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Kinostart
unbekannt (2h 4min)
- Regie
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Mit
Isabella Rossellini, Tomás Milian, Paul Freeman mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Spanien
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Nach über 30 Jahren kehrt die erfolgreiche Anwältin Urania (Isabella Rossellini, als Kind: Stephanie Leonidas) in ihre Heimat, die Dominikanische Republik, zurück. Auch mit ihrem demenzerkrankter Vater Agustin Cabral (Paul Freeman), der einst als Senatspräsident zur rechten Hand des grausamen Diktators Trujillo (Tomas Milian) avancierte, hat sie die ganze Zeit über kein Wort gesprochen. Die schweren Vorhaltungen ihrer Tante nicht mehr ertragend, entschließt sich Urania, das düstere Geheimnis zu offenbaren, das einst zu ihrer Flucht und dem tiefen Hass gegenüber ihrem Vater geführt hatte...
| Originaltitel | La fiesta del chivo | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2005 | Budget | - |
Von Christoph Petersen
Auch wenn Regisseur Luis Llosa noch nie einen im herkömmlichen Sinne guten Film gemacht hat, konnte man sich auf seine trashigen B-Pictures in den 90er-Jahren doch stets verlassen – egal ob „Mörderischer Amazonas“, „Sniper“ oder „The Specialist“ mit Sylvester Stallone und Sharon Stone, weit entfernt von jedem Oscar haben alle seine Werke auf einer gewissen Ebene zumindest immer gut unterhalten. 2005, acht Jahre nach seiner letzten Regie-Arbeit, dem Jennifer-Lopez-Schlangentrash „Anaconda“, wagte sich Llosa in seinem Heimatland, der Dominikanischen Republik, nun ausgerechnet für die Verfilmung des anspruchsvollen Politdramas „Das Fest des Ziegenbocks“ wieder hinter die Kamera. Auch wenn die Wahl in Anbetracht von Llosas vorherigen Arbeiten kaum zu verstehen ist, lässt sie sich vielleicht am besten mit dem Umstand erklären, dass Llosa der Cousin von Mario Vargas Llosa, dem Verfasser der literarischen Vorlage, ist. Ob Mario Vargas Llosa, einer der wichtigsten politischen Autoren Südamerikas und seit 1996 Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels, mit der filmischen Umsetzung seines Bestsellers zufrieden ist, ist nicht bekannt. Aber eigentlich sollte er es nicht sein – denn obwohl sich sein Regie-Cousin zwar rein inhaltlich eng an seine Vorlage gehalten hat, erzählt dieser die Geschichte nicht als politisches Drama oder Politthriller, sondern als uninspirierte Schnulze, die ohne eine einzige filmisch interessante Sequenz daherkommt und stattdessen mehr Wert auf Kitsch und unkontrolliertes Over-Acting zu legen scheint.
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Rolle: Urania
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Rolle: Rafael Leonidas Trujillo
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Rolle: Agustín Cabral
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Rolle: Amadito García Guerrero
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