Predator
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Telefonmann
Telefonmann

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3,5
Veröffentlicht am 21. August 2010
Es ist eigentlich eine Schande, aber ich muss zugeben, dass ich mir "Predator" noch nie komplett angesehen habe. Ich hab ihn immer mal ein wenig im TV geguckt, doch nie ganz, und es wurde mal Zeit, dass ich dies nachhole. Dass mir der Film gefallen würde, war eigentlich von vornherein klar und so war es dann auch. "Predator" bietet stumpfe, recht sinnfreie Action, unterhält dabei aber sehr gut.
Die Story ist bei weitem nichts Besonderes. Es geht ja eigentlich nur um eine Gruppe von Söldnern, die durch den Wald ziehen und auf ein Alien stoßen. Von da an ist das Ganze nur noch eine Katz- und Mausjagd, denn der Predator will sie alle töten. Da hat er nur seine Rechnung nicht mit Arnie gemacht. Also die Story ist dünn. Viel mehr gefällt aber die Umsetzung. Erstmal ist "Predator" eine Art Kriegsfilm der stumpfen Sorte, wie es ihn in den 80ern zu Hauf gab. Im ersten Drittel geht es erstmal nur darum, wie die paar Söldner die Feinde ausschalten. Danach wandelt sich der Film aber und wird zum Horror. Im zweiten Drittel wissen die Protagonisten nicht, womit sie es zu tun haben. Im letzten Drittel kommt dann am meisten Action vor. Hier wird dann überwiegend nur noch der Kampf zwischen dem Predator und Arnie gezeigt. Dieser Genremix ist auf jeden Fall gut gelungen und macht aus der dünnen Story eine ganze Menge.
Die Darsteller spielen allesamt gut. Arnold Schwarzenegger ist bestimmt nicht der beste Schauspieler, doch spielt er mit jeder Menge Charme und kann deshalb auch vollkommen überzeugen. Ansonsten kannte ich nur noch Carl Weathers aus den "Rocky"-Filmen und auch er spielt gut. Die restlichen Darsteller können aber ebenfalls alle überzeugen. Die Charaktere sind natürlich ein starker Schwachpunkt, welcher sich aber nicht sonderlich negativ auf die Gesamtwertung auswirkt. Die Figuren werden sehr oberflächlich dargestellt und sind eigentlich alle nur Kampfmaschinen. Von Tiefgründigkeit fehlt jegliche Spur, doch wer sucht dies bei einem solchen Film auch?
Die Inszenierung ist gelungen. So gefiel mir z.B., dass man Bilder teilweise aus der Sicht des Predators sah und dies dann aussah wie aus einer Thermokamera. Ebenfalls eine gute Idee war es, dass man den Predator so lange nicht zeigt. So entsteht nämlich eine gute Atmosphäre. Da die Leute nicht wissen, womit sie es zu tun haben, wirkt das Szenario zunächst recht bedrohlich. Erst im letzten Drittel sieht man den Predator dann mal richtig, vorher auch nur fast unsichtbar. Das hat auf jeden Fall den Vorteil, dass die Spannung vor dem Unbekannten lange Zeit erhalten bleibt. Auch der Schauplatz ist sehr gelungen. Der ganze Film spielt nur im Dschungel und dies trägt erheblich zur Atmosphäre bei.
Der Unterhaltungswert ist gut. Anfangs fand ich "Predator" noch etwas lahm, doch sobald der Feind Predator heißt, wird es besser. Action gibt es genügend und auch spannend ist das alles. Zusätzlich gibt es noch ein paar harte Splattereinlagen. Diese kommen zwar selten vor, machen den Film für Zartbesaitete aber dennoch nicht wirklich geeignet. Die Effekte sind sehr gut geworden, was man auch von dem Predator behaupten kann. Erst im Finale nimmt er seine Maske ab und zeigt seine volle Pracht, aber er sieht schon echt bedrohlich und geil aus. Der Score zu dem actionlastigen Treiben ist passend ausgefallen und somit gut.
Fazit: "Predator" bietet Action zum Gehirnausschalten. Die Story ist dünn und simpel, es gibt keine ausgefeilten Charaktere und somit braucht man das Gehirn nicht, um der Handlung zu folgen. Dafür gibt es aber gut gemachte Action, einen Genremix aus Sci-Fi, Krieg, Action und Horror, ein paar derbe Effekte und einen gut aufgelegten Arnie. Das Gesamtpaket unterhält also sehr gut!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 9. Juli 2010
Letzte Woche habe ich nach gefühlten 10 Jahren mir wieder Predator angeschaut. Selbstverständlich auf Blu-ray in der Ultimate Hunter Edition die nun offiziell ab 16 freigegeben wurde und komplett uncut ist.

