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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > American Gangster > Userkritiken
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1 - 10 von 44 Treffern
Kritik: Wenn Denzel Washington und Russel Crowe in einem Ridley Sott Film mitspielen, hab ich eigentlich schon keine Lust mehr. In diesem Film geht’s um Drogenschmuggel und die Polizei. Besser gesagt einer Anti Drogen Behörde. Ja jeder verarscht jeden und jeder wird mit Geld geschmiert und wenn nicht wird er wohl erschossen. Nur der „Gladiator“ Russel der Mal kurzerhand mit taktischen Maßnahmen Harlem säubert und sich niemals schmieren lässt. Während dessen steigt der Denzel zum Größten Drogenbaron Harlems auf und kein Schwein bemerkt es weil die Amis grad in Vietnam sich den Arsch versohlen lassen. Und zum Ende bekommt dann jeder was er verdient, sogar Freundschaft. Ja die guten alten 70er Jahre, da waren die Mädels nackig und die Drogen überschwemmten das Land. Also in der Zeit spielt der Film und das ist auch von Ridley und seiner Crew so cool gefilmt, dass man hier wirklich gerne zuschaut. Der Film wirkt für mich eigentlich wie ein klarer Oscarkanidat, aber das sehe wohl nur ich so. Ansonsten alles wie immer, Denzel spielt arrogant, Russel verkniffen und bärbeißig und Ridley hat den Film bis in die kleinste Nebenrolle stark besetz. Und er bringt wirklich einen sehr guten Film auf die Leinwand. Nur Sitzfleisch sollte man haben denn Scott und zwar der Erwachsenere, bringt ja immer KINO Filme.
Kritik: Denzel Washington möchte gerne Pate sein, der Pate. Oder Ridley Scott, der Regisseur, wollte, dass Denzel Washington in die Fußstapfen des Paten tritt und hat ihm deshalb diesen "American Gangster" auf den Leib geschneidert. Leider jedoch sieht es so aus, dass sich die Fußstapfen des Paten im Vergleich zu denen von Frank Lucas (Denzel Washington) in etwa so ausnehmen wie die des Bernhardiners zu denen des Rehpinschers. Um Meilensteine wie "Der Pate" oder "Good Fellas" zu übertreffen oder auch nur mit ihnen gleichzuziehen, gehört schon etwas mehr als ein zugegeben sehr guter Schauspieler und (unnötige) 157 Min. Filmlänge. Die Idee: Der Film beruht auf der Lebensgeschichte des schwarzen Verbrechers Frank Lucas, der Ende der 60er bis Anfang der 70er Jahre die Vorherrschaft im Drogenhandel New Yorks innehatte, da er auf die glorreiche Idee kam, seine Drogen ohne Zwischenhändler direkt aus Südostasien zu beziehen und - gelagert in amerikanischen Soldatensärgen - nach New York zu verfrachten. Das dadurch sehr reine, weil nicht gestreckte Heroin konnte somit mit unglaublichem Profit weiterverkauft werden und hatte selbst gestreckt noch eine weitaus höhere Qualität als der Stoff seiner Konkurrenten. Somit wurde Frank Lucas in sehr kurzer Zeit sehr reich - reich an Dollars und reich an Feinden. Er konnte jahrelang so gut wie unbehelligt von der New Yorker Polizei operieren, da a) Dreiviertel des Drogendezernats bestechlich war und b) zu der Zeit niemand einem Schwarzen einen derartigen Geschäftssinn und die nötige Intelligenz zugetraut hätte, einen Drogenhandel dieses Formats aufzuziehen. Erst mit der - ebenfalls realen - Figur des Richie Roberts (Russell Crowe) beginnt der Abstieg und letztendliche Fall des Frank Lucas. Roberts war einer der wenigen unbestechlichen Cops, der darüber hinaus seine vorrangige Aufgabe darin sah, New York drogenfrei zu machen. Somit waren Zufall, Dummheit, die damals vorherrschenden Verhältnisse (Vietnamkrieg), Intelligenz und Skrupellosigkeit die Zutaten, aus denen diese außergewöhnliche Lebensgeschichte des Frank Lucas entstanden ist. Die Umsetzung: Das Problem ist, dass all diese Zutaten nicht ausgereicht haben, um