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Home > Kino > Film-Archiv > Kriegsfilm > Letters from Iwo Jima > Userkritiken
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1 - 10 von 15 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Zunächst einmal, möchte ich sagen dass ich den vorherigen Film "Flags of Our Fathers" nicht gesehen habe. Daher kann ich auch keine Zusammenhänge schließen obwohl die beiden Filme sozusagen zusammen gehören. Der US Amerikaner Clint Eastwood hat es tatsächlich gewagt einen Film über die Sicht des Gegners zu drehen. Das muss man Ihn hoch anrechnen. Mit "Letters from Iwo Jiman" hat er einen tollen Beitrag für Filmwelt und die Geschichtsschreiber geliefert. Eastwood´s Film ist realistisch, brutal, grausam und hoch interessant. Ich hätte mir hier nur gewünscht das der Film auf japanisch wäre. Mel Gibson macht das ja auch immer so das er einen Film in der original Sprache zeigt. Dadurch wäre der Film sicherlich noch ein tick realistischer geworden. Ich habe noch einen weiteren Kritikpunkt. Ich habe mich zwar nicht mit diesen Abschnitt des 2. Weltkrieges befasst aber ich hatte während dem Film, das Gefühl als hätten die Japaner nur wenig Ahnung von Kriegsführung. Man erzählt immer wie unendlich stolz die Japaner doch waren und vor allem wie sie sich für den Kaiser geopfert haben (Kamikaze Bomber). Hier sind die Japaner einfach unerfahren, lästern über Ihre Vorgesetzten und viele haben vor fast jedem Konflikt angst. Kann mir kaum vorstellen das die Japaner früher so waren. Das war eigentlich das Einzige, was mich an diesen Film gestört hat. Das erst genannte bedeutend mehr. FAZIT: Ein toller Beitrag von Eastwood. Er zeigt mit seinen Film "Letters from Iwo Jima" sehr gut die Sicht des Gegners und vor Allem zeigt er auch wie sehr sich der Gegner wünschte, das der Krieg so schnell wie möglich zu Ende geht damit sie so schnell wie möglich wieder zurück zu Ihrer Familie können. Der Film hätte mir jedoch in japanischer Sprache deutlich besser gefallen.
Mitglied seit 290 Tagen | 14 Userkritiken
Kritik: "Letters from Iwo Jima" gibt wohl einen stimmigsten Kriegsfilme ab, die ich mir bisher zugeführt habe. Das Hauptbestreben Eastwoods, zu dessen Fans ich mich seit "Mystic River" ohnehin zähle, geht in diesem, einem seiner besten, Machwerke dahin, die Menschlichkeit der Kontrahenten und die Unmenschlichkeit des Konflikts, dem diese ausgeliefert sind, dem Zuschauer, wie es so schön heißt, "schonungslos vor Augen zu führen". Ich ziehe meinem Hut vor diesem Meisterwerk, auch wenn zu Beginn des Films für meinen Geschmack etwas zu sentimental das bisherige Leben des Hauptcharakters Saigo beleuchtet wird.
Mitglied seit 290 Tagen | 14 Userkritiken
Kritik: "Letters from Iwo Jima" gibt wohl einen stimmigsten Kriegsfilme ab, die ich mir bisher zugeführt habe. Das Hauptbestreben Eastwoods, zu dessen Fans ich mich seit "Mystic River" ohnehin zähle, geht in diesem, einem seiner besten, Machwerke dahin, die Menschlichkeit der Kontrahenten und die Unmenschlichkeit des Konflikts, dem diese ausgeliefert sind, dem Zuschauer, wie es so schön heißt, "schonungslos vor Augen zu führen". Ich ziehe meinem Hut vor diesem Meisterwerk, auch wenn zu Beginn des Films für meinen Geschmack etwas zu sentimental das bisherige Leben des Hauptcharakters Saigo beleuchtet wird.
Mitglied seit 1.287 Tagen | 57 Userkritiken
Kritik: Verglichen mit "Flag of our Fathers" ein riesen Unterschied.Dieser hier hat Atmosphäre,Emotionale Szenen,Dramatik & zeigt ähnlich wie "Der Soldat James Ryan" die Grausamkeit des Krieges.Allein die Idee des Filmes macht ihr sehenswert.Die Umsetzung ist gelungen und man fühlt irgendwie mit den Japanern mit. Fazit:Klasse und mehr als nur ein Antikriegsfilm
Mitglied seit 1.264 Tagen | 3 Userkritiken
Kritik: Letters from Iwo Jima schildert den blutigen Kampf um die japanische Insel Iwo Jima. Zunaechst ist es eine sehr gute Idee gewesen den Krieg auch einmal aus der Sicht der "Feinde" zu zeigen. Dies sieht man nicht oft in Hollywood und macht ihn allein deshalb zu einem aussergewoehnlichen Kriegsfilm. Der Film zeigt in aller Deutlichkeit, wie hart und verbittert der Kampf um die Insel war, ohne eine der Seiten als eherenhafte Helden darzustellen. Besonders lobenswert waren auch die schauspielersichen Leistungen. Die traumatischen Erlebnisse der japanischen Soldaten in der Schlacht werden auf mitreissende und tragische Weise perfekt in Szene gesetzt.
