Cassandras Traum
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    Jimmy V.
    Jimmy V.

    1 follower | Seine 150 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    Ich schließe mich der Kritik an: Cassandras Traum ist über dem Durchschnitt, aber für Allens Verhältnisse dann doch eher schlechter. Man muss ihm aber zugute halten: Er traut sich etwas anderes. Der Film ist durch und durch recht düster, trotz des bekannten Allen-Stils also mal etwas anderes, obwohl die Brüder sympathisch rüberkommen und es auch sonst viel Sonniges zu sehen gibt. Aber diese leicht gedrückte Spannung ob der Schulden - das ist schon cool. Allein der typische Allen-Aufbau mit all den Dialogen, Szenen und dem nüchternen Vorantreiben des Plots sowie den doch leicht theaterartigen Szenen und Kameraführung lassen den Film dann doch irgendwie nicht so getrieben wirken wie das geniale Match Point. Schade!

    Hinzugefügt am 03.12.2011 um 22:13 Uhr
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    feli1x
    feli1x

    0 follower | Seine 31 Kritiken ansehen |

      2.5 - Na ja

    Woody Allen ist ja ein specialist für romantische Komödien... aber vor allem für (jetzt nich Nazi-Mäsig Gemeinte) vorurteile. Beipiele gefällig? Vicky Cristina Barcelona: Amerikaner sind langweilig und verstaubt; Spanier sind leidenschaftliche freie Liebhaber. Midnight in Paris: Pariser sind alle wunderbar kultivierte und immer glückliche Leute. Match Point: Die Upperclass verbringt ihre zeit mit machtkämpfen und Rosen scheißen. Und nun Cassandras Dream: Working Class mitglieder sind Hochstapler oder einfältig. Bei so viel Vorurteilen können die Schauspieler auch nichts mehr raushohlen. Obwohl alle super spieln. Vor allem Collin Farrel, dem man in jeder szene ansehen kann wie sehr die schuld an ihm nagt. Den ich- fühl- mich- so- schuldig- Blick hat er auch in Brügge sehen... und sterben super drauf. Und Evan McGregor als liebender Narr ist nie unfreiwillig komisch( was man bei dieser Rolle erwarten könnte) und auch Tony Wilkonson spielt toll aber nicht genug. Der Film wird stark vom Schuldgefühl dominiert, doch trotz guter schauspieler kann man den Mord an Wilkonsons Partner und an Farrel nicht nachvollziehen. Fazit: Durch eine von Vorurteilen geplagte schilderung der Workingclass und eine Regie die nichts zur Athmosphäre beizutragen weis geht der Film trotz guter Story und Schauspielern auf äußerst mittelmäßiges Niveau herunter. Schade

    Hinzugefügt am 27.09.2011 um 00:43 Uhr
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    SabiBellamy
    SabiBellamy

    0 follower | Seine 21 Kritiken ansehen |

      1 - Sehr schlecht

    Als ich in der Videothek war hab ich den Film gesehen und dachte mir - hey Woody Allen - hat doch Filme die ganz okay sind. Also hab ich mir Cassandras Traum ausgeliehen. Schon in der ersten Szene ist mir aufgefallen wie qualitativ schlecht der Film gemacht wurde. Ich weiß nich das sah alles eher aus wie inner Soap. Der ganze Film war total sinnlos und hat versucht mit ach so tollen Lebensweisheiten zu glänzen - GING NACH HINTEN LOS - 2/10 wegen Ewan McGregor's und Colin Farell's guter Schauspielleistung.

    Hinzugefügt am 12.04.2009 um 14:19 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      1.5 - Schlecht

    Man hat von Anfang an den Eindruck, dass es sich bei "Cassandras Traum" um ein Theaterstück handelt, dass krampfhaft auf Kinoformat gepresst wurde: 1. Gestelzte, langwierige Dialoge 2. Verzerrte Spannungskurve: Handlung zieht erst zum Ende an. 3. Logikfehler/Handlungssprünge: Z.B. dauert es den halben Film, bis sich beide Brüder zur Tat entschließen, der Mord am eigenen Bruder ist dann aber innerhalb einer Szene beschlossene Sache. Kurz gesagt, der ganze Film wirkt konstruiert und unglaubwürdig, selbst die guten Schauspieler reißen hier nichts raus - selbst Ewan McGregor finde ich hier eher unterdurchschnittlich, wahrscheinlich ließen im die vorgegebenen Dialoge jedoch nicht viel Spielraum...

