Der Fluch der goldenen Blume
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      5 - Spitzenklasse

    Ein herausragendes Drama! Sowohl schauspielerisch als auch technisch ein Meisterwerk. Ein derart bildgewaltiges, opulentes Leinwandspektakel habe ich seit dem Herrn der Ringe nicht mehr gesehen. Absolut empfehlenswert!

    Hinzugefügt am 06.06.2009 um 18:41 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Ja ja die Goldene Blume ... Der Fluch der schönen ... des Goldes Fluch Also ich weiß es ja wirklich nicht :) aber der Fluch der goldenen Blume hat für mich unter den fernöstlichen Filmen den Rang von Geisha als hoffnungsvoll erwarteten aber umso enttäuschenderen Film abgelaufen in sämtlichen Kritiken lese ich wie die zwei ach so fantastischen Hauptdarsteller für ihre nicht mehr zu überbietenden Leistungen gelobt werden mein lieber Mann ... ich muss glaub ich im falschen Film gewesen sein Gong Li scheint aus unerklärlichen Gründen ununterbrochen im warmen kuscheligen Königspalast zu zittern ... und setzt dabei immer wieder den selben gläsernen Blick auf und Chow Yun Fat kommt immer gerade dann ins Bild nachdem er an seiner Bong gezogen hat, mit verschiedenen Kräutern und Pilzen scheint er sich ja gut auszukennen das war es dann aber auch schon mit den Schauspielerischen Leistungen die Schauspieler können keine Nähe aufbauen, wirken wie versteinerte Marionetten, ja fast wie Computeranimierte Figuren Daran sind sie aber sicherlich nicht alleine schuld denn das Drama der Königlichen Hoheit wird ins lächerliche gezogen, wenn Sie sich mal wieder kurz schütteln muss, und dann geht es wieder ... während die Kamera in all diesen Situationen so fest verkankert ist als könnte eine Atombombe davor explodieren und die Kamera würde es aufzeichnen und selber noch nachher stehen man fühlt Sie nicht wirklich leiden .. sie soll den Verstand verlieren aber hat ihre Ziele klar und fest im Visier hier wäre ein bisschen weniger Schminke angebracht gewesen um in den wichtigen Szenen die Sau rauszulassen dann wäre dies ganze unter Umständen auch glaubwürdig gelaufen es ist im Film einfach zuviel zu künstlich geraten ... ninjas die kobelige Bumerang-Schwerter benutzen ... also wirklich ... ein Ninja muss mit höchstens drei Bewegungen töten ... aber die hier fuchteln und fliegen rum als würden se Mücken vertreiben ... bestenfalls Möchtegern-Kämpfer die die Luft prügeln ... selbst das Tageslicht/Mondlicht wirkt nicht real, über die ganze Zeit, sogar bei den Aussenaufnahmen, kommt es einem so vor als ob man sich hier in einem Filmset befindet ... alles zusammen zu sauber ... man macht sich im geistigen Auge keine räumliche Vorstellung des Palastes, zuviel China-Plastik! bei den rosa "Säulen" im Palast sticht das ganz besonders ins Auge ... man wird das Gefühl nicht los als ob die billige Kullisse gleich in sich zusammenbricht was mich bei diesem Film auch unheimlich störte ist, dass dem gutmütigen Zuschauer sehr wenig erklärt wird ... meines empfindens zu wenig vor allem in der Mitte des Films sind die negativen Auswirkungen der Fragezeichen im Kopf zu spüren man verliert nach einiger Zeit dann schließlich doch die Geduld immer auf alle Kleinigkeiten Acht zu geben um die Story zu verstehen ... weil man keine Ausganssituation erkennt, auf die man aufbauen könnte der Zuschauer sieht sich gezwungen sich die Geschichte mit Hilfe der unaufhörlichen fremdartigen Dialoge zusammenzureimen ... woran aber leider jeder klar denkende Mensch scheitern muss, denn diese ist in sich nicht schlüssig ... wer aber trotzdem nicht aufgibt und schön aufpasst muss dann enttäuscht feststellen, dass da nichts mehr kommt, das war schon der ganze Zauber ... jaaa so langsam kann das gehen Die Königsdame muss Medizin nehmen - angeordnet vom König - seit zehn Jahren? oder seit drei Jahren? Warum? der Königsjunge vernascht die Tochter des Medizinmanns die sogleich seine eigene Schwester ist, dessen Mutter der König selbst immer noch liebt und nie vergessen konnte ... ach der König war eifersüchtig auf seinen Sohn ... die Königin und der Königsjunge lieben sich irgendwie ... achso deshalb naja ok ... was solls ... was für eine leidenschaftliche Liebe wow ... der Medizinmann rettete ausgerechnet der ehemaligen Frau des Königs das Leben und diese heiratet ihn weil er Sie und ihre unterdrückte Familie durch seine Medizin gerettet hat? ... fast erstaunlich ... dieselbe jetzt aber will dass der König stirbt ... ja Rache ist süß ... und so weiter und so la la die komplette Story baut auf Geheimnissen auf ... soll das Spannung erzeugen? Es fehlt dem Film an Emotion - der Zuschauer kann keine wirklichen Gefühle aufbauen ... ich denke hier hat das Naturgesetzt Actio=Reactio zugeschlagen ... denn der Regisseur/Schauspieler wollen um Teufel komm raus Gefühle erzeugen was zu einer ablehnenden Haltung der Zuschauer führt ... die Szene in der der König mit seinem Metall-Gürtel seinen Sohn totpeitscht ist eher schon lustig man könnte so vieles noch anführen aber es soll mal gut sein Alles in Allem ein Film der auf höchster Ebene komisch UND! lustig ist :)

