nur gut. Leute, die auf kurzweilige Unterhaltung aus sind und auf ein kurzes oberflächliches Drama hoffen, sind definitiv im falschen Film. Der Film kommt erst recht langsam in die Story rein und bemüht sich auch nicht darum dieses Tempo zu erhöhen. Großes Lob an die Darsteller, die allesamt ihren Job gut gemacht haben. Dem mexikanischen Regisseur ist ein guter Film gelungen, der auf jeden Fall nicht jeden Cineasten ansprechen wird. Bei mir war es so ein Mittelding. Dass der Film Längen hat kann man nicht verschweigen, doch wer Amores Perros mag wird diesen Film auch mögen.
Kritik: Ja, ein Hervorragendes Drehbuch. Der Film ist eine Wucht! Das Herr Gonzales auf Szenenschnipsel setzt, ist ja bereits bekannt, darüber äußere ich mich nun nicht noch einmal, nachdem ich dies schon in 21 Gramm getan habe.. Die Story besteht aus 3 Einzelgeschichten auf 3 verschiedenen Kontinenten. Mit der Zeit erklärt sich natürlich auch was sie miteinander verbindet. Die Erzählstruktur könnte nicht besser sein. Startet der Film noch recht gemächlich mit 2 minderjährigen Rotzbengeln beim nachgeben ihrer Neugier, steigert er sich immer mehr. Mit jedem Szenenschnitt wird es noch spannender - und spannender - und spannender - und .... Die Kameraführung ist wiedermal tadellos. Vorallem aber haben es mir die Szenen - Cut's angetan... Perfektere Cuts zu perfekteren Zeitpunkten sind mir nie untergekommen. Wirklich brilliant. Oftmals in fast schon dramaturgisch sehr anstrengenden Passagen gibt es relativ unerwartet einen Cut und die nächste Geschichte wird weiter erzählt. Bis diese wieder einen kritischen Punkt erreicht- sodass die nächste Story Einsetzen kann. Das ist so unterhaltsam und spannend, das die Zeit wie oben erwähnt, im Fluge vergeht. Die Musikalische Untermalung ist natürlich spitze. Ich glaube der Oskar für die beste Filmmusik 2007 sagt da alles. Schauspielerisch muss ich sagen brilliert die Japanische Darstellerin der Chieko, ebenso ihr Vater. Hervorragend spielen außerdem die gesamte Mexikanische Crew, samt Amelia(Haushälterin) und Neffen Santiago. (Ja selbst die Amerikanischen Kinder sind klasse) Brad Pitt tut sein Job, und zwar ebenso sehr gut. Besonders aber auch die Marrokanischen Schauspieler. Diese sind sowas von glaubwürdig... glänzend gespielt. Cate Blanchett hat außer im Sterben liegen, nicht allzu viel vom Film, allerdings fällt ihre Leistung leider auch als Hilfsbedürftige Noch-Ehe-Frau etwas ab zu den Leistungen ihrer Kollegen. Ein Bombenfilm, ... ohne jede Frage. Warum gebe ich aber 9/10 und nich 10/10 ? So erfrischend die 3te Story um die Taube Chieko auch ist, leider empfinde ich sie zu einem kleinen Teil als überflüssig, bzw. hätte ich gerne eine andere Story an jener Stelle erwartet. Vielleicht eine in der einfach etwas mehr passiert, .. letztendlich wird versucht über den Verlust eines Menschen hinwegzukommen, allerdings - so meine Meinung - ist am Ende derselbe Standpunkt erreicht wie am Anfang. Aber Egal, trotzdem einer der Besten Filme die ich gesehen habe! LOB!
