Kinostart:
1. Januar 2005
Regie: Jonathan English
Mit Tom Hardy, Rutger Hauer, Ingrid Pitt,
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Originaltitel: Minotaur
Genre:
Fantasy
,
Horror
Laufzeit: 85 Minuten.
Produktionsjahr:
2005
Verleiher: Tiberius Film GmbH & Co. Kg
Inhalt: Eine Gruppe junger Männer und Frauen findet sich in einem Labyrinth wieder, in welchem statt einem geistesgestörten Killer der Minotaur sein Unwesen treibt und am liebsten Menschenfleisch verspeist. Im Gegensatz zum Mythos ist der nicht halb Mensch, halb Stier, sondern einfach ein riesengroßer Stier mit zotteligem Fell und ein paar Beinen zu viel. Wie es sich für das Slashergenre gehört, wird bald einer nach dem anderen zum Opfer des Riesenstieres. Wie die Menschen dahin kamen, erzählt die halbwegs annehmbare erste halbe Stunde des Films. Jedes Jahr müssen dem Minotaur ein paar junge Menschen geopfert werden. Ein Dorf, welches sich in der Vergangenheit eine Verfehlung geleistet hat, dient dabei als Speisekammer. Nur Theo (Tom Hardy), Sohn des Anführers (Rutger Hauer), wird jedes Jahr von seinem Vater versteckt, damit er nicht zu den „Auserwählten“ gehört. Doch da ihm eine alte Aussätzige sagt, dass seine Geliebte, die letztes Jahr geholt wurde, noch lebt, mischt er sich in diesem Jahr unter die Gefangenen, um seine Liebe zu retten. Nachdem er beinahe noch eine Liebesnacht mit der Schwester (Michelle Van Der Water) des für die Opferungen zuständigen Hohepriesters (Tony Todd) bekommen hätte, ist er schließlich mit seinen Leidensgenossen in jenem Labyrinth und darf dort um sein Leben rennen.
FILMSTARTS.de
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Björn Becher
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Wer von dem mit internationalen Geldern finanzierten (ja, auch die deutsche Filmförderung leistete ihren Beitrag) „Minotaurus“, der zweiten Regiearbeit von Jonathan English, eine Verfilmung der bekannten griechischen Mythensage erwartet, braucht sich den Film erst gar nicht antun. Auch wenn English und seine Drehbuchautoren Nick Green sowie Stephen McDool hin und wieder mal einzelne Elemente aus der Vorlage aufgreifen, wird diese so verfremdet, dass nicht viel davon übrig bleibt. Ein solches Ergebnis war sicher auch nicht ihr Ziel, scheinen sie es doch eindeutig auf ein Unterhaltungswerk, einen etwas anderen Slasherfilm, angelegt zu haben. Doch leider erweist sich „Minotaurus“ nach noch halbwegs passablem Beginn auch in dieser Hinsicht als Totalflop. Zu schwer wiegen das mangelnde Talent der Darsteller, die ärmliche Ausstattung und vor allem die Einfallslosigkeit des Drehbuchs.
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Gast - Freitag, 10. Februar um 02:27