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Home > Kino > Film-Archiv > Thriller > Tödliche Versprechen > Userkritiken
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1 - 10 von 60 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Tödliche Versprechen ist ein sehr starker Mafia Film. Ich habe Mafia Filme am aller liebsten aber dieser hier hat mich dennoch nicht so ganz beeindruckt. Dafür finde ich die Geschichte einfach viel zu dünn. Es fehlen sehr viele Informationen die man bräuchte um auch wirklich das Geschehen zu 100% zu verstehen. Nachdem Ende, hatte ich das Gefühl als hätte der Film in der Mitte angefangen und als würden auf der DVD die ersten 60 Minuten fehlen. Es gab jetzt auch keine so wirkliche Szene die einen im Gedächtnis hängen bleiben würde. In einem Monat kann ich mich sicherlich an kaum ein Gespräch des Films erinnern. Was z.B bei Scorseses Casino ganz anders ist. Was ich sehr stark fand, war ganz eindeutig Vigo Mortensen. Es ist einfach überragend und hat seine Oscar Nominierung einfach nur verdient. Die Tattoos sehen sehr echt aus. Sein aussehen, seine Blicke, seine Gangart, seine Redeweise, usw. kommen verdammt gut rüber. Es war sehr toll das im Film oft russisch gesprochen wurde. Das ganze hat dem Film deutlich Realismus verliehen. Wobei ich hier sagen muss das Mortensen oft undeutlich gesprochen hat wenn er ein russisches Wort über seine Lippen brachte. Man hat von ihn auch meist nur "DA" oder "Niet" gehört. Was auch sehr eintönig war. Ich hätte jetzt natürlich nicht verlangt das er gleich mal die russische Sprache lernt aber wenigstens die Sätze die er sagen muss und das er halt ab und zu mehr als nur da und niet sagt. Vincent Cassel und Naomi Wats fand ich auch sehr stark. Die letztere fand ich oft eher nervig. Die Musik hat sehr gut gepasst und hat den Film einen Hauch von düster und trauer verliehen. Die Gewaltszenen sind eigentlich rar aber sehen dafür sehr gut aus. FAZIT: Alles in einem muss ich sagen das "Tödliche Versprechen" ein guter Film ist. Er ist kein sehr guter Mafia Film aber doch sehenswert und das liegt sicherlich am sehr starken Mortensen. Für einen Top-Mafia Film fehlt einfach eine Szene die dem Film ausmacht. Außerdem hätte ich die Story so gestaltet das es klarer wird wer wer ist und wer wo steht. Die Hauchdünne und kurze Story ist einfach der Schwachpunkt des Filmes.
Mitglied seit 48 Tagen | 33 Userkritiken
Kritik: Eastern promises ist ein genialer thriller mit toller Atmosphäre und trotz der fsk 16 hat er eine menge blut und Gewalt.
Mitglied seit 401 Tagen | 6 Userkritiken
Ihre Kritik: Ich fand den Film zu blutig!! Die Story ist ganz okay, die Schauspieler super aber noch einmal muß ich mir diesen Film nicht ansehen!!
Mitglied seit 519 Tagen | 12 Userkritiken
Kritik: Oh man. Wie können Menschen den Film nur gut finden? Unglaubliche längen und langweilig ohne Ende. Nicht eine spannende Szene ist dabei. Oskar Nominierungen - da hätte es mir klar sein müssen. Nervenkitzel-Thriller... Derjenige der das auf die Verpackung geschrieben hat soll sich doch bitte mal bei mir melden und sich seine Pflicht-watschen abholen ;-)
Mitglied seit 1.452 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: Eigene Kritik verfassen (mindestens 50 Buchstaben)David Cronenberg ist eine Klasse für sich. Das ist eine Tatsache, an der man wohl nicht viel auszusetzen haben kann. Seine Filme waren noch nie und werden auch nie Mainstreamkino sein. Filme eines Cronenbergs sind immer anders und das ist auch gut so. Genauso verhält es sich natürlich auch mit "Tödliche Versprechen". Diesen Film zu bewerten ist gar nicht so einfach, weil Filme von David Cronenberg immer einen ganz anderen Schwerpunkt legen, als andere Filme in dem entsprechendem Genre. Bei "Tödliche Versprechen" hat man es mit einem Thrillerdrama zu tun. Also ähnlich wie bei "A History of Violence". Trotzdem gefällt mir "Tödliche Versprechen" ein Stück weit besser. Zu allererst muss man die grandiose Inszenierung loben. Der ganze Film ist wahnsinnig atmosphärisch und wirklich düster. Das Ganze wird mit einem Score unterlegt, der mich eigentlich nerven würde, wenn er hier nicht so gut