Kritik: Sehr gut durchdachter Film und trotz seiner vier "Einzelepisoden" glasklar nachzuverfolgen. Jeder der Episoden ist im Drama-Sektor eine willkommene Abwechslung zum sonstigen Genreeinheitsbrei und ist in meinen Augen sicherlich auch besser als die Konkurrenz! Untermalt werden diese Episoden mit mitreißender Musik, die in jeder Hinsicht absolut stimmig sich dem Geschehen am Bildschirm einfügt. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass dieser Film jemanden nicht berührt, dafür sind die Geschichten viel zu unterschiedlich. In Marroko schießen zwei Kinder statt auf Kojoten - wie vom Vater gefordet um die Schafe zu beschützen - aus kindlichem Leichtsinn auf einen herannahenden Bus. Die Konsequenzen die sie damit auslösen werden nicht an ihnen und ihrer Familie vorbeiziehen. Die Konsequenz wird erst Recht nicht an der Person vorbeiziehen die im Bus von der Kugel getroffen wird. Eine amerikanische Frau mit ihrem Mann, die augenscheinlich gerade eine Ehekrise durchleben. Meilenweit weg von irgendwelcher ärtzlicher Hilfe beginnt das Drama ums Überleben..dennoch finden sie unter den Einheimischen - anders als erwartet - Unterstützung und Freundlichkeit! Aufgrund der Verletzung können die beiden nicht wie vorgesehen nach Hause zu ihren beiden Kindern zurückkehren. Daher muss die mexikanische Au-Pair, die seit vielen Jahren in den USA wohnt umdisponieren, weil ihr Sohn seine Hochzeit in Mexiko feiern will. Daher nimmt sie die Kinder mit nach Mexiko wo die Probleme ihren Beginn finden, denn bei der Ausreise werden sie an der Grenze durch einem argwöhnlischen Zollbeamten durchsucht, wobei dem Fahrer der der Dreien die Sicherungen durchbrennen und mit ihnen ins Verderben fährt. Das Gewehr das diese Katastrophe ursprünglich ausgelöst hat, hat ihren Ursprung am anderen Ende der Welt, in Asien. Dort wohnt ein Vater mit seiner Tochter, die Taubstumm ist. Die Mutter hat sich quasi vor den Augen der Tochter erschossen. Aufgrund ihrer schweren Vergangenheit und durch ihre Behinderung, durchlebt sie eine schwere Pupertät, da es für sie nicht leicht ist ihre Liebe zu finden und ihr Vater scheint auch nicht die Zeit für sie zu haben, die sie in ihrer Momentanen Situation benötigt. Viele Dummheiten folgen, bis die Polizei bei Ihnen vor der Haustür steht und klären will, wie die Pistole ihres Vaters in die Hände einer Marrokanischen Familie gelangen konnte! Ein roter Faden, der ohne Unterbrechung sich durch den Film zieht...daher ist dieser Film, auch durch die schauspielerischen Leistungen und der grandiosen Kameraführung und den damit resultierenden wunderschönen Bildern ein herrvorragendes Werk, dass seinen Platz in der Filmhistorie mit Sicherhait finden wird, bzw. schon gefunden hat!
Kritik: Nach seinem grandiosen Erstling "Amores Perros" und dem sehr guten "21 Gramm" schickt uns Alejandro González Iñárritu wieder einmal auf eine Reise durch die verschiedensten menschlichen Seelen, die sich nach und nach zu einer einzigen Parabel auf die Geschichte vom Turm von Babel zusammenfügen, zu einem Spiegelbild der heutigen kommunikationsgestörten Gesellschaft. Nüchtern erzählt und gefilmt, weiß der Film durch seine emotionale und psychologische Tiefe zu fesseln, denn eiine einfache Einteilung in Gut und Böse gibt es hier nicht, stattdessen fühlt und leidet man mit allen Charakteren gleichmäßig mit. Leider erreicht die Verknüpfung der einzelnen Geschichten nicht ganz die Klasse seiner vorherigen Filme, dennoch kann der Regisseur mit seinem bisher letzten Werk voll und ganz überzeugen, die Japan-Sequenzen verströmen einen gewissen skurillen Charme, ohne dabei die Ernsthaftigkeit zu gefährden, die Schauspieler sind toll und die Spannung zieht sich durch den ganzen Film und lässt somit fast nie Langeweile aufkommen.
Kritik: ...aber meiner Meinung nach nicht zu Ende gedacht. Dass man diesen Film nicht nach seinem Unterhaltungswert beurteilen kann ist mir klar. Vom üblichen Mainstream Bang-Boom-Band sind wir hier meilenweit entfernt. Wer also kurzweilige, unangestrengte Unterhaltung sucht sollte hier aufhören zu lesen und sich nach einem anderen Film umschauen. Darüber hinaus muss man jedoch herausstellen, dass alle Schauspieler eine beachtliche und sehr nachvollziehbare Leistung abgeliefert haben. Nicht ganz nachvollziehbar sind mir jedoch einige Dinge in der Story. Ich denke kaum, dass man auf die Idee kommt, sein Gewehr zu zerschlagen und sich zu ergeben, wenn zuvor der Bruder von den Polizisten erschossen wurde, ohne dass diese auch nur ein Wort zu viel verloren hätten. In einem Film, in dem es gerade um diese Über- und Fehlreaktionen von Menschen geht ist dies für mich schon ein Schnitzer. Darüber hinaus finde ich, dass die Geschichten zwar alle durchweg sehr gut erzählt sind, im Großen und Ganzen aber zu wenig verzahnt sind. Die Geschichte in Asien beispielsweise hat lediglich die Herkunft des Gewehrs als Verknüpfung und das ist für eine zeitlich in etwa gleichwertige Handlung einfach zu wenig um diese rechtfertigen zu können. Demnach ist es ein durchaus gelungener Film abseits des Mainstream-Terrains, jedoch mit Sicherheit kein Meisterwerk. Mir scheint eher, dass allgemein Filme abseits dieses Terrains schnell in den Himmel gelobt werden, nur weil sie mal etwas Neues bringen. Das sollte nicht passieren.
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