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Kinostart
1. Januar 1988 (1h 29min)
- Regie
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Mit
Tsutomu Tatsumi, Ayano Shiraishi, Yoshiko Shinohara mehr
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Genre
Animation, Drama, Kriegsfilm
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Nationalität
Japan
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Für Japan sind es nur noch wenige Wochen, bis auch hier der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation zuende geht. Die vornehmlich aus Holzhäusern gebaute Stadt Kobe steht nach einem Brandbombenabwurf zum Großteil in Flammen. Der 14-jährige Seita hat es geschafft, sich mit seiner etwa 4-jährigen Schwester Setsuko in Sicherheit zu bringen. Beide Kinder hoffen, dass auch ihre Mutter, die einen anderen Luftschutzbunker aufsuchen musste, überlebt hat. In einer Grundschule, die als erste Anlaufstelle für die ausgebombten Einwohner ausgewiesen wurde, muss der Junge dann aber erfahren, dass seine Mutter schwerste Verbrennungen erlitten hat und höchstwahrscheinlich bald sterben wird. Er entschließt sich, der kleinen Setsuko die Wahrheit zu ersparen und sagt ihr nur, dass sie ihre Mama erstmal nicht besuchen können. Als die Mutter schließlich ihren Verbrennungen erliegt und die Kinder auch von der kaltherzigen Tante nicht versorgt werden, beschließen Seita und Setsuko, in einen alten Bunker umzusiedeln. Ganz auf sich allein gestellt, müssen sie gegen Krankheit und Hunger ankämpfen...
| Originaltitel | Hotaru No Haka | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Anime Virtual | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1988 | Budget | - |
Von Ulf Lepelmeier
Mit dem Wort Krieg assoziiert man militärische Aufrüstung, Leid und Tod. Dabei stehen meist zuerst die puren Zahlen im Mittelpunkt – die Anzahl der verlorenen Maschinerie, die Kriegs- und Wiederaufbaukosten, die Zahl der getöteten Soldaten und umgekommenen Zivilisten. Diese Zahlen mögen Beklemmung hervorrufen, vielleicht vermögen sie zu erschüttern, aber sie erlauben es nicht, einen Einblick in die Trostlosigkeit der Kriegstage zu erlangen, die menschlichen Tragödien fassbar zu machen. Hierfür bedarf es der Betrachtung eines Einzelschicksals. „Die letzten Glühwürmchen“ von Regisseur Isao Takahata ist einer der wenigen Filme, die es verstehen, das Leid, welches der Krieg für die Zivilbevölkerung bedeutet, annähernd greifbar zu machen. Das Antikriegsdrama zeichnet die letzten Wochen im Leben eines Geschwisterpaares in Japan nach, das kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges auf sich allein gestellt ums Überleben kämpft. Der Animationsfilm aus dem Hause Ghibli erreicht dabei eine enorme emotionale Intensität, so dass sich unabdingbar ein Gefühl der Betroffenheit, Traurigkeit und Fassungslosigkeit einstellt.
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Rolle: Seita (Stimme)
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Rolle: Setsuko (Stimme)
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Rolle: The Mother (Stimme)
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Rolle: The Aunt (Stimme)
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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75% - 3 Kritiken
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25% - 1 Kritik
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