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Open Range - Weites Land
Durchschnitts-Wertung
3,7
72 Wertungen - 6 Kritiken
33% (2 Kritiken)
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17% (1 Kritik)
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6 User-Kritiken

BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

User folgen 11 Follower Lies die 3 854 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 01.01.18

Manchmal gibt es Regisseure, die machen Filme vor allem für sich selbst. Kevin Costner ist so jemand. Er liebt Western und er liebt es Filme lang und gemütlich auszudehnen – und da er bei „Open Range“ eine Hauptrolle und die Regie übernommen hat, hat er alle Gelegenheit dies auszuleben.“Open Range“ schiebt zunächst eine gaaaaaaaaaaanz ruhige Kugel – Landschaftsaufnahmen, die aus einer Marlboro-Werbung stammen könnten, episch lange und gemütliche Szenen wie die Pferde zusammengetrieben werden, die Cowboys, die bei einem Regen unter ihrer Plane sitzen und Karten spielen… zugegeben, dass ist alles nicht schlecht, aber es streckt sich ziemlich, da es leider noch keinerlei Handlung beinhaltet, sondern fast schon wie eine Dokumentation anmutet. Wenn die Cowboys dann die Stadt erreichen, gibts allerdings auch nicht soviel Story – es stehen die Guten gegen eine Übermacht Böse, was sich dann in einer Dauerballerei auflöst – und in dem Punkt gibts das größte Lob an „Open Range“ – jeder Schuß kracht und sitzt perfekt, die halbe Stunde lang starrt man angespannt und mit erhöhtem Puls – wenns auch danach wieder behäbig wird. Darstellerisch tritt Costner leicht zurück und überläßt Robert Duvall die eigentliche Hauptrolle, trotzdem ergeben Costner und Duvall ein gutes Duo, das sogar den ein oder andern verbalen Treffer landet. Völlig vermurkst ist aber die von Anette Bening gespielte Frau, die unweigerlich in das Geschehen verstrickt wird.Fazit: Behäbiger, romantisch-altmodischer Western mit tollen Darstellern und furioser Ballerorgie – streckt sich leider nur ein wenig!

niman7
niman7

User folgen 50 Follower Lies die 596 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 28.11.12

Ein solider Western mit einem tollen Duo. Die Dialoge fand ich etwas schwach und nervig.

8martin
8martin

User folgen 3 Follower Lies die 169 Kritiken

2,0lau
Veröffentlicht am 10.06.09

Das ist wohl der neue Western (2003). Edel ausgestattet, mit Topstars (Costner, Duvall, Bening) besetzt. Aber neben den schönen Bildern gibt’s eine langweilige Story. Die meiste Zeit wartet man auf den Showdown, der lediglich eine wilde Ballerei ist. Und die vorhersehbare Liebesgeschichte scheint kein Ende nehmen zu wollen. Sie zieht sich dermaßen in die Länge, dass man den eigentlichen Kern fast vergisst: ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss, und keiner darf ihm sagen, was er tun soll. Daneben gibt’s noch unerschütterliche Männerfreundschaften, die so lange andauern, dass man sich sogar gemeinsam zur Ruhe setzt und einen Saloon aufmacht.

Kino:
Anonymer User
4,5hervorragend
Veröffentlicht am 16.02.09

Es wurde ja schon alles gesagt, aber eine entscheidende Tatsache muss ich hier noch anführen: Open Range ist und bleibt ein Western. Das heißt, dass man den Film auch aus diesem Blickwinkel betrachten muss, bevor man ihn sich anschaut. Ich habe ihn einst mit ein paar Kumpels geguckt, wobei ein Teil darauf drängte, Open Range auszuschalten , weil "da ja gar nix passiert". Bis auf das fulminante Ende im Stil von 12 Uhr mittags, geschieht tatsächlich auch nicht viel. Es sind dann doch eher die tollen Landschaften, die Musik, die Freiheit der Prärie, die diesen Film auszeichnen. Also, wer einen Abend bei Chips und Bier plant und beinharte Action will, ist hier an der falschen Adresse. Der möge sich dann doch eher für einen Schwarzenegger oder Stallone entscheiden. Open Range hat zwar einige Längen (im positiven Sinn) und bedient sich definitiv einiger vorhandener Klischees, bietet aber für das alte und neue Westernherz super Atmosphäre und den Plot, der einen großen Western ausmacht. Tolle Rückbesinnung Costner's auf die frühen Tage seiner Karriere!!!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 30.06.06

Für mich ein Knaller. Toll erzählt, gewaltige Bilder, Schauspieler hervorragend besetzt und der Shootout ist das Beste was jemals auf einer Leinwand zu sehen war.

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 21.12.05

ein wirklich gelungener western, dem es gelingt viel von dem zu zeigen, was in anderen filmen des genres untergeht, die leisen momente zwischen den grossen events.
mancher mag das als länge empfinden... ich denke man sollte es eher genießen :-)
es passiert nicht viel, aber das wird bis ins kleinste detail ausgeleuchtet.
dabei wird auf eine leise art, die übliche glorifizierung des westernhelden vorgeführt.
auf dem weg der hauptfiguren gerechtigkeit herzustellen, schüttet es urplötzlich, dass fünf meter zur qualvollen distanz werden, die es zu überwinden gilt. robert duvall schläft mitten im gefängniss ein und kevin kostern spielt den ehemaligen, gealteten killer m.e. brilliant.
er scheint nicht geläutert, eher hat er verdrängt, und als es zum showdown kommt besinnt er sich auf seine alten "tugenden", die ihm mehr geübtes handwerk sind, als irgendeine art von befriedigung zu verschaffen scheinen.
ein film darüber, wie zwei männer trotz besseren wissens direkt gegen die wand laufen...
und durchkommen. Nicht weil sie besser gewesen wären als ihre gegner, sondern weil diese sich am ende selbst überschätzen.
sogewinnt derjenige, der dreister ist...
keine zeit für ehre oder gerede. kein klassisches duell in dem der bessere gewinnt.
"Du hast meinen freund erschossen?"
KOPFSCHUSS
der Rest ist Chaos...

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