    Hinzugefügt am 26.01.2009 um 14:24 Uhr
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    Bolanov
    Bolanov

    1 follower | Seine 403 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    "Cassandras Traum" ist ein insgesamt solides Krimi-Drama geworden, das aber nicht ganz den Ansprüchen von Woody Allen gerecht wird. Die Story bewegt sich dabei wie so üblich weit weg vom Mainstream und erzählt eine ganz eigene Geschichte, die durchaus ihren Reiz hat. Allen lässt seinen Charakteren wieder reichlich Platz sich zu entfalten, was dank der beiden großartigen Hauptdarsteller auch gut gelingt. Ewan McGregor und Colin Farrell können als Brüder aus der Arbeiterklasse durchgehend überzeugen und liefern hervorragende Leistungen ab. Aber auch die anderen Darsteller wie Tom Wilkinson und Heyley Atwell wissen zu gefallen und meistern ihre Aufgaben gekonnt. Schwachpunkt des Films ist aber sicherlich seine teils einsetzende Banalität. Viele Dialoge und auch einige Szenen wirken einfach zu banal, zu belanglos, da ist man von Allen anderes gewohnt. Auch das Ende weiß nicht ganz zu überzeugen. Auch wenn es nicht wirklich vorhersehbar und durchaus überraschend ist, kommt es dennoch sehr abrupt daher. Alles in allem ist "Cassandras Traum" solides Woody Allen-Kino geworden, das trotz der Schwächen dennoch über dem Durchschnitt anzusiedeln ist. Dennoch durfte man hier ein wenig mehr erwarten. Aber aufgrund der tollen Darsteller ist "Cassandras Traum" durchaus für einen unterhaltsamen Filmabend und Woody Allen-Fans zu empfehlen! 6.5 Punkte

    Hinzugefügt am 08.01.2009 um 14:56 Uhr
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    peter01
    peter01

    0 follower | Seine 112 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    leider viel zu unbekannt, weil dieser film doch über die ganze länge überzeugt. mcgregor und farrell haben ihre parts wirklich gut wiedergegeben, alles war total nachzuvollziehen. dazu kam noch eine bildhübsche angela, die aber leider über weiter strecken des films viel zu selten zu sehen war. trotzdem ein sehr gelungener film!

    Hinzugefügt am 24.12.2008 um 19:26 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Mag sein, dass der Film nicht an "Match Point" heranreicht - geschenkt. Allen weiß zu überzeugen durch das Aufzeigen der psychlogischen Dilemmata seiner Helden, der Brüche und Verwerfungen, und das ist ein starkes Kriterium gerade seiner letzten Filme. Ich finde: der Mann - Allen - entwickelt sich dramaturgisch immer noch und er zeigt dafür sehr überzeugende Szenarien.

    Hinzugefügt am 25.11.2008 um 22:12 Uhr
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      3.5 - Gut

    Wo Woody Allen draugsteht muss nicht zwangsläufig Woody Allen drin sein. Man merkt dennoch sehr schnell das der Film mehr Potential zu bieten hat als manch anderer. Die Figuren sind interessant und Drehorte sind dementsprechend passend. Was allerdings stört ist die Geschichte die viel Potential aufweisen tut, jedoch etwas unglaubwürdig oder besser gesagt, unnahbar rübergebracht wurde. Schauspielerei finde ich gut, wenn die Dialoge und Reaktionen der Schauspieler nicht so unpassend wirken würden. Auch wurde hier versucht zuviel abzudecken. Das fängt an bei den Charakteren Ian und Terry. Hier haben wir 2 Personen auf deren Privatleben nur sehr kurz eingegangen wird und somit nicht viel Platz für Identifikation bietet da das fortschreiten der Geschichte dies verhindert. Wenn irgendwas privates dargestellt wird, dann das uninteressante Liebesleben bzw. der Versuch wie beide Personen sich zu verstellen verushcen. Das ist aber etwas was einen im Gegenzug zu den Geschehnissenm nicht entwickelt. Das Ende wiederum erfreut durch schauspielerische Leistung. Hier fehlt die Substanz, der Funke und die Schauspielerei lassen an einigen Stellen nicht zu das ein direkter Kontakt vom Zuschauer zum Film entsteht. Daher war die Spannung bis auf den Mord auch eher mäßig aber sehenswert ist Cassandra's Traum allemal.

