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Home > Kino > Film-Archiv > Fantasy > The Host > Userkritiken
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1 - 10 von 45 Treffern
Mitglied seit 588 Tagen | 5 Userkritiken
Ihre Kritik: Der Film kommt auf jeden Fall unter meine "Top 20 der schlechtesten Filme". Vielleicht liegt es daran, dass der Film für mich als Europäer nichts taugt. Der Film ist von vorne bis hinten unlogisch und schwach erzählt. Wenn die Story nicht stimmt, sollte man meinen, dass wenigstens die Schauspieler oder Charaktere ganz gut sind. Nein, auch das ist nicht gegeben, die Hauptfiguren wirken auf mich total lächerlich und übertrieben, was vielleicht auch wegen der Synchronisation so rüber kommt. Die einzige, die mich überzeugt hat, war das kleine Mädchen. Der Film ist glaube ich nur was für Hardcorefans dieses Genre und die auf koreanische Mentalität stehen.
Mitglied seit 1.451 Tagen | 44 Userkritiken
Kritik: simon
Kritik: Weil die FAZ den Film mit 'grandioser Monsterfilm' betitelte hab ich ihn ausgeliehen und es war eine gute Wahl. Der Film ist aber nichts für Leute, die Action-Snuff einer gut erzählten Geschichte vorziehen. Erstens macht der Film Spaß, weil er vieles mit alltäglicher Ironie durch den Kakau zieht. Ein paar Beispiele: - Die von anderen erwähnte Trauerszene wird überzeichnet (Die Leute wälzen sich förmlich auf dem Boden). Das ist komisch und zugleich eine traurige Situation. - Was würden Touristen wohl tun, wenn sie knapp unter der Wasserfläche ein Monster herannahen sehen? Sie werfen Essen ins Wasser und wollen es füttern. - Was machen die Kinder, als der Opa eine weise Ansprache hält? Sie schlafen im Sitzen ein. - Was sagt der fahrende Polizist, als die Familie sich auf dem Weg zur Bekämpfung des Monsters im Auto mit Molotof-Cocktails bewaffnet? 'Was machen Sie für eine Unordnung an meinem Arbeitsplatz?' - Ein Polizist beruhigt den Freund eines gesuchten Familienmitgliedes, der dieses soeben verraten hat: ja, die Belohnung sei von der Steuer absetzbar. - Was macht der Penner, als ein Familienmitglied im sein gesamtes Geld für einen Rucksack anbietet? Er zieht ihm eine Flasche über den Kopf: 'Für Geld kannst Du Dir auch nicht alles kaufen' Zweitens macht der Film Spaß, weil er keine Stereotypen braucht und stattdessen liebevolle oder skurile Menschen mit Macken und Problemen darstellt. Auch das 'Monster' ist schlicht eine (allerdings nett anzuschauende) große Amphibie, die sich natürlicherweise um ihr Fressen kümmert. (Gut fand ich in dem Zusammenhang auch, daß ein paar unwichtige aber interessante Fragen in die Handlung eingewoben werden: Wie trinkt so ein Tier? Wie verdaut es? Ruht es?) Drittens macht der Film ausgesprochen Spaß, weil er sich mit den Themen Familie, Leben/Tod auf einer symbolischen Ebene auseinander setzt. Das ist die größte Stärke und wohl auch das heimliche zentrale Thema des Films. Das Monster, stellvertretend für einen zerstörerischen Zeitgeist, der von außen an die Familie heranbrandet. Die Systeme, die das Problem erst verursachen, dann eingreifen wollen, durch ihre Inkompetenz und Korruption die Lage aber nur verschlimmern. Die Botschaft des Filmes ist: Die Familie hält zusammen. In einer Szene sitzt die Familie zusammen und isst, um neue Kräfte für die Jagd auf das Monster zu sammeln. Da erscheint der Geist der jüngsten Tochter, die sich in Wirklichkeit in der Kanalisation vor dem Ungeheuer versteckt, und jeder in der Familie nimmt etwas von seinem Essen und füttert die Tochter. Am Schluß erlegt die Familie mit gemeinsamen Kräften das Monster, aber es hat Opfer gegeben, nämlich das älteste und das jüngste Mitglied der Familie (Dafür hat die Familie ein neues Kind bekommen). Der ganze Film wird durch diese Ebene sehr interessant und regt zum Interpretieren und Nachdenken an.
Kritik: Dies ist einer der Filme bei denen ich nicht wirklich einschätzen kann, ob er einfach nur missglückt ist oder ob ich nicht einfach Koreaner sein müsste damit er meinen Geschmack trifft. Die etwas über dramatischen Stellen haben mich hier, wie auch bei vielen japanischen Filmen, besonders gestört. Allerdings bewerte ich die Handlung als recht angenehm, da sie nicht, wie in typischer Hollywood Manier, schon nach 10 Minuten Film komplett vorhersehbar ist. Wer hier allerdings einen Horror-Monsterschinken erwartet wird definitiv enttäuscht. Meine Beschreibung für den Film wäre wohl mehr Drama-Komödie.
Kritik: Dies ist einer der Filme bei denen ich nicht wirklich einschätzen kann, ob er einfach nur missglückt ist oder ob ich nicht einfach Koreaner sein müsste damit er meinen Geschmack trifft. Die etwas über dramatischen Stellen haben mich hier, wie auch bei vielen japanischen Filmen, besonders gestört. Allerdings bewerte ich die Handlung als recht angenehm, da sie nicht, wie in typischer Hollywood Manier, schon nach 10 Minuten Film komplett vorhersehbar ist. Wer hier allerdings einen Horror-Monsterschinken erwartet wird definitiv enttäuscht. Meine Beschreibung für den Film wäre wohl mehr Drama-Komödie.
