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Home > Kino > Film-Archiv > Tragikomödie > Volver > Userkritiken
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1 - 10 von 21 Treffern
Mitglied seit 572 Tagen | 24 Userkritiken
Kritik: Almodovar at his best! Frauen dominieren die Handlung, Männer sind nur Pappkameraden. Eine absolut hinreißende Penelope Cruz und ein eigentlich völlig irrer Plot, den so niemals ein Ami-Studio verfilmen würde. Wunderbar!
Mitglied seit 1.090 Tagen | 335 Userkritiken
Kritik: Almodóvars Filme sind eigentlich fast immer eine bizarre Mischung aus Groteske, Medienfilm und psychosexuellem Drama. Nach so echt kranken Dingen wie ''Kika'' oder ''Fessle Mich'' hat der Regisseur mit ''Volver'' einen recht verständlichen Film geschaffen, bei dem angenehmerweise nichts von dem pubertär anmutenden Hang zum Skurillen übrig geblieben ist. Ich musste dazu sagen, dass der Mystery-angehauchte Film seine verschiedenen Handlungsstränge so verbindet, dass sie irgendwie mehr sein wollen, als die Summe ihrer Teile. Irgendwie war der Film für mich aber am Ende weder spannend genug für einen Thriller, noch lustig genüg für eine Komödie. Aber dennoch - und das ist wohl das große Plus bei Almodóvar - ist dieser Streifen durchaus sympathisch, weil es einfach Laune macht, dieser dezenten Farce (klingt ein bisschen paradox) zuzusehen. Damit man diesen konkreten Charme der Filme des Spaniers nachvollziehen zu können, muss man ihn allerdings schon selbst gesehen haben. Ich persönlich habe ihn mir der Nachts gegönnt (die meisten Almodóvar-Filme kommen ja immer erst spät abends). Und nach dem Sehen wusste ich nicht so recht, was mit dem Film anzufangen ist. Aber wie auch immer. Fans des Regisseurs werden sich hier freuen, da er alle seine Zutaten neu zusammenführt. Wer mit der schrägen, bunten Art seiner Filme noch nie klar kam, dem wird es hier aber auch nicht glücken.
Mitglied seit 1.126 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: [...]Zentrum all dessen ist ohne Frage eine berauschende Penélope Cruz. Ihre Raimunda ist eine viel öfter auf den eigenen Vorteil bedachte und ihr Geheimnis ausnutzende, oft pur und impulsiv reagierende Frau, als dass sie in voller Glückseligkeit ihre Lebensmitte gefunden haben könnte. Doch auch sie führt ihr Leben nach vorne, weniger im Rückblick, schaltet zur Not den Fernseher aus, wenn dieser mit Katastrophenberichten über verheerende Waldbrände allzu sehr an Vergangenes erinnert.[...]Ohne Aufmerksamkeit erzwingen zu müssen lenkt Cruz diese dennoch in jeder Szene auf sich, jedes ihrer Worte lockt das Gehör, ob gesprochen oder später (wenn auch nicht von ihr selbst) gesungen, jeder Anblick lockt das Auge, auch das von Almodóvar und seinem Kameramann José Luis Alcaine. Oft schauen sie ganz genau hin, wenn Cruz Busen und Po reckt, zelebrieren das Runde, das Weibliche, aber ohne zu gaffen, sondern mit Bewunderung. Dabei vernachlässigen sie aber nie, was es neben culo und pecho noch zu bewundern gibt, nämlich Cruz‘ blühend-präzise Mimik, ihre Wirkung im Ganzen eingefangen und natürlich wird auch der Rest des grandiosen Ensembles nicht übersehen.[...] ----------------------------------------------------------------- komplette Review siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/07/16/review-volver/
Kritik: Dieser Film war für eine sogenannte "dramatische" Komödie einer der langweiligsten und unkomischsten Filme die ich jemals gesehen habe. Und dabei hatte ich so viel Lob vorher über ihn gehört. Es gibt eine total belanglose Handlung mit verwirrendem Inhalt, keinerlei Spannung und keine witzigen Elemente. Der Film ist einfach nur Zeitverschwendung für das breite Publikum. Ist wie immer Geschmackssache, aber in diesem Fall haben die Kritiker einfach zu hoch gelobt.
Kritik: Was den Film ausmacht, entnehme man bitte der Filmstarts-Kritik. Meine Kritik dient der Annäherung an die Repräsentativität der Bewertungen insgesamt, denn, wenn man die Rückmeldungen hier so liest, könnte man glatt das Gefühl kriegen, Almodóvar verstehe sein Handwerk nicht.
Kritik: Ich frage mich immer wieder, warum Leute sich Filme von einem Regisseur ansehen, den sie anscheinend noch nie mochten oder dessen Absichten sie nicht verstehen können. Wer sich in Erwartung eines Hollywood-Schinkens einen Almodovar ansieht, geht zum Spanier und erwartet McDonald-Fraß! Dieser Film ist ganz wunderbar, erzählt er doch das Leben wie es sein kann. Und da gibt es nun mal keine Höhepunkte in Form landender Ufos oder amoklaufender Attentäter, sondern Zwischentöne, dahinplätschernde Dramaturgie und - deshalb guckt man sich seine Filme meist an - Almodovars Frauen in ihrer ganzen Pracht und Schönheit. Leider muss ich hier dann doch Kritik üben, denn Frau Cruz ist definitiv zu schön für diesen Film. Ich freue mich auf seinen nächsten und hoffe, er greift dann wie gewohnt auf die Frauen zurück, deren Schönheit nicht so aufdringlich von der Leinwand brüllt!