Was soll ich sagen als Kind er 80iger bin ich mit diesem Streifen und Arnold aufgewachsen. Ich finde ihn noch genauso gut wie damals, denn der Film ist absolut zeitlos und natürlich schon längst Kult. DAs waren noch Zeiten ... Muskelberge schiessen sich mit dicken Wummern und coolen Onelinersprüchen durch das Szenario. Unvergessen und kutlig die Szene in der der Predator seinen Schutzhelm ablegt und Schwarzenegger sowie die Zuschauer das erste mal einen Blick auf das Alien Predator werfen. "Du bist so abgrundtief hässlich" ! Oder von Jesse Ventura : ich hab keine Zeit zu bluten...! Leider werden heute solche Filme wie in den 80igern nicht mehr gedreht , schade eigentlich.Fazit: Hammerharte Dschungelaction die heute noch genauso fesselt wie damals und einer der besten Schwarzenegger Filme überhaupt. Wer diesen Kult noch nicht gesehen hat, bitte unbedingt nachholen.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 4. August 2010
Ein Klassiker das Original und bisher der beste Predator film aller zeiten
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 4. Juli 2010
Predator ist ein spannungsgeladener SciFi Klassiker der mit zur oberen Garde des Action Kinos gehört, und dank seiner hervorragenden Stimmung und den tollen Effekten auch noch heutzutage unheimlich viel Spass macht! Es folgte eine sehr passable Fortsetzung mi Danny Glover, und jenseits des Milleniums zwei grottenschlechte Film-Symbiosen mit dem schleimigen Weltraumungeheuer Alien! Aber hiermit begann alles!!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 2. Juli 2010
Was soll man da sagen. Als cih Predator sah wurd cih zum Mann :D
Bei diesem FIlm spielt der Kultfaktor eine riesen Rolle. Zwar filmtechnisch kein Meisterwerk (dennoch gut), aber dieser Film gehört in jede Action Sammlung. Flache Sprüche, und gute Action, alles was zu einem DVD abend gehört :D
Kann man sich immer wieder angucken.
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 22. Juni 2010
[...]„Predator“ hat seine Schwächen, etwa wenn er es mit einigen pathetischen Sprüchen (Dutch: »He was a good Soldier« Mac: »He was... My friend.«), dazugehörigen Trompeten und ebenso mit der Stereotypisierung des natur- und schwingungsempfindlichen Native American Spurensuchers Billy etwas arg platt angeht, dennoch ist der simple „monster hunts down soldiers“-Plot mit mächtig Dampf und Härte und konstanter Hochspannung versehen. Die in all ihrer Unwirtlichkeit beklemmend eingefangene Dschungelatmosphäre lässt nie den Eindruck zu, dass da bloß ein paar Schauspieler durch ein gesichertes Gebiet marschieren, wo außerhalb des Bildausschnittes Snacks und Kaltgetränke warten. Nicht mal Schwarzenegger, dessen Anwesenheit ansonsten nicht selten dafür sorgt, kann den beeindruckenden mexikanischen Originalschauplätzen ihre Authentizität rauben. Sowohl die Kriegsaction des Anfangs, als auch die späteren Scharmützel mit dem Predator sind nicht nur ihrer Zeit zugeordnet 1A-Highlights des Genres, sondern bis heute durch den trick- und MakeUp-technischen Aufwand und die perfekt eingesetzte Titelfigur herausragend[...]

