2 Tage Paris
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    7 User-Kritiken

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    Jason Bourne
    Jason Bourne

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      3 - Nicht schlecht

    Der Film ist überaus anstrengend. Mal davon abgesehen, dass man bei einem französischen Film ohnehin nichts anderes hätte erwarten können, muss man sich doch sehr zusammenreißen, um nicht die Nerven zu verlieren. Dennoch oder vielleicht gerade deswegen, ist der Film aber auch so lustig: weil er eine Skurillität an die andere reiht. Wer solch extrem dialogreichen Filmen zugeneigt ist, sollte ruhig einen Blick riskieren.

    Hinzugefügt am 16.06.2011 um 18:29 Uhr
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    steffen_w.
    steffen_w.

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      4 - Sehr gut

    über humor

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    Koyaanisqatsi
    Koyaanisqatsi

    1 follower | Seine 44 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    ich habe kein einziges mal gespürt, dass marion und jack wirklich ein paar sind: es ist nicht gelungen, die beziehung nicht konstruiert wirken zu lassen. das könnte insbesondere daran liegen, dass adam goldberg wohl nicht die beste besetzung für jack ist. ansonsten eine ganz unterhaltsame romantik-komödie im stile von before sunset voller seitenhiebe auf die französische lebensart, die jedoch ganz am ende auf einmal verpufft: da hätte man noch viel mehr herausholen können! es wäre außerdem mutig und vielleicht sogar konsequent auf dem hintergrund der geschichte gewesen, das obligatorische happy end durch die angedeutete trennung zu ersetzen.

    Hinzugefügt am 17.10.2009 um 22:49 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Während "Before Sunset" und "Before Sunrise" durchaus philosophisch angehauchte und seelenvolle Filme waren und bereits viel vom kreativen Einfluss von Julie Delpy in sich trugen, so kommt "2 Tage Paris" wie ein humoristischer Paukenschlag daher. Diese schöne wie weise Frau hat einen Film geschaffen, bei dem sich die Kinobesucher um uns herum gebogen haben vor Lachen. Ich glaube nicht, dass ich mich je so amüsiert habe bei einem Film! Und das Ende fing uns wieder ein, denn es war folgerichtig, umsichtig und fasste die Stimmung auf, die zur Zeit viele Menschen in Beziehungen zu bewegen scheint: Sehe ich wirklich meinen Partner? Und wenn ich ihn sehen kann, kann ich dann trotzdem mit ihm zusammenleben? Ein grandioser Film!

    Hinzugefügt am 30.05.2007 um 00:42 Uhr
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      0.5 - Null

    Angetan von den durchaus positiven Kritiken war ich nach dem "Genuss" dieses Filmes mehr als enttäuscht. Belangloses, langweiliges Dahingeplätschere einer Beziehung reicht nicht für einen abendfüllenden Film ! Auch wenn zugebenermassen die Hauptdarsteller überzeugen, so wird dieser Film einfach überbewertet.