Kritik: Beim Beschluss den Film zu gucken, dachte ich noch "okay Penelope Cruz ist nicht so mein Ding, aber was kann bei einem Almodóvar schon schief gehen?" Und dann ging alles schief. Penelope Cruz ist eine kolossale Fehlbesetzung – diese riesigen schwarz geschminkten Augen, in denen permanent das Wasser steht. Warum ist diese Frau eigentlich permanent kurz vorm heulen? Während des Films gibt es keine schlüssige Auflösung, bleibt nur die post-filmische Diskussion, wenn potentielle Diskussionsteilnehmer noch wach sind… Insgesamt war die Figur nicht besonders logisch/lustig/originell angelegt. Extrem gestört hat mich das Körperbetonte, war das irgendeine tiefgreifende Aussage, außer: ja, sie hat Brüste? Es wirkte die ganze Zeit, als ob sie eine Figur im Drehbuch hatten, die eigentlich ganz schlüssig war und dann haben sie diese mit P. Cruz besetzt und plötzlich hatten sie einen Körper, aber keine Figur mehr. Eine Kleinigkeit am Rande, die aber recht gut die erbärmliche Oberflächlichkeit zusammenfasst: Raimunda trägt wahnsinnig edle und sexy Nacht- und Unterwäsche, um dann absurde Klamottenkombinationen drüber zu ziehen? Bitte: Gnade. Die Handlung: welche Handlung? Ich hatte in einer Kritik gelesen, dass neben alltäglichem Geplänkel, die Philosophie des Lebens diskutiert werden. Tatsächlich? Wann, bitte? Als festgestellt wird, dass es keine Russen in Madrid gibt, oder Russen nicht wie Chinesen aussehen, oder außereheliche Affären schlecht für die Gesundheit sein können? Schuld und Sühne hätte ein Thema sein können, der Tod im Allgemeinen und im Speziellen, auch. Familienstrukturen hätte gepasst, kamen aber in diesem Film nicht vor. Meine Vermutung: die meisten Kritiker sind während des Films eingeschlafen (kein Wunder) und das war ihnen so peinlich (ich meine, wir reden von Almodóvar), dass sie schnell eine hinreißende Kritik geschrieben haben. Es gab eine wirklich schön gefilmte Szene in diesem Film und das war die Totenwache von Tante Paula - ist aber ein bisschen wenig für 120 Minuten. Insgesamt eine unfassbare Zeit- und Geldverschwendung. Und noch was: unmotiviertes Singen von schlechten Schauspielerinnen geht in Bollywood-Produktion, aber sonst gar nicht!
Kritik: Naiverweise habe ich mich vor dem Kinobesuch nicht über den Inhalt des Films und vor allem den Regisseur schlau gemacht, sondern einfach dem Vorschlag meiner Freundin zugestimmt einen in den Medien hochgelobten Film namens "Volver" anzusehen. Selbst beim Betreten meines heißgelibten Programmkinos widerstand ich - zum ersten und bestimmt auch letzten mal - dem Bedürfnis mich vor dem Film zumindest etwas schlau zu machen und wollte mich einfach überraschen lassen. Bisher fuhr ich mit dieser Experimentierfreude auch meist sehr gut. Hätte ich aber vor dem Kinobesuch auch nur die Kinoplakate genauer inspiziert, hätte ich mir nicht nur 10.- EUR gespart, sondern auch einen deutlich weniger anstrengenden Abend verbringen können! Mir geht's da wie Emma und Leviathan: Es ist mir schier schleierhaft, weshalb Almodovars Filme immer wieder von der Kritik in den Himmel gehoben werden! Vielleicht fehlt mir tatsächlich der intellektuelle Tiefgang aber ich fand die Story spätestens nach dem Besuch bei der Tante und den ersten begehrlichen Blicken Pacos auf seine "Tochter" absolut vorhersehbar - wie Kinobesucher gegen Ende des Films bei der Eröffnung des Missbrauchs von Raimonda durch inhren Vater seitens ihrer "Geister"-Mutter, noch vor Verblüffung hörbar aufatmen konnten, ist mir schleierhaft! Auch die angeblich transportierte Stimmung kam bei mir in keinster Weise rüber! Schade um den vergeudeten Abend!
Kritik: Dafür, dass sich der ganze Film auf Penélope Cruz konzentriert (auch das Filmplakat lässt sie als Diva vom Olymp herabblicken), hat sie für meinen Geschmack maßlos enttäuscht. Dass Almodovar geschmacklose Filme dreht, dessen war ich mir bewusst, aber dass Cruz schauspielerisch nun gar nicht heraussticht, das kam sehr überraschend. Cruz lässt für sich singen, behält ihr mondänes Äußeres den ganzen Film über und bleibt bis zum Schluss blass und charakterschwach. Gibt es denn gar keine Gina Lollobrigida oder Sophia Loren mehr??? Das ist doch wirklich zum Heulen.
Kritik: Zuerst muss man sagen, dass es natürlich ein spanischer Film ist. Das merkt man, vorallem an der Art und Weise, wie der Film gedreht ist. Ich fragte mich ab und zu: Wer hat dieses Drehbuch geschrieben? Die Story war einerseits tragisch, andererseits konnte man sie wegen seiner eher tollpatschigen Wendungen nicht ernst nehmen. Dadurch ging dem Film Glaubwürdigkeit verloren. Die Charaktere werden irgendwie in das Geschehen geschmissen, ohne viel Einführung. Am extremsten sind die Dialoge. Vollkommen gefühlskalt. Da ruft man eben mal über den gesamten HOf schön laut: "Sie hat Krebs!" Insgesamt eine unstimmige Story mit komisch agierenden Schauspielern. Strange! Eher nicht zu emfpehlen.
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