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Ein guter Endzeit-Streifen, der klar besser ist als die neueste Verfilmung des Buches „I Am Legend“ mit Will Smith. Charlton Heston ist als Robert Neville sehr viel Glaubwürdiger, als der zu glatt wirkende Will Smith. Er ist kein strahlender Held, sondern einfach nur der letzte Mensch, der versucht seine Vorstellung von Zivilisation zu bewahren. Ein weiterer Pluspunkt ist die Darstellung der Infizierten. Die sind hier keine hirnlosen Mutanten, sondern immer noch sehr menschenähnlich und haben mittlerweile ihre eigene Art von Kultur entwickelt. Die Rollen der überlebenden sind ebenfalls gelungen. Man weiß als Zuschauer nie so richtig, ob es nun gut oder schlecht ist, dass Neville ihnen hilft. Allerdings wirken die Story-Wendungen nach ihrem auftauchen oft konstruiert und das handeln einiger Figuren ist nicht immer ganz nachvollziehbar. Die Inszenierung ist die meiste Zeit über wirklich gelungen. Die Bilder der Stadt sind toll und die Endzeit-Atmosphäre wird perfekt eingefangen. Leider merkt man dem Film sein Alter zu jeder Zeit an. Das schlägt sich in der – wie ich finde völlig unpassenden – Musik nieder, aber natürlich auch in den wenig spektakulären Action-Szenen. Doch darüber kann man hinwegsehen. Der Film ist eben ein Produkt seiner Zeit und man hat sich schnell daran gewöhnt. „Der Omega Mann“ ist somit ein guter Endzeit-Film, der aber etwas altbacken wirkt und dadurch viel von seiner Wirkung verliert.
Hinzugefügt am 04.02.2009 um 08:13 Uhr Verstoß melden
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