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Home > Kino > Film-Archiv > Romanze > My Blueberry Nights > Userkritiken
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1 - 10 von 10 Treffern
Kritik: ...langweilig. Am Valentinstag geschaut und die Enttäuschung war groß. Ein paar hübsche Schauspielerinnen, aber das reicht nicht für gute Unterhaltung. Dem Film fehlte einfach alles. Es gab weder Emotionen, noch Spannung. Zum Glück war der Film recht kurz, so hält sich die Zeitverschwendung in Grenzen. Meiner Meinung nach zu recht an der Kinokasse gefloppt.
Mitglied seit 1.002 Tagen | 13 Userkritiken
Kritik: Langweilig! Anders kann man die Story einfach nicht beschreiben! Es träufelt nur so vor sich hin... Nora Jones sitzt meistens völlig deplaziert irgendwo rum und guckt sich irgendwas an! Schauspielerische Leistung= Null um nicht zu sagen: unterirdisch! Was anderes als nett gucken kann sie irgendwie nicht... Diese Episode in der Bar- sie wollte einfach kein Ende nehmen... Schon nach 4 Minuten glaubte man an ein nahes Ende, doch die Situation zog sich mindestens eine weitere halbe Stunde hin(so kam es mir zumindest vor) Es passierte ständig das gleiche, man glaubte jede Sekunde dass das dramatische Ende endlich eintreffen würde... Fehlanzeige. Dann diese "Beziehung" zwischen Jude Law und Nora Jones- völlig sinnlos! Den ganzen Film bleibt unlar, was er eigentlich von ihr will... bzw sie von ihm. Es macht überhaupt keinen Sinn! Dann kommt die Natalie Portman Episode! Endlich ein Lichtblick! Schade nur, dass sie Nora Jones sowas von an die Wand spielt! Es ist so als würde ein Spitz neben einem irischen Wolfshund stehen! Die Story dieser Episode leider ebenfalls langweilig! Der Schluss war zwar schon nach den ersten 5 Minuten absehbar, trotzdem wurde er noch ewig hinausgezögert! Es war eine erleichterung, als der Film endlich zuende war! Und das sahen auch ziemlich viele andere Zuschauer im Saal so! Einziges Schmankerl: Die Farben und Bilder in dem Film sind atemberaubend- 90 Minuten schöne Bilder angucken(die sich zumeist auch nicht verändern) ist allerdings ziemlich langweilig! Gott sei dank hat wenigstens Natalie Portman einen winzigen Trost geleistet!
Kritik: Besetzung, Regisseur und Story versprechen viel, wecken Erwartungen die der Film m.E. nicht erfüllen kann. Trotz der visuellen Macht und der wunderbaren Ästhetik der Bilder ist die Story doch flach. Nicht nur, dass man am Anfang schon weiß wie sie enden wird, nein man fühlt sich auch die ganze Zeit nur als Außenstehender. Mir fehlt das gewisse Etwas, was den Zuschauer in seinen Bann zieht, was einen mitfühlen, mitleiden und mitfreuen lässt. Meiner Meinung nach ist die Story sehr oberflächlich und geht trotz der Worte, die dies versprechen, nicht tiefer. Fazit: Wunderbare Ästhetik der Bilder aber eine leider oberflächlich bleibende Story, ein Film den ich gesehen habe und nicht weiter darüber nachdenke.
Kritik: Es kommt - wie üblich - auf die Erwartung an, die man hat. Ich habe mir angewöhnt ohne jede Erwartung ins Kino zu gehen und versuche mich vorbehaltlos in die erzählte Geschichte reinziehen zu lassen. Das ist bei "My Blueberry Nights" auch gut gelungen. Norah Jones isst am Anfang des Films Blaubeerkuchen mit Sahne in Jeremys (Jude Law) Lokal. Die Unterhaltungen mit dem ruhigen und bedächtigen Jeremy helfen ihr ein wenig über ihren Trennungsschmerz hinweg. Sie geht weg - von einem Tag auf den anderen, schreibt aber Jeremy regelmäßig Postkarten und Briefe. Ihre Erlebnisse in der Fremde haben immer eins gemeinsam: Gebrochene und verletzte Herzen, diesmal bei anderen. Sie beobachtet viel, versucht nicht zu werten, getreu der Weisheit: Die Dinge sind oft einfach nur so wie sie sind. Was ist gut, was ist schlecht? Es ist nicht wichtig. Und genau das macht der Film: Er erzählt plätschernd eine Geschichte, bildgewaltig und authentisch. Um es mit Erich Fried zu sagen: "Es ist was es ist sagt die Liebe."