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komplette Review siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/06/22/classic-predator/
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 3. Mai 2010
unendlicher kult aus den spätachtzigern. arnie und co werden von einem ausserirdischen menschenjäger durch die büsche gehetzt.
omaha83
omaha83

79 Follower 202 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
am anfang netter 80er-actioner mit dummen sprüchen und mörder action......und zum ende hin ein richtig spannender dschungel- thriller
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Kult, einfach Kult!!! Dieses Actionmeisterwerk ist jedem männlichen Wesen zu empfehlen, besonders viel Freude macht der Film in einer Männerrunde.

Sprüche wie "If it bleeds, we can kill it." und "Knock, Knock", die der werte Herr Schwarzenegger von sich gibt nachdem er eine Tür eintritt und alle bösen Männchen dahinter ummäht, machen aus dem Film einfach die perfekte Abendunterhaltung.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
In der heutigen Zeit locken schnellgeschnitte Actionfilme a lá „Crank“, die eher wie ein zu lang geratener MTV-Clip wirken, Jugendliche in Scharen in die Kinos. Eine Generation früher, in den 80er Jahren, feierten knallharte Filme wie „Terminator“ oder „Rambo“ ihre Erfolge. Eine ganz andere Art von Action. Einer der wohl unterhaltsamsten und bedeutendsten dieser Filme war Predator. Erbarmungslos, wenig sinnreiche Dialoge, dafür aber eine Menge Krawumm-Action ohne Rücksicht auf Verluste.



Action, Spannung und (Überlebens-)Spiel, gewürzt mit der nötigen Würze an Brutalität – was will das Männerherz mehr? Ein Film für Testosteron-hungrige Machos, die keine tiefgründigen Dialoge oder eine gute Story in einem Film brauchen. Aber auch Leute, die gern mal der tristen Normalität entfliehen wollen und einmal gern so wie Arnie alles mit den Muskeln statt dem Verstand lösen wollen, sei dieser Kracher wärmstens ans Herz gelegt.



Schwarzenegger spielt den Major wie er sein soll, ohne große Emotionen und beschränkt auf ein paar Gesichtsausdrücke, doch es macht Spaß, dem muskelbepackten, heutigen Gouverneur von Kalifornien zuzusehen, wie er die Probleme noch mit der Waffe und seiner Muskelkraft löste.



Die durchgängige Hintergrundmusik unterstützt die Spannung, ist aber nur durchschnittlich- wichtiger ist den Zuschauern eh das Knattern der Waffen. Die Wendung zur Hälfte des Films geht fließend einher. Ist die erste Hälfte noch leichte Kost für Actionjunkies, so wird der Film in der zweiten Hälfte vom Kampf gegen den Predator dominiert und ist mehr Horror als Action.



Filmtechnisch hat John McTiernan (der kurz darauf einen großen Erfolg mit Stirb langsam feierte) einen soliden Film abgeliefert. Die Thermosicht des Predators haut keinen vom Hocker, aber bleibt trotzdem im Gedächtnis. Auch die stupiden 08/15-Dialoge sind wie gewohnt von den damaligen Actionkrachern. Die Story ist auch recht unspektakulär, interessant ist nur die erste wirkliche Begegnung mit dem Predator. Echte Spannung kommt erst auf, als der übermächtige erscheinende Predator allein gegen Arnie kämpft und es zum Duell der Giganten kommt.



Aber braucht das alles dieser Film? Nein, er lebt von der knallharten, trockenen Action, die man in dieser Art wirklich selten vorfindet. Wie am Anfang alle Feinde in ein paar Sekunden eliminiert werden, dass erinnert an ein riesiges Massaker. Warum tötet der Predator? Das erfährt man nicht. Die Logik ist auch nicht gerade die Stärke des Films, aber das ist auch nicht wichtig, hier zählt einzig und allein der Unterhaltungswert – und den hat Predator zur Genüge.



Fazit:

Ein ultrabrutaler Testosteron-Ritt, nichts für zarte Gemüter oder Sittenwächter. Gehirn ausschalten, Action genießen!

8/10
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