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4.5 - Großartig
Und davon gibt`s hier satt. Der Streifen ist - wie die meisten Werke, in denen Will Ferrell mitspielt - ein Sammelsurium an Hits and Miss, wobei die Hits hier definitiv den Vorrang haben. Die Welt des Nescar-Autorennens: Benzin im Blut und nicht alle Lampen im Oberstübchen an, dafür aber das Herz am rechten Fleck - so eilt Ricky Bobby von Sieg zu Sieg und seine Fans lieben ihn dafür. Bis der französische Formel-Eins-Pilot Jean Girrard auftaucht. Jetzt wird der Kampf auf der Piste persönlich - kann ja nicht jeder dahergelaufene Franzmann, der obendrein auch noch schwul ist und Jazz liebt der neue Star im Rennzirkus werden. Und Ferrell gibt wie immer alles als Ricky Bobby. Dumm und dümmer in einer Person, dennoch nicht komplett grenzdebil, kann man sich für diesen PS-Ritter durchaus erwärmen - immer vorausgesetzt, man bringt eine gesunde Einstellung für wohldosierten Quatsch mit. Neben seinen Nebenrollen in "Jay und Silent Bob schlagen zurück", "The Producers" und seiner Interpretation einer Romanfigur in "Stranger than Fiction - Schräger als Fiktion" ist dies hier DER Nonsens, für den ich Ferrell wirklich bedingungslos liebe. Und es hilft ungemein, daß der - mindestens genauso talentierte Sacha Cohen Baron (alias "Borat" und "Ali G.") hier den "Gegenspieler" gibt. Wie die beiden Erzkomödianten sich hier die Bälle zuspielen, daß ist streckenweise richtig groß. Und der ewige Nebendarsteller John C. Reilly als Ricky Bobbys Kumpel Cal sollte auch nicht unerwähnt bleiben. Ein Streifen, der auf der Zielgeraden allen ernstes - zu einer herzerfrischenden SloMo-Sequenz - Pat Banetars "We Belong" auf die Tonspur kloppt, kann nicht wirklich schlecht sein. Gebt Gas - und laßt Euch nicht erwischen!
Hinzugefügt am 18.05.2008 um 19:05 Uhr
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