Jagd auf Roter Oktober
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      5 - Spitzenklasse

    die verfilmungen der romane von tom clancy sind allesamt herausragend, dazu gehört allen voran "Jagd auf Roter Oktober". ich weiss nicht, wie oft ich diesen film schon gesehen habe, er macht immer wieder freude. es gibt jedoch eine szene, die mich immer wieder kopfschüttelnd vorm bildschirm sitzen lässt. ryan hat das russische uboot betreten, dieses wird von torpedos angegriffen. ramius (Connery) lässt ryan (baldwin) ans steuer, obwohl dieser überhaupt keine ahnung von der navigation des bootes hat. und das in einer solchen situation. unbegreiflich. ansonsten ein absoluter klassiker!!

    Hinzugefügt am 17.02.2008 um 23:19 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Als ich diesen Film das erste mal gesehen habe, hat er ich mich sofort begeistert. Seitdem hab ich in bestimmt mehr als ein dutzend mal gesehen und er hat immer noch nichts von seiner Klasse verloren. Die Charactere sind sehr gut gezeichnet und von ihren Darstellern super gespielt. Besonders Sean Connery in der Rolle der erfahrenden, ruhigen Sowjetkapitäns, dem man trotzdem hin und wieder seine inner Anspannung anmerkt. Ihm glaubt man die Rolle des erfahrenen "Kalten Kriegers" der seine Feinde, aber auch seine eigenen Leute genau kennt, sofort und zu keinem Zeitpunkt fällt er in das oft in US-Filmen gesehene Klischee eines Russen. Auch die anderen Characters auf russischer Seite treten glaubhaft und klischeefrei auf. Hier ebenfalls besonders zu erwähnen ist Sam Neill als 1. Offizier und Freund von Ramius. Ein ruhiger, nachdenklicher Mann mit einem gewissen Hang zu melancholie wenn er von seiner Zukunft in den USA spricht. Besonders das Zusammenspiel von Connery und Neill ist grossartig. Man glaubt ihnen schon lange Zeit befreundet sein und zusammen in den Wirren des Kalten Krieges schon einiges erlebt zu haben. Noch zu erwähnen ist Tim Curry, als staatstreuer Schiffsarzt, der die Geschehnisse kritisch betrachtet aber weiterhin pflichtbewusst für das Wohl der Besatzung sorgt. Er bringt die Zweifel seines Characters an der Richtigkeit der Ereignisse, die um ihn herum vorgehen, sehr gut zum Ausdruck. Auf amerikanischer Seite agieren Alec Baldwin, der seine Rolle als Schreibtisch-Agent mit Flugangst im Einsatz wieder Willen, aber im überzeugten Kampf für seine Theorien sehr überzeugend spielt. Auch James Earl Jones, als hochdekorierter vorausdenkender Admiral legt eine überzeugende Vorstellung hin. Scott Glenn, der den Kapitän der USS Dallas spielt und wohl die wichtigste Einscheindung des ganzen Films zu treffen hat, mimmt seine kleinere, und dennoch entscheidende Rolle auf hervorragende Art und weise. Ihm zur Seite steht glänzend spielende Courtney B. Vance, als Sonar-Offizier und Liebhaber der klassischen Musik. Seine Rolle versteht es zudem, selbst den einfachsten Laien technische Einzelheiten über Sonar/U-Boot-Technik zu vermitteln ohne dafür viele Worte zu gebrauchen. Überhaupt lernt der Zuschauer im Verlauf des Films soviel über U-Boote und Unterwasser-Kampf das er sich nach dem Film fragt, wann er das eigentlich alles erfahren hat. Dazu trägt auch die sehr gute Technick des Films bei, da das innere der U-Boote sehr originalgetreu nachgebaut ist und das Leben und der Kampf in U-Booten sehr gut zeigt wird. Auch was die taktische Seite angeht wird der Zuschauer nie im Dunkeln gelassen darüber, was gerade passiert. Durch kurze, in die Handlung integrierte, erklärende Sätze wird dem Zuschauer nebenbei praktisch alles vermittelt, was er an Details wissen muss, ohne jemals lehrmeisterhaft zu erscheinen. Zu jeder Zeit bleibt die Spannung erhalten und kaum fällt sie durch auflösen eine Szene ab, sieht sich der Zuschauer wieder neuen Fragen nach dem weiteren Fortgang der Geschichte gegenüber. Aufgelockert wird alles durch hin und wieder eingeworfene flotte Spürche und kleine Scherze, die nie gewollt eingestreut oder zu aufgesetzt komisch erscheinen, sondern sich immer passend aus den Characteren und Situationen ergeben. Besonders gut tut es in diesem Film, das auf eine, sonst meist in US-Filmen dieses Genres eingestreute, Liebesgeschichte komplett verzichtet wird. In einem solchen Szenario, wie dem des Films, hätte eine Liebesgeschichte ohnehin sehr aufgesetzt und konstruiert gewirkt. Fazit: Ein erstklassiger Film mit überzeugenden Characteren, überzeugender, realistischer Handlung und sehr guter Technik. Nach "Das Boot" wohl der beste U-Boot-Film der Filmgeschichte.

    Hinzugefügt am 21.01.2007 um 22:33 Uhr
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