den Film wirklich gut zu machen. Ich vermute, dies liegt schlicht und ergreifend daran, dass sich Scott sehr eng an die wahren Begebenheiten hält und wenig künstlerische Freiheit walten lässt. Somit ist der Film zwar authentisch, aber eben nicht wirklich fesselnd und spannend. Frank Lucas hat nun mal nicht dasselbe Charisma wie ein Ray Liotta in "Good Fellas" oder ein Robert de Niro in "Der Pate". Mit einem "beruht auf wahren Begebenheiten" hätte Scott die Möglichkeit gehabt, Frank Lucas mehr Schärfe zu verleihen, mehr Skrupellosigkeit und einen wesentlich differenzierteren Charakter. So sieht man Denzel Washington letztendlich nur in zwei verschiedenen Gefühlslagen agieren: familiär, aufopfernd und mit der verqueren Ehre und Moral, wie sie nur einem Gangster eigen ist oder eiskalt und berechnend, beim Ausschalten von Konkurrenten oder Verteidigen seines zur eigenen Marke avancierten Heroins. Alle Facetten dazwischen bleiben im Dunkeln. Noch farbloser bleibt Russell Crowe, der eigentlich nur als aufrechter Polizist mit juristischen Ambitionen und gelegentlichen privaten Bettgeschichten in Erscheinung tritt. Beide spielen ihre Rollen gut, aber eben nicht überragend. Die Geschichte bietet zu wenig Spannung, da sie sich über zwei Stunden nur um den immer weiter voranschreitenden Aufstieg Frank Lucas' und parallel um Roberts' Bemühungen um ein korruptionsfreies Drogendezernat dreht. Man sieht, wie Lucas seine ganze Familie nach New York holt, um mit ihnen sein Unternehmen zu leiten; Roberts schlägt sich derweil mit drogenabhängigen Kollegen und dem Scheidungsverfahren samt Sorgerechtsprozess um seinen Sohn herum. Die Handlungsstränge verlaufen parallel, überschneiden sich aber noch nicht. Bis es dann wirklich spannend wird, ist der Film schon fast vorbei. Erst im letzten Drittel dieser manchmal dann doch recht langatmigen 157 Minuten dämmert es Roberts, wer da halb New York mit Drogen versorgt, und Lucas werden immer mehr Steine durch ihn erpressende Polizisten und Konkurrenten in den Weg gelegt. Dann wiederum geht alles ganz schnell, Lucas wird verhaftet, verurteilt (zu 70 Jahren), kooperiert mit Roberts, wodurch Lucas' Strafe auf 15 Jahre reduziert und Dreiviertel des New Yorker Drogendezernats verhaftet und der Korruption beschuldigt wird. Des weiteren fallen zahlreiche Dealer Lucas' Gesprächigkeit zum Opfer. Lucas kommt 1991 frei, Roberts wird erst Staatsanwalt, dann Strafverteidiger. Ende. Fazit: Erfahrener Regisseur ("Thelma & Louise", "Black Hawk Down" "Alien"), gute Schauspieler (neben Washington und Crowe fällt eigentlich nur noch Josh Brolin als Detective Trupo positiv auf, der Rest ist gut gecastet, aber Staffage), aber für die Länge des Films letztendlich zu belanglose und beliebige Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Drogendealers und dessen vermeintlichen "Jägers". Weniger Detailversessenheit und eine deutliche Straffung und Anreicherung der Geschichte hätten diesen Film großartig werden lassen können. Denzel Washington hätte das Potenzial zum Paten (oder zumindest zu dessen Bruder), leider kann er sich hier aufgrund des Drehbuchs nicht frei entfalten. Hätte man darüber hinaus den Nebenrollen mehr Aufmerksamkeit gewidmet, hier mehr charismatische Figuren geschaffen (man erinnere sich vergleichsweise nur an Joe Pesci als Tommy DeVito in "Good Fellas"), wäre der Film bei weitem interessanter und vielschichtiger geworden. So folgt man leider nur Lucas und Roberts bei Aufstieg und Fall und umgekehrt. Sicherlich in authentischer Kulisse und mit Liebe zum Detail, aber eben doch nur interessiert und nicht fasziniert. American Gangster? Ja, aber nur einer von vielen. Dem Godfather macht eben so leicht keiner was vor oder nach.