Kritik: Derjenige, der Norah Jones nicht nur gerne hört, sondern sie auch mal in einem Spielfilm sehen möchte, kommt hierbei voll auf seine Kosten. Denn sie spielt nicht nur die Hauptrolle, sondern wird auch hauptsächlich als Soundtrack eingespielt. Mich als nun nicht wirklichen N.J.-Fan hat es daher, wenn ich mir die anderen Filme von Wong Kar-Wai in Erinnerung rufe, deren Musik durchaus gemischter und besser waren, ein wenig gestört. Der Film selbst fängt durchaus schwach an, welches dadurch zum Ausdruck kommt, dass einem der Eindruck vermittelt wird, dass N.J. keine wirklich gute Schuspielerin ist. Man hat das Gefühl, dass einem ihr ganzes Auftreten ein wenig gequält erscheint. Allerdings kommt der Film und auch sie dann doch zunehmend mit Fortgang immer besser zur Geltung. Etwas Kitschig wird der Film immer dann, wenn man Jude Law mit schmachtendem Blick sieht. Schlussendlich kann man aber sagen, dass der Film zum einen ein schön anzuschauender Film ist, der Elemente aus Roadmovie, Liebesfilm und Episodenfilm enthält und zum anderen ein Film über das "Loslassen" und der Suche nach Veränderungen ist.
Kritik: Zum Einschlafen fand ich den Film jetzt nun auch wieder nicht. Aber die Dynamik fehlt wirklich etwas, das ist schon richtig. Der Film schleppt sich an vielen Stellen einfach so dahin und das Ende kann man sich auch schon nach 10 Minuten denken. Trotzdem ist der Film visuell sehr gut gelungen. Wenn er noch etwas mehr Pfeffer in der Erzählweise gehabt hätte, wäre er vielleicht richtig gut geworden. Besser als diese ganze Blockbuster-Soße war er aber allemal. Denn dabei kann man nämlich oft WIRKLICH einschlafen.
Kritik: Dieser Film war so ziemlich das langweiligste, was ich im Kino jemals gesehen habe! Ich wäre am liebsten nach 20 Minuten schon gegangen! Dabei hatte ich mich sehr auf den Film gefreut...aber er war sein Geld echt nicht wert! Die Handlung, falls man es so nennen kann, war auch kaum nachvollziehbar und das Ende unbefriedigend! Da haben noch nicht mal die guten Schauspieler etwas dran ändern können! Es waren sehr lange 90 Minuten die man auf jedenfall hätte sinnvoller verbringen können!
Kritik: Das war so ziemlich das einzige Wort, welches uns spontan nach dem Kinobesuch dazu eingefallen ist. Mögen sich die einzelnen Darsteller auch noch so bemüht haben, blieb am Ende einfach nur ein Gefühl der Langeweile. Selbst die einzelnen Episoden, welche zusammenhanglos waren, konnten kaum Gefühle und schon gar keine Spannung auf das Kommende erschaffen. Das einzig witzige an diesem Kinobesuch war nach etwa 30 Minuten als ein Kinobesucher seinem Nachbarn etwas zu laut seine Wertung des Films zukommen lies und er von weitern Besuchern zustimmende Kommentare erhielt: "So ein Schmarrn"!!!
