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Home > Kino > Film-Archiv > Animation > Flutsch und weg
Kinostart:
7. Dezember 2006
Regie: Sam Fell, David Bowers
Mit Lambert Wilson, Emma de Caunes, Philippe Catoire,
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Originaltitel: Flushed Away
Produktionsland:
USA
,
Großbritannien
.
Genre:
Animation
,
Komödie
Laufzeit: 82 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Verleiher: Universal Pictures Germany
Inhalt: Ein exquisites Heim im Londoner Nobelviertel Kensington und zwei Goldhamster als Butler: Roddy St. James hat alles, wovon jedes High Society-Mitglied träumt und nicht die geringste Ahnung, was Draußen in der wahren Welt vor sich geht. Doch als das Spülbecken einen ebenso ungebetenen wie unflätigen Gast ausspuckt, findet das idyllische Luxusleben ein jähes Ende und ehe er sich versieht, wirbelt Roddy mit der WC-Spülung in das größte Abenteuer seines Lebens. Hinab in ein ebenso fantastisches wie pitschnasses Universum unter den Straßen Londons, wo rote Doppeldecker in der Kanalisation schippern, das Leben pulsiert und ein machtgieriger Unterweltboss herrscht, der es auf Roddy und seine neue Freundin Rita abgesehen hat. Doch ist das abenteuerlustige Mädchen nicht nur Roddys einzige Hoffnung, heil wieder nach Hause zu kommen, sondern bald darauf auch der wichtigste Grund für ihn, gar nicht mehr nach Hause zu wollen.
FILMSTARTS.de
(3)
Pressespiegel
(3,7)
User-Wertung(2375 Bewertungen)
(3,2)
Was haben die Amis nur gegen Knetmasse? Auch wenn die offizielle Erklärung lautet, dass sich die zahlreichen Wasserszenen des Films mit der herkömmlichen Stop-Motion-Technik kaum realisieren ließen, dürfte bei der Entscheidung, die Abenteuercomedy „Flutsch und weg“ am Computer zu animieren, auch der eine oder andere Marketing-Manager seine Hände mit im Spiel gehabt haben. In der Hoffnung, nach den im Vergleich zu den moderaten Produktionskosten starken (Chicken Run) bzw. guten (Wallace und Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen) Einspielergebnissen am US-Box-Office jetzt mal einen richtigen Monsterhit zu landen, wurde so im dritten Langfilm der Aardman Animation auf das eigene Markenzeichen verzichtet. Jedem, der die Vorgänger kennt, dürfte sofort klar sein, dass das einfach keine gute Entscheidung sein konnte: Und wirklich bekommen wir nun „nur“ eine solide Animationskomödie vorgesetzt, die zwar mit unzähligen phantasievollen Einfällen punktet, der aber ganz einfach der spezielle Charme und der ganz eigene Witz der skurrilen Knetfiguren fehlt. Da ist es schon fast beruhigend zu wissen, dass der Plan der Marketingleute auch am Box Office nicht aufgegangen ist – zwar legte „Flutsch und weg“ den bisher erfolgreichsten US-Start eines Aardman Films hin, allerdings muss man dabei natürlich auch beachten, dass er mit der unerklärlich hohen Summe von 149 Millionen Dollar das fünffache einer Knetproduktion verschlungen hat. An der US-Kinokassen wird das Werk selbst die 100-Millionen-Dollar-Grenze deutlich verfehlen.
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Mitglied seit 950 Tagen | 104 Userkritiken
Kritik: Nachdem DreamWorks mit Die Unglaublichen – The Incredibles kein besonders überzeugendes Ergebnis geliefert hat, konnten sie jetzt mit Flutsch und weg überzeugen. Der Geschichte ist gelungen und mit sehr viel Liebe ins Detail umgesetzt. Das sieht man vor allem daran, dass der eine Helfer des Frosches Handschuhe hatte oder an der kleinen Stadt. Einfach nur putzig. Am Anfang hatte ich das Gefühl, bei Findet Nemo gelandet zu sein. Da hat DreamWorks wohl bei Pixar/Disney abgeschaut: Ein kleiner gelber Fisch, der nach seinem Vater fragt. Die Geschichte handelt auch nicht strikt ein Thema ab. Hauptsächlich geht es darum, dass Roddy in die Kanalisation gespült wurde und von dort wieder nach Hause möchte. Daneben geht es dann noch um einen gefälschten Diamanten, den der Frosch zurückhaben will. Als dieses Thema abgehackt ist, geht es um die Jagd eines Kabels/Gürtels und schließlich um die „Flut“ und Roddy stellt fest, wo sein wahres Zuhause sein soll. Mal wieder ein nettes Animationsabenteuer mit Ratten als Hauptdarsteller. FAZIT: Nett anzuschauen, auch für die älteren Generationen.
Mitglied seit 979 Tagen | 58 Userkritiken
Kritik: Wenn man "Flutsch und weg" an den großen Animationsfilmen unserer Zeit (z.B. "Ice Age", "Findet Nemo" oder "Wall-E") misst, dann bleibt er meilenweit dahinter. Man kann den Film als gute Kinderkomödie bezeichnen, aber für einen Zuschauer mit höheren Erwartungen als tolpatschige 08/15 Charaktere gibt es weniger zu Lachen. Die meisten Szenen sind einfach mittlerweile "auisgelutscht". Alle Witze, die in einem normalen Kinderabenteur Standard sind, finden hier Verwendung. Als Pluspunkt kann man die Schnecken werten. Zwar nicht gerade sehr anspruchsvoll, erfüllen sie trotzdem ihren Zweck und bilden das beste Element des Films. Was dann dem Film aber leider eine schlechte B-Note verleiht, ist die Animation. Sie ist wrklich grottig. Egal in welches Gesicht man guckt, es sieht haargenau so aus wie "Wallace und Gromit". Und dann diese Münder...solch eine vorsintflutliche Animation lässt mich erschaudern, wo doch z.B. Shrek mit besonders detailreichen Figuren glänzt. Was in der Kinderserie "Shaun das Schaf" anscheinend wunderbar funktioniert, verschlechtert diesen Film enorm. Wenn man den Film ein bisschen hinterfragt, kommt noch ein Pluspunkt dazu. Wenn man sich mal diese fiktive Rattenstadt genauer ansieht, fallen einem viele Alltagsgegenstände auf. Das soll wohl zeigen, was die Menschen alles in der Toilette runterspülen. Aber: 1. Interessiert das denn bei einem Animationsfilm, der in erster (und einziger) Linie unterhalten soll? 2. Haben die Regisseure und Drehbuchautoren das überhaupt bemerkt/beabsichtigt? Mein Fazit lautet: Wer einen guten Animationsfilm sehen möchte, rate ich zu einer Pixar-Produktion. Die sind einfach qualitativ besser und unterhalten sowohl Jung und Alt.
Presseschnitt:
(3,7) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: Goldfisch/Fliege/Shocky/Kaulquappe/Frosch
Rolle: Rita (voix française)
Rolle: Le Crapaud (voix française)
Die Filmstarts-TV-Tipps fürs Wochenende (18. - 20. September 2009)
Hinzugefügt von Filmstarts am 15. September 2009
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