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    Street Kings
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    230 Wertungen
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    15 User-Kritiken

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    Kino:
    Anonymer User
    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    "Street Kings" ist ein brutaler und rauer Action-Thriller geworden, der den Zuschauer wahrlich mitreißen kann. Die Geschichte von James Ellroy ist zwar nicht generell neu und hat man in ähnlicher Form schon des Öfteren gesehen, ist aber selten so konsequent und schonungslos wie hier. Es gibt keine guten oder gerechten Cops, sondern nur schlechte und noch schlechtere. Das ganze ummantelt Regisseur David Ayer mit einer durchweg düsteren und dreckigen Atmosphäre, die die Intensität des Ganzen noch zusätzlich verstärkt. Die Wendungen gegen Ende kommen allerdings für den erfahrenen Genrekenner keineswegs überraschend und sind eher der erwartete Ausgang. Dennoch zerreißt Ayer dem Zuschauer in der allerletzten Szene dann doch wieder sein wohl geglaubtes "Happy-End"... Schauspielerisch ist der Film auf konstant gutem Niveau, alle Beteiligten wissen zu überzeugen und füllen ihre Rollen gekonnt aus.

    Fazit: "Street Kings" ist ein insgesamt äußerst brutaler und heftiger Cop-Thriller mit toller Action und konsequenter Story geworden, der zwar das Rad nicht neu erfindet, aber für knapp 2 Stunden sehr gute Unterhaltung sorgen kann. Für einen spannenden und actiongeladenen Filmabend somit ohne weiteres zu empfehlen!
    Kino:
    Anonymer User
    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Im Genre des DirtyCop-Thrillers, das von guten (‚Dark Blue‘, ‚Narc‘), über sehr gute Beiträge (‚Serpico‘, ‚Copland‘), bis hin zu absoluten Meisterwerken (‚The Departed‘, ‚L.A. Confidential‘) einiges zu bieten hat, reiht sich ‚Street Kings‘ auf einer sehr soliden Position irgendwo zwischen erstem und mittlerem Drittel der genanten Kategorien ein.

    Einen Platz unter den Klassikern verwehren dem Film einige im Gesamteindruck verzeihliche, im Detail allerdings unübersehbare Schwächen. So reichen Plot und Charaktere nur zu einem Mittelgewichtler, der im Duell mit den Schwergewichten zwangsläufig den kürzeren zieht, in seiner eigenen Klasse aber dennoch überzeugend Leistung liefern kann. Bei der Story bedient sich James Ellroy (sowie Kurt Wimmer und Jamie Moss) hier und da bei seinem eigenen Werk. Die Koorperation zwischen Brualo-Cop Ludlow und dem eher gebändigten jungen Kollegen Diskant etwa erinnert an jene von Russell Crowe und Guy Pearce aus Ellroys ‚L.A. Confidential‘, auch wenn sie hier einen ungleich verheerenderen Verlauf nimmt. Insgesamt bietet ‚Street Kings‘ jedoch etwas zu wenig eigenes. Durch Regisseur David Ayers dichte Inszenierung entsteht zwar nie der Eindruck, der Film kupfere bloß inspirationslos ab, oder setze bekannte Versatzstücke beliebig und austauschbar aneinander, doch er weiß eben auch nie mit einem völlig überraschenden Schlag zu punkten. Man könnte sagen, hätte Hauptdarsteller Ludlow einen der erwähnten Cop-Filme gesehen, würde er sich die mühseligen Ermittlungen wohl sparen und gleich zu den Schuldigen marschieren, so geradlinig offenbaren sich deren Sünden. Auch lässt die Gestaltung der Protagonisten wenig freien Raum zu, in dem sich diese zu etwas anderem entwicklen könnten, als zu dem, was sie am Ende präsentieren. Dieses völlige, von jedweden individuell geprägen Fransen bereinigte Abspulen eines Standartrepertoires kann man dem Film zum Nachteil, in beinahe gleichem Maße aber aber auch zu dessen Vorteil auslegen.