Kritik: American Gangster ist ein ganz guter Gangsterfilm von Ridley Scott ! Auch hier zeigt sich,dass was Dramaturgie und Spannung angeht sein Bruder Tony Scott die Nase vorn hat, denn dieses Werk hier hat einige Längen die dem Film nur Schaden. Dafür hat der Film zwei sehr überzeugende Darsteller, allem voran Denzel Washington als Self-Made Gangster Frank Lucas. Aber auch Russel Crowe und die anderen Schauspieler überzeugen, sowie die Schießerei gegen Ende. Negativ sind wie schon genannt die extremen Längen welche den Film wirklich herunterreißen. Ein bischen mehr Auflockerung hätten dem Drehbuch nicht geschadet. Die besten Gangsterfilme sind nätürlich vom Meister des Genres Martin Scorsese, wenn man sich nur die genialen The Departed oder Goodfellas ansieht weiß man wie Gangsterfilme sein müssen. Spannend,fesselnd,witzig,realistisch und mit einem geilen Soundtrack. Von Scorseses Epen kann sich Scotts Film eine Scheibe abschneiden !!! Fazit: Alles in allem ist American Gangster kein Meisterwerk aber durchweg gut gespielt und mit einigen tollen Szenen, man hätte ihn aber auch eine halbe Stunde kürzen können !!!
Mitglied seit 873 Tagen | 3 Userkritiken
Kritik: American Gangster. Das klingt nach einem großen Film. Steckt schließlich mit Ridley Scott (Alien, Gladiator, 1492) auch ein großer Name dahinter. So laut die Lobeshymnen aber sind, ist dieser Film genauso dünn. Die erste Frage ist:Warum muss dieser Film ganze drei Stunden dauern? Bei so eienr Länge erwartet man ein episches Meisterwerk, was American Gangster aber nicht ist. Bis die Geschichte überhaupt mal irgendwie in Fahrt kommt, vergeht fast eine Stunde. Sicher müssen alle Figuren ruhig eingeführt werden und man will nichts überstürzen. Aber als Zuschauer langweilt man sich einfach. So gut Russel Crowe (den Ridley Scott offenbar bei fast jedem seienr Filme mit reinnehmen muss, so kommt es einem langsam vor)und der noch bessere Denzel Washington (bringt die ganze Kühlheit und den Zynismus seiner Figur perfekt rüber) überzeugen können, so egal sind einem die zwei tragenden Charaktere. So ist der von Crowe gespielte Richie Roberts etwa kaum mehr als eine typische Standard-Film-Figur mit allem Drum und Dran wie zb. die geschiedene Frau, die nun mit ihm über das Sorgerecht vor Gericht streitet. Schließlich passiert kaum etwas Erwähnenswertes. Cop jagt Drogendealer. Schluss. Dieses Szenario ist alles andere als unverbraucht und so kann es einen kaum vom Hocker reißen. Da hilft es auch wenig, das die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert und das gegen Ende es wirklich spannend wird sowie Scotts gewohnt gutes Handwerk. Was bleibt, ist ein sehr langer Gangsterfilm, der sich einfach zu viel Zeit nimmt, um in die Gänge zu kommen und so vergeht einem irgendwann die Lust, an dem Gangsterkram Unterhaltung zu finden.
Kritik: In den Gastkritiken wird an einigen Stellen die fehlende Spannung oder Action kritisiert. Man sollte sich allerdings vergegenwärtigen, dass es sich bei American Gangster um einen Film handelt, der erstaunlich nah an die wahre Geschichte kommt. Ich empfehle jedem Kinogänger, den brillianten Artikel "The Return of Superfly" (NYM) zu lesen. Tatsächlich funktionierte Lucas' Geschäft, wie es der Film schildert. Natürlich wurde hier und da ein wenig mehr Charisma erzeugt. Lucas' ist und bleibt ein Gangster der alten Schule, auf der Straße großgeworden und von eiskalter Skrupellosigkeit. Dagegen behauptet der wahre "Richy", er sei ein deutlich gemeinerer Polizist gewesen, als es Russel Crowe auf die Leinwand bringt. Doch der Realitätsgrad sorgt bei mir für eine größere Bewunderung als es eine actionreiche Verfolgsjagd aller Heat tun kann.
