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Kinostart
10. Mai 2007 (1h 40min)
- Regie
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Mit
Edward Espe Brown
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
Deutschland
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Kochen ist mehr als nur bloße Nahrungszubereitung. Es ist ein Fest für die Sinne, ein Akt der Liebe, eine eigene Kunst. Doch was bedeutet Kochen für die Gemeinschaft und für den Einzelnen? Spiegelt es unsere Lebenseinstellung wider? Ist es womöglich sogar ein politischer Akt? Diesen Fragen widmet sich der Dokumentarfilm "How to Cook Your Life" und erzählt dabei nicht nur von der Kunst zu kochen, sondern auch von der Kunst, sein Leben zu kochen, ohne es zu versalzen oder gar anbrennen zu lassen. (j.b.)
| Verleiher | MFA | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2006 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Samuel Rothenpieler
In Zeiten der Globalisierung ist es eine offensichtliche Entwicklung, dass sich auch die Essgewohnheiten der Menschen stark wandeln. Die Verfügbarkeit von Coca-Cola, Erdnussriegeln oder Hamburgern ist auf dem ganzen Planeten Erde zur Selbstverständlichkeit geworden. Regionale und traditionelle Gewohnheiten des Essens, Landesspezialitäten- und Besonderheiten werden mehr und mehr auch für den Weltmarkt erschlossen, selbst wenn sich ein italienischer Olivenanbauer nie und nimmer mit dem gestreckten, abgepackten und konfektionierten Produkt Olivenöl identifizieren würde, das der Supermarkt um die Ecke zum Sonderpreis und im Vorratspack anbietet. Das breite und reichhaltige Angebot des Marktes bestimmt unsere Lebens- und Essgewohnheiten derart, dass wir vielleicht unser ganzes Leben lang pappartiges Toastbrot, Tütensuppe und Tiefkühlpizza für den Höhepunkt aller kulinarischen Genüsse halten. Doch es kommt nicht von ungefähr, dass sich in zeitversetzten Schüben Widerstand regt gegen die verlotterte, dekadente und ungesunde Lebensart unserer Zeit. Die Tatsache, dass sich Filmemacher nun daran begeben, Kritik zu äußern, dürfte in dieser Hinsicht als positive und notwendige Entwicklung gesehen werden. Super Size Me war bereits ein gelungener Affront an das McDonalds-Imperium, der jedoch nur an der Oberfläche kratzte. Mit dem Dokumentarfilm „How To Cook Your Life“ von Erfolgsregisseurin Doris Dörrie gewinnt die Trendbewegung der Gesellschafts- und Kulturkritik einen bedeutenden Mitkämpfer: die Philosophie. Genauer, die Philosophie des Zen-Buddhismus in der Verkörperung des Zen-Priesters und Meisterkochs Edward Espe Brown aus Fairfax, Kalifornien, dem „berühmten“ Verfasser der Tassajara-Kochbücher.
- Alle Themen zum Film
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie
Von Phil Lord, Chris Miller
Mit Jonah Hill, Channing Tatum
Komödie
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