    Hinzugefügt am 14.01.2008 um 23:53 Uhr
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      4.5 - Großartig

    All die jene die jetzt den "Fluch der goldenen Blume" als Kitsch, Unrealismus etc. bewerten zeigen ihr deutliches Gegenzeichen gegen eine andere Kultur. Nicht jeder sieht alles mit gleichen Augen. Der Regisseur hat eine wunderschöne Kulisse mit unglaublichen attraktivten Bildern gezeichnet. Alleine wie Gong Li und Chow Yun Fat ihre Charaktere ins Tageslicht rücken ist phänomenal. Die Schmerzen die die Königin erleidet und dennoch eisern und kühl erhält schafft die Schauspielerin wie keine andere und Fats Kunst den König undurchdringlich und unvorhersehbar zu spielen ist phantastisch. Meiner Meinung sollte man auch andere Dinge in dem Film bedenken als nur lose Action - die muss nicht überall sein. Des weiteren finde ich die derartige Perfektionen und Gleichheit der Kulisse, Kleider und Personen nicht unrealistisch, da die Asiaten ja doch starke Perfektionisten sind und mehr von ihrer Ethik halten als so manch andere westliche Kultur. Für mich ein Film zum Nachdenken und jedermann anders interpretierbar. (SPOILER: Warum die Königin bisher sich nicht gewährt hat, glaube ich mich äußern zu dürfen, dass es mit dem Respekt und der Hinterhältigkeit mit der der König gegen sie vorgegangen ist und ihre Position deutlich klar machte, ihm selbst auf die gleiche Art und Weise den Gnadenstoß zu versetzen. Der Gedanke, dass sie qualvoll zu Grunde geht und die zwei letzen Endes ihre Kinder verlieren und alleine sind und alles weiterhin ihren "sauberen" Lebensstil weitererhalten ist unfassbar tragisch. Hätte irgendwo noch gerne gewusst was mit den zwein geschieht ... Denn irgendwo glaube ich, dass die Königin den König liebte... bis seine 1. Frau ihr die Zutat offenbarte die ihr zusetzte ... SPOILER ENDE(

    Hinzugefügt am 09.12.2007 um 02:32 Uhr
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      4.5 - Großartig