    Innerhalb seiner eng gefassten Grenzen bietet ‚Street Kings‘ ein durchaus mitreißendes Erlebnis, das gerade durch seine unausweichliche Stringenz besticht, in der es für alle Beteiligten immer nur noch weiter nach unten, statt einen Schritt aus der Misere heraus zu gehen scheint. Der düster-pessimistische und brutale Ton des Films wird dadurch wirksam unterstrichen und wächst durch eine gute Rahmen setzende Kameraarbeit und effektive, unaufgeregte Schnitttechnik weit genug über sich hinaus, um seinen Stand im Genre trotz der Kritikpunkte zu rechtfertigen. An Ayers handwerklichen Fähigkeiten lässt sich, wie schon bei seinem Debüt ‚Harsh Times‘, nichts aussetzen. Wenn schon wenig bis gar keine Entwicklung stattfindet, so gelingt ihm doch die Einführung der zahlreichen Protagonisten überwiegend sehr gut. In präzisen Szenen und Dialogen unterfüttert er die meisten handlungsrelevanten Figuren mit genügend Motivation und Hintergrund, um ihrem Handeln Nachvollziehbarkeit zu verleihen. Im Schatten der nächtlichen Straßen von Los Angeles bleiben dabei jedoch einige Nebenfiguren, besonders die weiblichen, die extrem eindimensional ausfallen, dabei aber auch vernachlässigbar genug bleiben, um darüber hinwegzusehen.

    Darstellerisch wäre Keanu Reeves als kompromissloser Cop wohl nicht jedermanns erste Wahl gewesen, doch sein limitiertes Spiel passt zu der zynischen, selbstzerstörerischen Ebene, auf der sich Tom Ludlow befindet. Reeves versteht es, seine Charaktere trotz mimischer Beschränkungen mit einer gewissen (wenn auch von Film zu Film kaum voneinander unterscheidbaren) Ausstrahlung zu versehen, die in der Summe aus Rolle und Schauspieler weit öfter funktionieren, als seine Kritiker wahrhaben wollen. Forest Whitaker als Captain Wander bietet in einer Mischung aus charismatischem Verführer und rücksichtslosem Egozentriker quasi eine light-Version seiner mit dem Oscar gekrönten Leistung aus ‚Der letzte König von Schottland‘, als Paul Diskant empfiehlt sich Chris Evans nach ‚Sunshine‘ erneut für Höheres (sofern man seine Auftritte in ‚Fantastic Four‘ nicht als solches versteht), Hugh Laurie liefert als interner Ermittler bewährte Housemannskost. Der übrige Cast um Rapper Common, Jay Mohr und Naomi Harris liefert gute Arbeit.

    http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendID=418824324&blogID=466371001
    KritischUnabhängig
    KritischUnabhängig

    96 Follower 216 Kritiken User folgen

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Hier erwartet euch ein spannender und rauer Copfilm, mit guter Besetzung und durchdachter Story. Die Story ist zwar nicht neu, kann aber in Verbindung mit den immer wieder in Szene gesetzten Schussszenen und der insgesamt düsteren Atmosphäre überzeugen. Sicher sind einige Actionszenen leicht übertrieben, aber so ist eben Hollywood und es trägt ja auch zur Spannung bei, die während der ganzen 107 Minuten auf hohem Niveau bleibt.

    Die schauspielerische Leistung ist insgesamt gut, besonders sei Forest Whitaker hervorzuheben, der sehr überzeugend die Rolle des Chiefs spielt. Wie schon von einigen kritisiert, ist Keanu Reeves nicht die Idealbesetzung, aber dennoch spielt er die Rolle gut. Für alle Keanu Reeves-Fans und Liebhaber von rauen Cop/Gangsterfilmen ein Muss, sich den Film anzuschauen.
    Kino:
    Anonymer User
    2,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Ich kann es kurz machen und vielen vor mir zustimmen: Das ist kein Film, den man gesehen haben muss.

    Auch für meinen Geschmack zuviel Gewalt. Und am Ende wird es in mehrfacher Hinsicht lächerlich. Erst verfehlen natürlich tausende Kugeln unseren Helden, während er mit jedem Schuss trifft. Na und dann noch diese lächerliche Bargeld-Sammlung hinter der Trophäen-Wand....
    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Hatte am Anfang keine großen Erwartungen, weil ich den Film vorher überhaupt nicht gekannt habe, umso mehr wurde ich später überrascht! Was ich gerade gesehen habe, war ein sehr spannender, interessanter und düsterer Cop-Thriller, bei dem jeder Schauspieler zu überzeugen wusste. Ich denke, die Rolle von Keanu Reeves hätten höchstens Christian Bale oder Mark Wahlberg besser/genau so gut gespielt.

    Werde mir den Film bald nochmal angucken :-)
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