    Hinzugefügt am 26.05.2007 um 12:57 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Die französische Schauspielerin und Sängerin Julie Delpy hat eine bemerkenswerte und abwechslungsreiche Karriere vorzuweisen. Sie spielte in Völker Schlöndorffs Literaturverfilmung „Homo Faber“, war der Blickfang in Krzysztof Kieslowskis „Drei Farben: Weiß“, drehte mit Roger Avary „Killing Zoe“ und konnte sich international als talentierter und facettenreicher Filmstar etablieren. Unvergessen bleibt ihr Auftritt in Richard Linklaters Wien-Romanze „Before Sunrise“ an der Seite von Ethan Hawke. Der Autorenfilm „2 Tage Paris“, Julie Delpys erste größere Regiearbeit, konnte bei der internationalen Kritik überwiegend punkten und ist eine heitere Beziehungskomödie über ein Paar, das in der Stadt der Liebe an seine Grenzen stößt. Marion (Julie Delpy) ist Französin, ihr Lebensgefährte Jack (Adam Goldberg) Amerikaner. Sie leben in New York, befinden sich auf der Rückreise von einem Aufenthalt in Venedig und besuchen bei dieser Gelegenheit Marions Eltern in Paris. Innerhalb von zwei Tagen prallen sämtliche kulturellen Unterschiede aufeinander, und das Paar manövriert sich unaufhaltsam in eine unangenehme und handfeste Krise. „2 Tage Paris“ fühlt sich an wie eine moderne, europäische Neudeutung der in Amerika einst sehr populären Screwball comedy. Diese spezielle Variante der Komödie zeichnet sich durch einen respektlosen, freizügigen Humor mit allerlei sexuellen Anspielungen aus - einen schnellen, halsbrecherischen Rhythmus, starke Dialogorientiertheit, exzentrische Charaktere und ein überspitztes Spiel mit Genderklischees. Julie Delpy beweist ein ungemein sicheres Händchen für diese Versatzstücke, inszeniert bisweilen wunderbar leichte und verspielte Momente, deren Pointierung in Handlung und Wort witzreich, intelligent und elegant gelingt - sicherlich auch der Verdienst eines liebenswert und humorvoll entwickelten Drehbuches. „2 Tage Paris“ ist darüber hinaus eine klassische Culture clash – Komödie. Persiflierend nutzt die Regisseurin gängige Klischees und bekannte Verurteile, bestätigt sie mitunter und zeigt, dass sie durchaus in der Lage ist, auch über sie zu lachen. Distanziert und augenzwinkernd erfüllt sie die Rolle der aufmerksamen und unparteiischen Beobachterin mit Bravour. Und selbst, wenn sie die intellektuelle und satirische Schärfe eines Vorbildes wie Woody Allen nie erreicht, überzeugt sie doch mit viel Charme, Biss und Einfühlungsvermögen. Eine deutliche Stärke des Filmes ist auch das gesamte Darstellerensemble. Die Vertrautheit zwischen Adam Goldberg, Julie Delpy, Delpys Freunden und Eltern, die selbst Theaterschauspieler sind, ermöglichte eine jederzeit sichtbar und spürbar entspannte Atmosphäre, in die sich von Zeit zu Zeit kleinere Improvisationen mischen. Die daraus resultierende Dynamik ist erfüllt von Leben, Funken sprühendem Spaß an der Arbeit und den Rollen und einer angenehm familiären Stimmung. Ergänzt durch eine überaus flexible Kameraarbeit, die konsequent die Nähe zu den Protagonisten sucht. „2 Tage Paris“ ist dennoch nicht frei von diversen Schwächen. Insbesondere die letzten Minuten des Filmes lassen die ursprüngliche Sicherheit in der Inszenierung und die feine Pointierung vermissen. Der Humor wirkt stellenweise bemüht und verkrampft und auch nicht mehr eindeutig komisch. Überflüssig und fast schon ärgerlich ist der wie aufgeklebt wirkende Auftritt eines blassen Daniel Brühl ohne jegliche Kamerapräsenz. Drückt man allerdings ein Auge zu, so bleibt „2 Tage Paris“ eine temporeiche und durchaus clevere Alltagspersiflage, wie auch ein Liebesbrief an Delpys Heimatstadt Paris und ihr soziales Umfeld. Eine leichtflüssige Sommerkomödie, die gemessen an vielen zeitgenössischen Genrevertretern eindeutig herausragt: mal subtil - mal derb, geschmacklos und politisch unkorrekt. Hier haben die Figuren viele Ecken und Kanten, sind wunderbar ungeschliffen und liebenswert – und ausgeteilt wird in alle Richtungen. Delpy selbst spielt nicht nur eine bezaubernde Hauptrolle, sondern zeichnet sich auch für die künstlerische Gesamtleitung, Drehbuch, Schnitt und die Musik verantwortlich. Eine große Herausforderung, an der die Künstlerin nicht scheitert. Das verdient Respekt. 7.5 von 10 Punkten

    Hinzugefügt am 21.05.2007 um 13:09 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    ...lange nicht mehr vorzeitig aus dem Kinosaal gegangen. Aber hier ist der Geduldsfaden gerissen! Gut vorstellbar, dass Cracks mit Laberflash, aber insbesondere unsere holde studentische Damenwelt mit Hang zur Pseudointelligenz und stupiden Humor sich darin wälzen. Gar "Jack-Copies" sich ihre zynistische Pfeife anbrennen werden. Aber Entschuldigung: hier wird ja gar kein Klischee ausgelassen! Ich erspare mir die vielen Beispiele. Reicht ja wohl, dass es Woody dafür gibt. Alles ist so überdreht und nervt deshalb schon nach kurzer Zeit. Selbst die "innovativen" Einlagen - alles kopiert. Spätestens, wenn es wieder mal zu sehr ins jüdische abtriftet (Adam Goldberg - Hauptdarsteller - wen wunderts...) oder die 'Nazi'Taxifahrt, dann hörts auf. Widerlicher & plumper kann "Humor" nicht sein. Satirische Schärfe? Wohl kaum. Schuster bleib bei deinen Leisten. Üb noch ein bisschen, Delpy. Solange verschon uns. DV

    Hinzugefügt am 22.04.2007 um 18:11 Uhr
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