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Seine 1 Kritik ansehen
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4.5 - Großartig
vieles missverstanden oder -interpretiert.
Da möchte ich Lutz einmal mitteilen, dass fernöstliche Dramaturgie für manch westlichen Zuschauer scheinbar undurchschaubar sein muss, wenn man in diesem Film keine Geschichte endeckt.
Herrn Jeff Checker sei gesagt, dass die Sprache so ausgelegt ist, dass sie ein Kompromiss aus alter chinesischer Ausdrucksweise und moderner Kommunikation ist. Vielleicht mag es dir deshalb als komisch erscheinen.
Und zu guter Letzt, lieben Frank M.:
Dir ist sicherlich entgangen, dass die Kampfszenen im Hintergrund stehen, du also doch lieber einen anderen Film mit "tollen Actionszenen" besuchen solltest.
Dieser Film ist ohne Wertung, das Gute vermischt sich mit dem Bösen, es soll keine Seite geben, mit der man mehr sympathisiert als mit der anderen.
So gesehen werden Himmel und Erde tatsächlich eins (Yin-Yang-Prinzip, vereinfacht).
Du kristisierst den fehlenden "Fluch der goldenen Blume"? Ich bitte dich, diese goldenen Blumen ziehen sich den ganzen Fikm hindurch. Natürlich sind sie Sinnbilder, dennoch werden sie in den Chrysanthemen (!) auch für dich sichtbar. Gerade wenn die letzte Schlacht vorüber ist und für das Fest hergerichtet wird, sollte dem letzten Zuschauer auffallen, was mit dem Fluch gemeint ist.
Man sollte des Weiteren seine westliche Denkweise ein wenig in den Hintergrund stellen. Ein "Warum trinkt sie das?" oder "Warum weigert sie sich nicht?" kann man sich sparen. Den Protagonisten sind diese Ketten um den Hals gelegt, derer sie sich nicht entledigen können. Man soll nur einmal weiter gehen. Warum macht sich der Kaiser die Mühe seine Gattin zu vergiften? Für den Umsturzplan allein, hätte er sie hinrichten lassen können. Oder in den Wirren der Kämpfe wäre es ein Leichtes gewesen, sie zu beseitigen.
Am Schluss fragt man sich nur:
Ist es tatsächlich der Eisenhut, der einen an diesem Hof wahnsinnig werden lässt?
Hinzugefügt am 03.09.2007 um 14:56 Uhr
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