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    Schultze gets the Blues
     Schultze gets the Blues
    22. April 2004 / 1 Std. 35 Min. / Tragikomödie
    Von Michael Schorr
    Mit Horst Krause, Harald Warmbrunn, Karl-Fred Muller
    Produktionsland Deutschland
    Zum Trailer
    User-Wertung
    3,4 11 Wertungen - 3 Kritiken
    Bewerte :
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    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 0 freigegeben
    Schultze (Horst Krause) lebt in einem abgeschiedenen Dorf in Sachsen-Anhalt nahe der Saale. Er lebt alleine und besucht oft seine demenzkranke Mutter in ihrem Pflegeheim. Das einzige Wahrzeichen des Ortes ist ein Berg von der nahegelegenen Kali-Mine. Schultzes Leben zwischen Arbeit unter Tage und Kneipenbesuchen, Schrebergarten und Volksmusik kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Arbeitskollegen Manfred (Karl-Fred Müller) und Jürgen (Harald Warmbrunn) in den Vorruhestand geschickt werden. Während diese sich mehr und mehr dem Nichts ergeben, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg. Denn eines Tages hört Schultze im Radio Cajun-Musik aus Louisiana in den USA, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Daher nutzt er später die Gelegenheit, der sächsischen Tristesse zu entfliehen und in die USA zu reisen.
    Verleiher Universal Pictures Germany
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2003
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Deutsch
    Produktions-Format 35 mm
    Farb-Format Farbe
    Tonformat Dolby SR
    Seitenverhältnis 1.85 : 1
    Visa-Nummer -

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    4,0
    stark
    Schultze gets the Blues
    Von Morton Gudmonsdottir
    Einen Heimatfilm der besonderen Art ist Michael Schorrs Road-Movie-Tragikomödie „Schultze Gets The Blues“: bizarr, lakonisch, eigenwillig. Die Odyssee einen anhaltinischen Polkaspielers auf dem Weg in die Südstaaten der USA räumte bei der Biennale in Venedig den Löwen für die beste Regie ab. Ein kleiner Ort irgendwo in Sachsen-Anhalt. Wo genau, spielt keine Rolle. Selbst am Bahnhof findet sich kein Hinweis auf die genaue Ortbezeichnung. Das, was einst wohl das Ortschild war, ist vollkommen vergilbt und unkenntlich. Besucher verirren sich offensichtlich nicht all zu oft hierher. Ein gottverlassenes, eigentlich völlig belangsloses Städtchen, gäbe es nicht einen Einwohner mit dem Namen Schultze (Horst Krause). Schultze arbeitete beinahe sein ganzes Leben im hiesigen Salzbergwerk. Dies mag sich auf den ersten Blick nicht sonderlich berauschend anhören, doch Schutze war damit zufrieden...
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    Trailer

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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Horst Krause
    Rolle: Schultze
    Harald Warmbrunn
    Rolle: Jürgen
    Karl-Fred Muller
    Rolle: Manfred
    Ursula Schucht
    Rolle: Jürgen's Wife
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 2142 Follower Lies die 4 324 Kritiken

    3,0
    Veröffentlicht am 2. Januar 2018
    Überaus zwiespältiger Film. Die Handlung vom Renter der versucht noch mal was zu erleben ist eine deutsche Version von „About Schmidt“, nur dass der Film hier auf jeglichen Weichspüler, auf Beschönigung oder sonstigsonstiges komplett verzichtet und seine Stärke vor allem aus Authenzität zieht: vor allem die Heimat, der unerträglich spießige Gesangsverein, das herumhängen am Stammtisch oder das Altenheim in dem Schulze regelmäßig ...
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    kipari
    kipari

    User folgen Lies die 15 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 25. März 2011
    Eine deutsche „Straight Story“? Mitnichten – während der gute Alvin, durch farbenprächtige Landschaften tuckernd und treu seinem Namen, ganz „straight“, auf sein Ziel hinsteuert, dominieren im Leben von Schultze und im ganzen Film überhaupt die Farbe Grau und das Ungewisse. Schultze ist nämlich noch auf der Suche. Unfreiwillig in die Pension entlassen, plätschern seine Tage zwischen Schrebergarten und Kneipenbesuch mit seinen zwei ...
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    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Die Handlung dreht sich im Wensentlichen um den im Filmnamen genannten Bauer Schultze, der einen inneren Drang entwickelt, aus seinen heimischen Grenzen auszubrechen. Der Film ist insbesondere durch seine Darstellungsart beeindruckend, ja fast einzigartig. Teilweise sind Szenen ausgesprochen langgezogen. Landschaftsaufnahmen von grünen Wiesen dauern eine halbe Ewigkeit, zwischendurch fährt mal ein Traktor tuckernd vorbei. Einseits ist dies ...
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    3 User-Kritiken

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