passen würde. Auf den Straßen ist es meist grau und es regnet fast dauernd. Von der Atmosphäre her ist "Tödliche Versprechen" also wirklich ein Meisterwerk geworden. Nach "A History of Violence" arbeitet Viggo Mortensen nun zum zweiten Mal mit Cronenberg zusammen. Er gibt hier wirklich eine bravouröse Schauspielerleistung ab. Mortensen verkörpert seinen Charakter durchaus böse, dennoch lässt sich unterschwellig das Gute in ihm erahnen. Die kleine Wendung am Ende lässt sich vorhersehen, wurde aber trotzdem gut gemacht. Naomi Watts spielt ihre Rolle ebenfalls stark. Ihren Charakter, welcher zwischen selbstbewusst und zerbrechlich schwebt, bringt sie glaubhaft rüber. Auch Vincent Cassel und Armin Mueller-Stahl erfüllen ihre Rollen sehr gut, genauso wie der Rest der Darsteller. Blutig ging es in Filmen von David Cronenberg schon immer zu, und so ist es auch hier. Die Brutalität wird allerdings anders eingesetzt als in den heutigen Mainstreamfilmen à la "Saw", wo man mit möglichst viel Blut schockieren will. Fast will ich behaupten, dass die Brutalität hier seriös wirkt. Gerade die Kampfszene in der Sauna bleibt in Erinnerung, weil diese inszenatorisch meisterhaft gemacht wurde und einfach sehr druckvoll und beklemmend rüberkommt. Was genau macht "Tödliche Versprechen" nun aber zu einem Film der "anderen" Marke? Es ist ganz einfach die Art und Weise, in welcher David Cronenberg seine Film angeht. Es geht hier weniger um die Story und um die Verbrechen, sondern viel mehr um die Menschen, welche alles andere als Stereotypen sind. Die Story dient dabei eigentlich nur um diese ganzen Charaktere ins Geschehen zu bringen. So lebt dieser Film auch nicht von den üblichen Handlungssträngen und die Personen handeln anders als in einem Mainstreamfilm, und gerade das macht "Tödliche Versprechen" aus. Fazit: Wieder einmal ist David Cronenberg ein guter Film gelungen. Als perfekt empfinde ich "Tödliche Versprechen" dabei nicht, weil die Handlung doch noch etwas ausgeprägter hätte sein dürfen und der Unterhaltungswert nicht immer ganz oben liegt. Trotzdem sei jedem, der gerne mal anderes Kino sieht, welches nicht nach den Mainstreamregeln handelt, "Tödliche Versprechen" wärmstens empfohlen; und allen Cronenberg-Fans sowieso.
Mitglied seit 868 Tagen | 332 Userkritiken
Kritik: Tödliche Versprechen ist ein richtig geiler Mafia Film, den man gesehen haben muss.
Mitglied seit 1.090 Tagen | 335 Userkritiken
Kritik: David Cronenberg wird sicher nie ein normaler Regisseur werden. Auch wenn sich sein letzter Film also ziemlich am Mainstream orientiert und sich ''Tödliche Versprechen'' ebenso stark an diesen angeglichen hat, bleibt Cronenberg in der Gesamtwirkung seiner Linie lobenswerterweise treu. Auf diese Weise entwickelt der kanadische Ausnahmeregisseur einen spannenden Mafiathriller mit ungemein stimmiger Athmosphäre. Als die 14-jährige hochschwangere Tatjana bei der Hebamme Anna eingeliefert wird, ist es für diese schon zu spät. Sie stirbt. Nur ihre Tochter kann überleben. Jedoch findet Anna bei der Toten ein Tagebuch in russicher Sprache, weswegen sie es sich an sich nimmt. Nachdem sie im Folgenden eine Visitenkarte eines russichen Restaurants darin entdeckt, beschließt Anna, dessen Besitzer Semjon anzurufen, der aber, was ihr nicht bekannt ist, als Oberhaupt der Mafia ''Die im Gesetz'' fungiert. Semjon weiß, dass Tatjana das Opfer der üblen Machenschaften seiner Leute geworden war und will mit allen Mitteln verhindern, dass Anna an diese Informationen kommt... David Cronenberg entspinnt vor den Augen des Zuschauers einen Kosmos aus seltsamem Ehren- und Vertrauenskodex in Verbindung mit Prostitution und brutalster Gewalt auf seiten der Wory w Sakone, den er zugleich mit der bürgerlichen Existenz der Protagonistin Anna kontrastiert. Gekonnt entwickelt er die verschiedenen Perspektiven auf die angespannte Situation, sodass die unterschiedlichen Charaktere in ruhigem Erzählfluss erläutert werden. Dies lässt nicht nur den Schauspielern genügend Raum, um ihre Figuren authentisch und differenziert darzustellen, sondern vertieft zugleich die Athmosphäre. Dadurch wird die brutale Welt mit ihren Akteuren