Kritik: Was der trailer verspricht, kann "My Blueberry Nights" nicht halten, zu zerfahren wirkt die Geschichte, die doch in der Tat eine altbekannte ist: Ein unaufgeregter, ungewohnt authentisch agierender Jude Law und eine warmherzig-naive Norah Jones als verlorene Seelen, die einem Bild von Edward Hopper entsprungen sein könnten, entschädigen den Zuschauer allerdings für viele Längen. Vielleicht sind es auch die eigenen Sehgewohnheiten, über die man hier stolpert. Die dreieinhalb Episoden, die hier geschildert werden, lassen sich nur mit Mühe in einen Zusammenhang bringen. Aber wenn man sich entspannt zurücklehnt und in die melancholische Atmosphäre des Films eintaucht, dann erlebt man doch einige Highlights, wie z.B. das intensive Spiel von David Strathairn und Rachel Weisz, als Paar, das nicht voneinander loskommt. Blass bleibt hingegen die Geschichte der Spielerin Leslie - routiniert verkörpert von Natalie Portman, der man nun wirklich mal eine andere Rolle gönnen würde. Bei all dem bleibt der Zuschauer außen vor - ein Beobachter wie Elizabeth, die mit großen, staunenden Augen all ihre Erlebnisse aufsaugt und über Postkarten an den in New York zurück gebliebenen Jeremy übermittelt, der keine Möglichkeit hat, ihr zu antworten. Erst nachdem beide ihren Schmerz überwunden haben, können sie zueinander finden. Alles in allem: Ein Film, den man nicht gesehen haben muss. Wenn man sich dennoch auf ihn einlässt, bleibt vor allem der Zauber der ganz eigenen Atmosphäre, die Wong Kar-Wai so meisterlich zu erschaffen vermag. Wer hier den Faden aufnehmen will, der sei auf "2046" verwiesen - ein Meilenstein der Filmgeschichte, den wohl auch sein Regisseur niemals zu übertreffen vermag.
Kritik: Ein kleines Café auf Coney Island, New York, eine Zufallsbegegnung und ein Blaubeerkuchen. So lässt der in Hongkong groß gewordene Regisseur Wong Kar Wai seinen neuen Film beginnen. Der Chinese ist Stammgast auf europäischen Filmfestivals und erntete insbesondere für seine Filme „In The Mood for Love“ und „Happy Together“ viel Lob sowie eine Reihe von Filmpreisen. Sein neuestes Werk „Meine Blaubeernächte“ ist ein weiteres Beispiel für die Experimentierfreunde und das Innovationsvermögen des Mannes aus Schanghai. In den Hauptrollen zu sehen: die Sängerin Norah Jones und der Brite Jude Law. Elizabeth, souverän gespielt von Norah Jones, lernt den sympathischen Jeremy in dessen Café kennen, isst Kuchen mit ihm, verschwindet dann aber ebenso schnell wieder von der Bildfläche, wie sie das Café betreten hat. Und es ist wie immer in der Liebe: Kaum hat man sich getrennt, weiß man erst, was einem fehlt… Jeremy jedenfalls ist klar: Er muss diese wunderbare Frau wiedersehen! Lose bleiben die beiden in Kontakt, während Elizabeth ziellos durch die USA reist und dabei eine Reihe von Zufallsbekanntschaften macht, zum Beispiel mit dem von der Britin Rachel Weisz („Der ewige Gärtner“) gespielten Sargnagel des deprimierten Arnie. Der Polizeibeamte, der etwas zu viel trinkt, wird von der Entnervten nämlich ziemlich rüde abserviert. Zerbrochene Träume, zerbrochene Seelen, davon handelt dieser Film. „Wenn man tot ist, bleiben nur die Erinnerungen, die man bei andern hinterlassen hat“, ist einer von vielen fast lyrisch anmutenden Sätzen, die dem avantgardistischen Film des Chinesen ein besonderes Gepräge geben und nachdenklich stimmen. Einen starken Auftritt hat auch die gebürtige Jerusalemerin Natalie Portman als abgebrühte Zockerin, die mit Elizabeth durch die Gegend gondelt. Ziellos wie seine Hauptfigur, wie fast alle seine Figuren wirkt auch Wongs Film, der an Wim Wenders’ ähnlich spontan, das heißt ohne einengendes Drehbuch-Korsett entstandenes Werk „Paris, Texas“ erinnert, nicht zuletzt durch die starke Rolle, die der Filmmusik zukommt. Schon Wenders ließ nämlich den genialen Gitarristen Ry Cooder über Drehbuchschwächen hinwegklampfen. Wong Kar Wai ist ein Bild-Besessener. Von sich selbst sagt er, dass er eigentlich nur einen einzigen langen Film dreht, und die "Blaubeernächte" sind gewissermaßen ein Ausschnitt daraus. Das Drehbuch sieht er als knet- und formbare Substanz, was sich in einer mitunter recht willkürlichen Handlungsführung niederschlägt. Doch Freunde finessenreicher Filmkunst wird die ästhetisch-sinnliche Note dieser melancholischen Gefühls-Odyssee gleichwohl erfreuen. Sie verdankt sich einigem Aufwand und noch mehr Akribie: Die finale Kuss-Szene zwischen Norah Jones und Jude Law etwa nahm sage und schreibe drei Drehtage in Anspruch! (Eine Gastkritik von film-o-meter.de)
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