    vieles missverstanden oder -interpretiert. Da möchte ich Lutz einmal mitteilen, dass fernöstliche Dramaturgie für manch westlichen Zuschauer scheinbar undurchschaubar sein muss, wenn man in diesem Film keine Geschichte endeckt. Herrn Jeff Checker sei gesagt, dass die Sprache so ausgelegt ist, dass sie ein Kompromiss aus alter chinesischer Ausdrucksweise und moderner Kommunikation ist. Vielleicht mag es dir deshalb als komisch erscheinen. Und zu guter Letzt, lieben Frank M.: Dir ist sicherlich entgangen, dass die Kampfszenen im Hintergrund stehen, du also doch lieber einen anderen Film mit "tollen Actionszenen" besuchen solltest. Dieser Film ist ohne Wertung, das Gute vermischt sich mit dem Bösen, es soll keine Seite geben, mit der man mehr sympathisiert als mit der anderen. So gesehen werden Himmel und Erde tatsächlich eins (Yin-Yang-Prinzip, vereinfacht). Du kristisierst den fehlenden "Fluch der goldenen Blume"? Ich bitte dich, diese goldenen Blumen ziehen sich den ganzen Fikm hindurch. Natürlich sind sie Sinnbilder, dennoch werden sie in den Chrysanthemen (!) auch für dich sichtbar. Gerade wenn die letzte Schlacht vorüber ist und für das Fest hergerichtet wird, sollte dem letzten Zuschauer auffallen, was mit dem Fluch gemeint ist. Man sollte des Weiteren seine westliche Denkweise ein wenig in den Hintergrund stellen. Ein "Warum trinkt sie das?" oder "Warum weigert sie sich nicht?" kann man sich sparen. Den Protagonisten sind diese Ketten um den Hals gelegt, derer sie sich nicht entledigen können. Man soll nur einmal weiter gehen. Warum macht sich der Kaiser die Mühe seine Gattin zu vergiften? Für den Umsturzplan allein, hätte er sie hinrichten lassen können. Oder in den Wirren der Kämpfe wäre es ein Leichtes gewesen, sie zu beseitigen. Am Schluss fragt man sich nur: Ist es tatsächlich der Eisenhut, der einen an diesem Hof wahnsinnig werden lässt?

    Hinzugefügt am 03.09.2007 um 14:56 Uhr
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      0.5 - Null

    Wer hier Martial Arts erwartet wird auf voller Linie enttäuscht ! Statt die Dialoge und den Prunk in eine Handlung einzubetten ... ist das bereits der ganze Film. Langweiliger Tratsch und Eifersucht am chinesichen Hof. Es kommt nie der Aha-Effekt oder auch nur Spannung auf. Die wenigen Kämpfe sind mies konzipiert und wirken wie lästige Beigaben, keine Kampfkunst, man sieht nichts als ein huschen der Kamera und umfallende Leute. Es wirkt einfach nur komisch wenn hier die Ninjas an ihren Seilen baumeln ... das kauft niemand ab, auch wenn in anderen Filmen die Übertreibung durchaus Spass macht. Der Endkampf als Höhepunkt des Films zeigt besonders deutlich was dem Film fehlt ... Leidenschaft ! Das Gemetzel wird alleine durch die einfallsreiche (dennoch unlogische) Verteidigungsanlage sehenswert. Der Zuschauer entwickelt bereits im Film keinen "Draht" zu irgendeiner Person und es ist einem völlig egal wer das Niedergemezeln gewinnt. Zwei graue Massen treffen aufeinander, es gibt keine Helden oder auch nur jemanden der irgendwas besonderes tut oder kann. Bei HdR konnte man wirklich mit den Hauptdarstellern mitfiebern. Hier fühlt man sich wie bei einer asiatischen Seifenoper - Hauptsache es ist endlich vorbei und man bekommt noch irgendeine Auflösung oder Lehre aus dem Filmende ... leider vergebens. Und übrigens ... weder einen Fluch noch eine goldene Blume gibt es. fazit: Wenn Sie gerne in eine Oper gehen dann sehen Sie sich den Film an. Wenn Sie auf Action stehen sparen Sie sich das Geld.

    Hinzugefügt am 18.06.2007 um 12:03 Uhr
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    krätze
    krätze

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      3.5 - Gut

    die schon genannten positiven kritikpunkte möchte ich nicht noch einmal wiederholen, aber ich möchte auf etwas anderes hinweisen: mein symaphatien lagen eigentlich druchgängig auf der seite der kaiserin und ihres sohnes. die arme kaiserin soll per gifttrank den verstand verlieren, das wünscht man ihr natürlich nicht, deshalb freut man sich, wenn auf einmal ihre umsturzpläne ans licht kommen. allerdings habe ich mich zwischendurch immer wieder gefragt warum sie die einnahme der medizin nicht einfach verweigert. die "eier" sollte sie eigentlich dazu haben, wenn sie sogar einen putsch in betracht zieht, aber stattdessen schmiedet sie ränke und spielt die familie gegeneinander aus. die folge jede menge tote. in der letzten szene schlägt sie das glas dann doch vom tablett. das hätte sie mal früher machen sollen. könnte es vielleicht sein, dass die wirklich ein ganz mieses biest ist und über dies durch das gift bereits den verstand verloren hatte und deshalb dieses umsturz in die tat umgesetzt hat? guter film