Kritik: ich verstehe die überdurchschnittlichen Bewertungen nicht. Die Schauspieler sind schlecht. Das reicht um es auf den Punkt zu bringen.Filmmusik absolut teils unpassend. Spannung fehlt. Anspruch auch bei Null. Story schwach umgesetzt. Das soll ein Erfolg gewesen sein ?? Können wir nicht nachempfinden.
Kritik: Nicht nur das die Kritik gegenüber Biowaffenforschung der Amerikaner gut rüberkommt auch der Humor und der etwas komische Filmaufbau macht diesen Film interessant. Sehenswert für Denker und für welche die asiatischen Humor mögen!
Kritik: Statistisch gesehen hat jeder dritte Südkoreaner diesen Film gesehen. Es entsteht die Frage, was den Film so sehenswert für Koreaner macht. Tatsächlich ist es neben der Tatsache, dass ein recht solider Monster-Film entstanden ist, vor allem die Identifikationsmöglichkeit der Koreaner mit den Charakteren in diesem Film. In der zerstrittenen, bei weitem nicht perfekten Familie, deren Bande aber trotzallem in Krisen sehr stark ist, finden sich Koreaner sehr gut wieder. Es wird ein Vater gezeigt, der kaum aus seiner Lethargie herauskommt. Ein jüngerer Bruder, der seinen Lebenssinn schon verloren hat. Die jüngste Schwester, die ein Star sein könnte (Koreaner sind stolz auf ihre Bogenschützen), aber deren Nerven immer in entscheidenden Momenten versagen. Trotz dieser Schwächen und immer wiederkehrenden Rückschlägen rappeln sich alle Charaktere immer wieder auf und arbeiten gemeinsam auf ihr Ziel hin. Dieses Stehauf-Männchen-Verhaltensweise wird oft als bezeichnend für das koreanische Volk betrachtet. Es sind ferner immer wieder die Überzeichnungen, wie die Trauerszene oder der Bestechungsversuch, die bei den Zuschauern ankamen. Szenen, die Koreaner viel zu gut kennen und in Wirklichkeit selbst abstoßend finden und durch deren bizzare Überzeichnungen ein AHA-Erlebnis auslösten. Für Nichtkoreaner gilt beim Betrachten sich einfach in einer fremden Welt fallen zu lassen, da der Regisseur gar nicht erst versucht, den Film für Zuschauer außerhalb Koreas verständlich zu machen.
Kritik: Nach den ersten einigermaßen unterhaltsamen 10 Min. in denen dass Flussmonster diverse Koreaner durch die Gegend kickt oder verspeist, beginnt eine ziemlich wirre Geschichte die zuweilen deutliche Längen aufweist. Humoristische Einlagen wechseln sich mit Drama und Katastrophenfilmsequenzen ab Zuweilen wird man an alte Godzillafilme erinnert. Aus diesem Film könnte man mindestens eine halbe Stunde überflüssiges rausschneiden. Die trotteligen Einlagen des Vaters fangen nach einer Weile eher an zu nerven, als dass sie komisch sind. Naja, hab schon mal gehört, dass Asiaten andere Sachen witzig finden als Europäer. Okay, manchmal musste ich auch ein bisschen grinsen. Und dann gab`s noch ein bisschen Sozialkritik und erfrischender Weise sind zur Abwechslung nicht die Amerikaner, diejenigen die alle Probleme lösen, sondern sie verursachen das Problem erst. Manch einer wird meinen, dass dies auch viel realistischer sei. All diese verschiedenen Elemente dieses Films sind leider so langatmig und ungeschickt verwoben, dass kaum Spannung aufkommt und gar kein Grusel. Allerdings ist das Monster gut gelungen. Bin ich der Einzige, den die aufgerissene Fressleiste der Bestie an ein weibliches Geschlechtsorgan mit Zähnen erinnert? uaaaaa... gigersche Urängste wurden fast geweckt...
Kritik: Am Anfang war ich sehr skeptisch, mir einen südkoreanischen Film auszuleihen. Doch aufgrund der guten Kritiken und Anpreisungen habe ich mich dann doch dazu hinreißen lassen, mir The Host anzuschauen. Allerdings kann ich nun getrost sagen, dass das ein Fehler war! Die Story um das mutierte Monster im Fluss hat zwar einiges an Potential, woraus aber viel zu wenig gemacht worden ist: die Handlung des Films spielt sich dabei mehr außerhalb des Flusses und des Monsters ab als man erwarten darf. Es wird viel zu viel über den angeblichen Virus, das das Monster verbreiten soll, und die Familie ansich erzählt als über die Jagd des Monsters - das nimmt der Geschichte einiges an Fahrt und lässt oftmals Langeweile aufkommen. Ebenfalls sind die schauspielerischen Leistungen der Darsteller negativ zu erwähnen: keiner der Darsteller wirkt auch nur im Ansatz glaubhaft! Bestes Beispiel hierfür ist die Trauerszene nach dem angeblichen Tod ihrer Tochter, bei der alle Beteiligten dermaßen übertrieben weinen bzw trauern, dass es schon wieder unglaubwürdig wirkt. Oder ist das einfach nur der asiatische Stil??? Einzig allein die Animation und Darstellung der mutierten Bestie kann überzeugen: sie ist durchgehen gut gelungen und ist das einzige was wirklich glaubhaft wirkt! Alles in allem ist The Host ein sehr schwacher Horrorfilm, den man nicht empfehlen kann - also Finger weg!
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