Kritik: Vom kleinen Laufburschen zum König der Unterwelt, das ist genauso wenig originell, wie der loyale Cop mit der harten Schale und dem weichen Kern. Dass an beiden Grenzen des moralischen Spektrums kein Platz für eine Frau ist, wird im obligatorischen Sideplot beleuchtet. Korrupte Kollegen und Gangster, für die Ehre mehr zählt, als das eigene Leben, mit diesen Standardzutaten bereitet Scott seine Crimesuppe und würzt sie mit einer grandiosen Inszenierung. Das Ergebnis weiß durchaus zu schmecken, auch wenn manche Aromen nicht zur Geltung kommen und ein leicht fader Beigeschmack bleibt. Es gibt nunmal bessere Köche, die hochwertigere Zutaten verwenden: Scorsese ist der besserer Geschichtenerzähler und Denzel Washington kein Gangster. Er bleibt blass und hat wenig Charisma. Toni Montana, Don Vito Corleone, einfach kein Vergleich. Während in Heat das Zusammentreffen von De Niro und Pacino für Gänsehaut und Legendenstatus sorgte, hat Washington nicht die geringste Chance mit einem brillianten Russel Crowe auf Augenhöhe zu bleiben. Scott hat einen handwerklichen perfekten Film abgeliefert, hat aber im Endeffekt zu kleine Füße für zu große Fußstapfen.
Mitglied seit 1.008 Tagen | 2 Userkritiken
Kritik: Zwar stimmt es, dass der Film an manchen Stellen tatsächlich etwas zu lange auf der Stelle tritt , aber diese halten sich in gern ertragbarem Maßee.Die Geschichte ist nun nicht gerade die Innovation der letzten Jahrzehnte, wirkt aber trotzdem sehr frisch und spannend. Es geht um die ,,Jagd" Richie Roberts (Russell Crowe)nach Frank Lucas (Denzel Washington). Trotz der gewaltigen Aura des Frank Lucas findet man ihn dank eines glänzend spielendes Denzel Washington symphatisch. Aber auch Russell Crowe (den was ich nicht verstehe häufig geringe Wandlungsfähigkeit vorgesetzt wird) spielt seinen unbestechlichen im Privatleben versagenden Cop sehr gut.Trotz kleinerer Durchhhänger, welche sich gerade im Mittelteil häuffen, wo der Film mit weitgehend isolierten Nebenhandlungen wie Roberts Eheproblemen zu viel Zeit vergeudet, gehört American Gangster dank excellent spielender Schauspieler zu den Besten Gangsterfilmen der Neuen-Generation.
Mitglied seit 1.166 Tagen | 723 Userkritiken
Ihre Kritik: Also der Film ist bestimmt sehr gut. Mich hat er allerdings gelangweilt. Hätte in meinen augen noch viel spannender sein können. Hat sich doch sehr gezogen. Das scheint aber Geschmackssache zu sein. Kann man sich ansehen, aber naja wie schon gesagt: Geschmackssache. 6/10
Mitglied seit 1.754 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: Ridley wusste genau wie er die Rollen verteilen musste und mit Denzel Washington als Frank Lucas, einem zuerst kleinen Botenjungen der zum größten und unbekanntesten AMERICAN GANGSTER aufsteigt, und einen CROWE der unbestechliche, ehrliche und staatstreue Diener, der Cop der sich nicht bestechen lässt passen in diese Rollen wie keine anderen. Dieser Film zeigt wie einst GOOD FELLAS wie man im Mafia Millieu von ganz unten doch recht schnell und erfolgreich nach oben gelangen kann. Diese, Film gebe ich volle 10/10 Punkten da er in der Dramtur, Darstellung und schauspielerischen Leistung inklusive Story hätte nicht besser geschrieben werden können. Steven Zaillian der das Drehbuch schrieb und Ridley Scott als Regisseur - days passt 1A Diesen Film muss man sehen, wenn man Filme wie "Es war einmal in Amerika" & "Good Fellas" schon gesehen hat und diese mag.
Kritik: "Michael Clayton" den ich ein paar Tage vorher sah, kriegt Scotts "American Gangster" ein Pünktchen mehr (9)eben weil Ridley eben Scott ist und genau weiss wie er Handlungsfäden, Dramaturgie und Suspense so setzt, dass man dem unvermeidlichen finalen Zusammentreffen zwischen der besessenen "ehrlichen Haut" (Cop-Crowe)und dem ultrasmarten Dealer (Gangsta-Washington) wahrlich entgegenfiebert. Sicher, thematisch nichts Neues aber grandios und souverän inszeniert - man fühlt sich in die Zeit eines Theo Kojak zurückversetzt - nahtlos. Ein echter Scott eben - mehr gibts nicht zu sagen, ausser: Hübsches Geburtstagsgeschenk an sich selbst. Congrats.
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