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    Die Zeit, die bleibt
     Die Zeit, die bleibt
    20. April 2006 / 1 Std. 25 Min. / Drama
    Von François Ozon
    Mit Melvil Poupaud, Valeria Bruni Tedeschi, Christian Sengewald
    Produktionsland Frankreich
    Zum Trailer
    User-Wertung
    3,3 10 Wertungen - 3 Kritiken
    Filmstarts
    3,5
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    Inhaltsangabe & Details

    Der schwule Fotograf Romain (Melvil Poupaud) ist erst 30 Jahre alt, als ihn ein Schock erschüttert. Gerade als er sich in der Blüte seines Lebens befindet, muss er damit zurechtkommen, dass er an Krebs erkrankt und eine Heilung extrem unwahrscheinlich ist. Romains arrogantes Selbstbewusstsein, mit dem er seine Schwester Sophie (Louise Ann Hippeau) und ihre Kinder sowie seinen Freund (Sasha (Christian Sengewald) behandelt hat, weicht einer inneren Emigration. Auch die geringe Chance auf eine Heilung schlägt er zugunsten eines Daseins in Einsamkeit aus. Während er nur seiner Großmutter Laura (Jeanne Moreau) reinen Wein einschenkt, bricht der den Kontakt zum restlichen sozialen Umfeld ab. Die Arbeit interessiert ihn ebenso wenig. Stattdessen versucht er in seiner Vergangenheit den Frieden zu finden, den er braucht, um sterben zu können.
    Originaltitel

    Le temps qui reste

    Verleiher Prokino Filmverleih
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2005
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget 5.000.000€
    Sprachen Französisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    3,5
    gut
    Die Zeit, die bleibt
    Von Deike Stagge
    Niemand möchte gern an seinen bevorstehenden Tod erinnert werden. Ein Film, der sich mit dem Lebensabschluss eines Endzwanzigers auseinandersetzt, muss daher schon etwas Besonderes leisten, um seine Zuschauer zu überzeugen. Mit dem Drama „Die Zeit die bleibt“ versucht der französische Regisseur Francois Ozon, dieses heikle Thema aus seiner Sicht zu bearbeiten. Romain (Melvil Poupaud) hat oberflächlich alles, was man sich nur wünschen kann: jugendliche Energie, gutes Aussehen und einen Erfolg versprechenden Job als Fotograf in der Modebranche. Nur mit seiner Familie versteht er sich nicht so recht. Der arrogante und karrierebezogene Emporkömmling lässt auf den Familientreffen besonders seine Schwester Sophie (Louise Ann Hippeau) spüren, wie sehr er sie verachtet und hasst - vor allem wegen ihrer nervigen Kinder. Auch sein Freund Sasha (Christian Sengewald) wird von ihm nur von oben her...
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    Trailer

    Die Zeit, die bleibt Trailer DF 1:46
    Die Zeit, die bleibt Trailer DF
    1 979 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Melvil Poupaud
    Rolle: Romain
    Christian Sengewald
    Rolle: Sasha
    Jeanne Moreau
    Rolle: Laura
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 1869 Follower Lies die 4 317 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 7. September 2017
    Ich finde den Ansatz ja geradezu originell: ein Drama über einen sterbenden, homosexuellen Photographen – und er stirbt NICHT an Aids. Ich hab jetzt ne ganze Serie an Filmen dieses französischen Regisseurs gesehen und erkenne sein besonderes Talent zu zeigen – die Geschichten sind meist nicht wirklich aus der Masse ragend, aber der Mann hat ein besonderes Geschick die Situation und die Gefühlswelt zu durchleuchten – meist ohne extra ...
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    Christian Heynk
    Christian Heynk

    User folgen Lies die 3 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 12. März 2010
    Das Eindrucksvollste an diesem Film ist sicherlich die Art und Weise, auf die der Protagonist sich angesichts seines nahen Todes in sich selbst zurückzieht. Sicherlich, die ein oder andere Begegnung findet noch statt (mit der Großmutter, dem Ex, der Schwester und dem kinderlosen Paar) aber eine wirkliche Beziehung entsteht nun auch nicht. Ich glaube, daß der Protagonist seine Einsamkeit und Oberflächlichkeit erkannt hat, und sie durch die ...
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    Kino:
    Anonymer User
    5,0
    Veröffentlicht am 18. März 2010
    Jener Film gehört zweifelsohne zu den absoluten Highlights des europäischen Films. Diese Einstufung ist daher zubegründen, da die Schauspielerische Leistung preisverdächtig ist. Aber ohne das wechselbad der Gefühle, die die Story erzeugt, wäre auch jene Leistung nicht viel Wert. Nicht nur am Ende des Films wurde mir eine dicke Gänsehaut aufgespielt. Besonders anzumerken ist aber für mich, dass dieser Film mir ein weiteres mal bewiesen ...
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    3 User-Kritiken

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