    Hinzugefügt am 23.05.2007 um 18:01 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Der Film an sich ist durchwachsen bis gut und wurde mir zumindest nicht langweilig. Wunderschöne Bilder und gute Schauspieler treffen sich vor einer uninspirierenden Geschichte mit Menschenopfern die sich für eine zerstörte kaiserliche Familie opfern ohne etwas zu erreichen. Ich bin sicherlich kein Sinologiestudent oder kenne mich großartig mit der politischen Situation in China aus, bin aber der Meinung, dass dieser Filme keineswegs dazu bewegen soll revolutionäre Gedenken zu begraben und sich der Partei unterzuordnen. Könnte man den ganzen Film nicht eher als Kritik an der Gesellschaft und dem System dahinter vermuten? Wo in der aufstrebenden auf die Umwelt keine Rücksicht nehmenden Wirtschaftsmacht China, der Konsum und der Status Quo den Bürger vergisst? Der Film zeigt doch mehr als deutlich, dass derjenige der wirklich Not leidet das Volk ist. Ohne Rücksicht auf Verluste werden die Truppen ebenso wie die Familie des Hofarztes für die eigenen Rachepläne und Machterstrebungen geopfert. Und wie will eine kaiserliche Familie die nicht einmal das eigene Fleisch und Blut ehrt und liebt, ein ganzes Volk lieben und beschützen? Um es kurz zu mache, mir bleiben hier starke Zweifel ob die Intention dieses Films war den Gedanken an Freiheitskämpfe zu unterbinden oder dergleichen. Man schaue sich allein das Farbenspiel an. Wessen Truppen wirken denn rechtschaffener? Die goldenen, hellen, freundlichen des Aufstandes oder die schwarzen, gesichtslosen des Staates?

    Hinzugefügt am 09.05.2007 um 23:05 Uhr
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      3.5 - Gut

    Für Martial Arts und Action Fans ist der Film sicherlich keine erste Wahl. Die Kampfszenen sind zwar schön anzusehen, recht blutig, nehmen aber im Film keine übergeordnete Rolle ein. 7/10 Für Kinogänger, die großen Wert auf optische Eindrücke und Specialeffects legen ist der Film sehr empfehlenswert. 10/10 Freunde des großen Dramas werden der komplexen Handlung sicherlich auch einiges abgewinnen können, die Darsteller machen ihre Sache m.M.n. im groben und ganzen gut. 7/10 Wer einen historisch korrekten Film erwartet sollte sich sein Geld auf jeden Fall sparen. 3/10 DURCHSCHNITT: ca. 7/10 In eigener Sache: Einen großen dramaturgischen Schnitzer erlaubt sich der Film mit dem Schluß. Der schnulzige Popsong der das eigentlich beeindruckende Schlußbild begleitet ist m.M.n. vollkommen unpassend. Der Film hinterließ bei mir trotz aller positiven Punkte allerdings einen bitteren Nachgeschmack. Filme zeigen freiwillig oder unfreiwillig eine Geisteshaltung oder haben eine moralische Aussage. Die Denkweise die diesem Film unter Berücksichtigung der politischen Lage Chinas zugrunde liegt dürfte jedem freiheitlich erzogenen Menschen einen kalten Schauer über den Rücken laufen lassen. Wer Filme nicht nur als reine Unterhaltung konsumiert sollte meiner Wertung nochmals 3-5 Punkte abziehen.

    Hinzugefügt am 07.05.2007 um 20:58 Uhr
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      0.5 - Null

    Chinesische Seifenoper. Kein noch so lächerlich klischeehaftes Familiendrama wird ausgelassen. Die Dialoge sind unfreiwillig komisch. Optisch gibt das Ganze schon was her, das läßt sich nicht leugnen. Aber abgesehen davon ist das Lindenstraße-Niveau.

    Hinzugefügt am 05.05.2007 um 18:55 Uhr
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      0.5 - Null

    Die Optik des Films ist toll, aber ich war trotzdem sauer, als ich aus dem Kino kam. Da werden in wunderschönen Bildern einfach nur Massen von Menschen abgeschlachtet, im Rahmen einer eher dürftigen Geschichte und mit ziemlich farblosen Schauspielern. Das ist nicht künstlerisch wertvoll, sondern einfach nur widerlich. Der Film könnte auch aus Hollywood stammen, man steckt viel Aufwand in die Ausstattung und Tricktechnik, vergisst dabei aber völlig, dass das nur Mittel zum Zweck ist, nämlich eine interessante Geschichte zu erzählen.

    Hinzugefügt am 05.05.2007 um 14:45 Uhr
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