Semjon, Nikolai und Kirill unmittelbar greifbar. Dabei sticht insbesondere die Subtilität der Figurenzeichnung hervor. So erscheint Semjon an der Oberfläche zwar als netter, ruhiger Mann mit großen Verantwortungsbewusstsein und Sinn für Familie und Freunde, der ein Fan klassisch russischer Athmosphäre bleibt. Doch hinter dieser Fassade offenbart sich dessen perverser Charakter, der auch vor üblem Betrug und brutalster Vergewaltigung nicht zurückschreckt. Armin Müller-Stahl weiß beide Seiten seiner Figur hervorragend zu zeichnen. Vincent Cassel erscheint nicht ganz so stark, aber auch er gewinnt seinem vermeintlich toughen, aber eigentlich recht unsicherem sowie unterwürfigem Kirill viele Facetten ab. Die eigentliche Offenbarung, so wurde schon viel angemerkt, stellt aber Viggo Mortensen als geheimnisvoller Nikolai dar. Und in der Tat spielt er mit unglaublicher Präzision seinen hintergründigen Charakter, der immer tiefer in die Welt aus Krmininalität und Drogen hineingezogen wird. Allerdings driftet ''Tödliche Versprechen'' nach seinem starken Beginn von etwa einer Dreiviertelstunde ab und greift einen zuvor nur ganz kurz angesprochenen Handlungsstrang oder, besser gesagt, eine Handlungsfaser auf, die der Film nun ausbaut und ungeschickt in die eigentliche Gescihchte einbettet, sodass der Schwerpunkt unvermittelt komplett wechselt. Die darauf folgende Wendung wirft dann unglücklicherweise mehr Fragen auf als beantwortet werden können, SPOILER da Nikolais Handlungen in einem völlig neuen Licht erscheinen und foglich auch anders zu hinterfragen sind. Meiner Meinung nach zerstört die Tatsache, dass Nikolai ein Cop ist, den Charakter, da das zuvor sorgsam gemalte Porträt eines immer krimineller werdenden Menschen, der die eigenen Handlungen mit seinen Grundsätzen hinterfragen muss, um noch verantwortungsvoll zu handeln. Eben diese beiden dramaturgischen Unfeinheiten – der thematische Sprung und die ungeschickte Wendung – nehmen dem Film seine Glaubwürdigkeit zwar nicht, sie schmälern das brillante Bild des Anfangs dennoch extrem. Nichts desto weniger glänzt der Mafiathriller mit seiner ausgezeichnet präzise ausgearbeiteten Athmosphäre, die von der hervorragenden Soundtrack seitens Howard Shores getragen wird. Seine violinenlastige Musik schafft sehr emotionale Momente, die die Dramatik und Bitterkeit der Geschichte hervorheben. FAZIT: Obwohl sich ''Tödliche Versprechen'' nach dem starken Beginn in dramaturgische Unreinheiten verstrickt und damit den Plot zerstört, darf der athmosphärische Mafiathriller dank authentischer Charaktere und starker Schauspieler als gelungen gelten.
Mitglied seit 1.827 Tagen | 207 Userkritiken
Kritik: kleiner aber feiner gangster-thriller mit einem erschreckend bösen viggo mortenson.....
Mitglied seit 1.126 Tagen | 41 Userkritiken
Kritik: An sich ein interessanter Handlungsstrang, welcher jedoch einige Lücken aufweist (wie schon erwähnt, das das Kind nicht in Polizeischutz genommen wird..usw) Zerstört hat diesen Film dieser UNNORMAL amateurhaft und schlecht gesprochene Russische Dialekt. Grausam war das.. Bis auf den "Fahrer" hat sich das bei JEDEM "gespielten" Russen grausam und vor allem KÜNSTLICH angehört. Dazu kam noch dieses übertriebene Klischeee, dass Russen den GANZEN Tag nur Wodka trinken (in BEINAHE JEDER SZENE!!!) fand ich überzogen. Und "übertrieben brutal" war der Film auch nicht, da die blutigen Szenen mit dem "Halsschnitt" immer so unecht wirkten, ich weiß nicht wer da für die Maske verantwortlich war, aber das Blut, der Schnitt- sahen einfach nur albern und unecht aus.. Alles in allem enttäuschend- nicht empfehlenswert.
Mitglied seit 1.035 Tagen | 21 Userkritiken
Kritik: Keine Frage: Die Schauspieler waren sehr überzeugend! Viggo mal ganz anders :) Nur konnte ich Vincent Cassel einfach nich als Russe einordnen. Für mich bleibt er ein Franzose :D Zum Film ist zu sagen dass es ein par Stellen ein wenig langweilig wurde und man sich die meisten Sachen eig schon selbst zusammen reimen konnte. Alles in allem is der Film was für Leute die STARKE NERVEN haben. für mich is der aufjedenfall FSK 18.
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