    Hinzugefügt am 18.07.2008 um 18:32 Uhr
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    AkatsukiFanTaraBlood
    AkatsukiFanTaraBlood

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      4.5 - Großartig

    9/10 Vorweg: Ein wirklich gelunger Film, der sich langsam zum echten Drama (aber ohne Kitsch oder amerikanisches Ende!) entwickelt. Länge: Länge ist ideal und genau richtig eingeteilt, eingesetzt und verwendet. Es kommt einem nicht zu lang oder zu kurz vor. Darsteller/Story: Hochkarätige Besetzung. Colin Farrell (Brügge sehen... und sterben?, Alexander, Nicht auflegen!) und Ewan McGregor (Trainspotting, Star Wars 1-3, Die Insel) spielen die beiden Versager-Brüder Terry und Ian. Schnell verschuldet sich Terry durch seine Spielsucht und Ian will in Hotels investieren und besitzt nicht das nötige Geld dafür. Tom Wilkinson ist deren reichen Onkel, der ihnen den Auftrag gibt, seinen Geschäftspartner Martin Burns (Philip Davis) zu ermorden, wenn sie Geld brauchen. Ewan McGregor ist ein Schauspieler, den man akzeptieren kann mit seinen darstellerischen Leistungen, jedoch fällt auf, dass er fast immer sich selbst spielt - also mit den gleichen Gesten, usw. Colin Farrell fällt da jedoch auf. Denn der spielt verschieden und immer andere Charakter. Er kann Tragödien, Komödien, etc. spielen - ein talentierte Darsteller, der selten zu finden ist. Stärken: Der Film hat viel mehr Stärken als Schwächen. Hier sind die Stärken: Die Darsteller, die ihr Sache mehr als gut machen. Die Story ist ebenfalls lobenswert, das langsam sich aufbauende Drama, die "Verwandlung" der Brüder, das unspektakuläre Ende und was dieser "Mord" letztendlich gebracht hat - nämlich nichts, für nichts sind 3 Menschen tot und die 2 Freundinnen verzweifeln garantiert später, weil sie "ihre Männer" wirklich geliebt haben. Ab und zu ein kleiner Witz eingebaut, lockert das Ganze etwas auf. Schwächen: Schwächen gibt es kaum, bzw. so geringe, dass sie eigentlich nicht auffallen. Ganz einfach: Etwas fehlt an einem "perfekten Film". Allerdings ist der Film so gut, wie er ist. Man würde daran auch nichts ändern wollen. Mit Schulnoten hätte der Film sicher eine 1- erhalten. Gut so! Dialoge: Passabel, solide und angebracht, besser als bei anderen Film. Angenehme Synchornstimmen. Fazit: 1- als Schulzensur, 9/10 hier. Großes Lob geht nochmal an die Darsteller, insbesondere Colin Farrell, der wandelbar ist und so verschiedene Typen spielen kann. Die Story ist sehr gut und man findet sich schnell hinein. Jeder Film ist Geschmackssache. Da stimmt, glaube ich, jeder zu. Ich kann zu dem Film nur sagen: Lohnt sich auf jeden Fall! Das Geld wert.

    Hinzugefügt am 03.07.2008 um 08:27 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    absolut richtig: hier lief einiges falsch. der plot will mehr als er kann, die pointe generiert sich fast schon kitschig belehrend und mcgregor blubbert schauspielerisch nur knapp über der oberfläche seichten fahrwassers, weil er nicht differenziert agieren kann. farell allerdings spielt gewohnt exzellent auf... und geht sprichwörtlich in die tiefe. das reißt den film allerdings auch nicht aus dem sumpf des durchschnitts. alles in allem also: leichte unterhaltung, recht langweilig und schnell wieder vergessen. zu empfehlen tatsächlich: matchpoint; hier gilt: spiel, satz, sieg!

    Hinzugefügt am 29.06.2008 um 23:47 Uhr
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