Mitglied seit 979 Tagen | 13 Userkritiken
Kritik: Also ich muss sagen Eastwood ist ein Typ der auch mal die Münze umdreht...jede hat ja bekanntlich zwei gesichter in diesem fall schildert er den krieg aus der sicht des feindes was ich sehr mutig finde da man sich dadurch in hollywood nicht gerade viele freunde machen kann zum film, er ist wahnsinnig historisch und realistisch ausgearbeitet, die schauspieler (v.a. Ken Watanabe) überzeugen mich immer wieder und die handlung ist bis zum schluss fesselnd und auch da und dort traurig... Großartiges Kino!!!
Mitglied seit 1.115 Tagen | 4 Userkritiken
Kritik: Letters from Iwo Jima schildert den blutigen Kampf um die japanische Insel Iwo Jima. Zunaechst ist es eine sehr gute Idee gewesen den Krieg auch einmal aus der Sicht der "Feinde" zu zeigen. Dies sieht man nicht oft in Hollywood und macht ihn allein deshalb zu einem aussergewoehnlichen Kriegsfilm. Der Film zeigt in aller Deutlichkeit, wie hart und verbittert der Kampf um die Insel war, ohne eine der Seiten als eherenhafte Helden darzustellen. Besonders lobenswert waren auch die schauspielersichen Leistungen. Die traumatischen Erlebnisse der japanischen Soldaten in der Schlacht werden auf mitreissende und tragische Weise perfekt in Szene gesetzt.
Mitglied seit 1.756 Tagen | 6 Userkritiken
Kritik: Ich hatte recht hohe Erwartungen an diesen Film, nicht nur wegen der Filmstarts-Kritik und den Preisnominierungen. Die Idee selbst, ein Kriegsgeschehnis von zwei seiten zu beleuchten, interssierte mich sehr. Die Einführung der Charaktere und die Situationerleuterungen gelingen und zeigen dem Zuschauer worauf er sich die nächste Zeit einstellen muss. Auch gegen Ende produziert Eastwood berührendes und mutiges Kino in einer überwältigenden Optik. Mutig in dem Sinne, dass er bewusste kein Opfer-, Täterrolle schafft. Doch die große Schwäche des Films findet sich im Mittelteil, in dem es dem Zuschauer schwer fäll, die Lage der japanischen Soldaten nach zuempfinden. Das klaustrophobisch Gefühl der Höllen und die Zermürbung, durch das Warten auf den Angriff entziehen sich dem Zuschauer. Ebenfalls bleibt die Charakterentwicklung zu linear, was in solch einer extremen Situation kaum vorstellbar ist. Da durch, dass Eastwood das Thema auf charakterlicher Ebene behandelt, finden Kampfhandlungen nur am Rande des Films statt. Doch oft geht er damit zuweit und zeigt seine Darsteller in zu "entspannden" Bildern, wobei die Intensität des unerbitterten Kampfes verloren geht. Fast vergisst man, dass die Soldaten ihren Dialog unter Todesangst stehend und in ständiger Alarmbereitschaft führen. So verpasst der Film leider das Niveau anderer Werke, trotz faszinierender Grundidee, was am Ende etwas bitter aufstößt.
Mitglied seit 1.343 Tagen | 1 Kritik
Kritik: Zu Beginn des Films wird man sofort darauf vorbereitet, dass man es hier mit einer amerikanischen Interpretation von japanischer Kriegskultur zu tun hat, die, wie es zu erwarten war, dann auch fast das Gegenteil von dem Ausdrückt was eben diese Kriegskultur wirklich ausmacht. So werden zu Beginn gleich mal 2 junge Soldaten von ihrem (nach unseren und eben auch japanischen Maßstäben) sadistischen und völlig fanatisierten Hauptmann mit einem Stock verdroschen. Diese denken selbstverständlich laut darüber nach zu kapitulieren und wie schön es wäre wenn der Krieg endlich aus ist. Das es auch Japaner gab die so dachten sei mal dahin gestellt, aber es waren eben im Vergleich zu anderen Armeen der Welt derart wenige, dass sie keine besondere Erwähnung verdient hätten. Der Film macht natürlich das Gegenteil, er stellt diese Versager und Feiglinge sogar noch als die eigentlich normalen Kämpfer hin, die von fanatisierten und Wahnsinnigen umgeben sind. Es kann nur der Unwissenheit und völlige Verklärung unseres Geschichtsbildes geschuldet sein, dass einige Leute es wirklich wagen diesen Film als auseinandersetzung mit japanischer (Kriegs-)Kultur zu bezeichnen. Er ist eine einzige verunglimpfung der Japaner und ihrer Gefallenen. Der japanische Ehrenkodex und ihre Treue werden hier auf einem tierischen Niveau da gestellt.
Kritik: Ich war sehr gespannt auf beide Filme. Letters from Iwo Jima ist besser gelungen als Flags of ...aber für mich wird einfach zu viel geredet. Es wäre sicher ein spitze Film geworden, wenn man beide (Letters from Iwo Jima und Flags of our Fathers) zusammen geführt und nur die relevanten Szenen übernommen hätte. Schaut Euch lieber nochmals "Der Soldat James Ryan" an, der wenigstens über gute Kampfszenen verfügt, wie es im Krieg nunmal ist.
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