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James Bond 007 - Casino Royale
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Durchschnitts-Wertung
4,0
2136 Wertungen - 379 Kritiken
40% (150 Kritiken)
21% (78 Kritiken)
10% (38 Kritiken)
8% (31 Kritiken)
1% (3 Kritiken)
21% (79 Kritiken)

379 User-Kritiken

Kino:
Anonymer User
4,0stark
Veröffentlicht am 21.01.07

Anfangs stand ich Daniel Craig als neuem James Bond skeptisch gegenüber. Allem Anschein nach habe ich mich von den negativen Schlagzeilen und der schlechten Kritik beeinflussen lassen. Diese Meinung muß ich nach Sicht von "Casino Royale" revidieren. Zugegeben: auch ich bin ein großer Fan der klassischen Bond-Verfilmungen, auch wenn die Action in "Stirb an einem anderen Tag" zu futuristisch war (gar lachhaft die Idee mit dem unsichtbaren Aston Martin), so zählte dieser doch für mich zu Brosnans bestem Einsatz und zu einem der besten Einsätze von 007 überhaupt! Aus diesem Grund war ich auch anfangs ein wenig verwundert, als ich im Kino die ersten Szenen von "Casino Royale" gesehen hatte: die für Bond-Filme typische und legendäre Eröffnungssequenz eines jeden Bond-Films (Bond im Fadenkreuz schießt in Zielrichtung des Publikums und das Bild verfärbt sich blutrot) fehlte und der Film begann in schwarz-weiß, zudem war der Teaser nach knapp drei Minuten und zwei Toten später beendet, um dann aber in einem rockigen Song zu enden (den ich für sehr gelungen halte und zur Grundstimmung des gesamten Filmes paßt). Auch wenn ich für gewöhnungsbedürftige Stilmittel immer ein offenes Ohr bzw. Auge habe - dieser Bruch mit den Regeln zum Anfang des Filmes ist unverzeihlich. Es war ganz klar das Ziel der Produzenten und allen anderen Beteiligten, eine neue Ära einzuläuten, aber auf praktisch so viel Lieb gewonnenes aus über 40 Jahren Jahren Bond zu verzichten, ist für einen Bond-Film unverzeihlich! Die Eröffnungssequenz ist Markenzeichen eines jeden Bond-Films, sozusagen das Emblem der Marke James Bond. Kleidung der Marke "Puma" wäre nicht mehr dasselbe, würde das obligatorische Logo - der Puma - fehlen. So verhält es sich auch meiner Meinung nach hier. Ist der Bond-Fan im Laufe der Jahre an immer spektakulärer entwickelten Teasern gewöhnt, ist eine (Tot)-Schlägerei in einem Pissoir und ein Kopfschuß in einem dunklen Büro einfach zu wenig. Dies ist dann auch der erste Negativaspekt - und nicht der einzige. Was in der Eröffnungssequenz an Rasanz und Action fehlte, wurde nach dem Vorspann gleich wieder wett gemacht, mit einer der besten Actionszenen in diesem Bond-Film: der atemberaubende Fight in schwindelerregender Höhe auf mehreren Baukränen, der allerdings aus dem Final-Fight aus Brosnans erstem Einsatz in "Goldeneye" entnommen und hier hervorragend zitiert wurde (der ebenso spektakuläre Kampf zwischen 007 und seinem Widersacher auf der Satellitenschüssel). Bis zu der sehr langatmigen Pokerpartie, dem eigentlichen Herzstück und Highlight des Films, enthält der Film eine Reihe wunderbarer Höhepunkte: hausgemachte und dramatische Actionsequenzen, messerscharfe Dialoge mit wenigen, aber feinen ironischen Brechungen und das undurchsichtige Treiben verschiedener Bösewichte, allen voran dem charismatischen Terroristen-Finanzier LeChiffre. Wobei allerdings die Anzahl der Bösewichte den zweiten Negativaspekt ausmacht: zuviele Köche verderben den Brei und das trifft auch hier zu. Die Rolle des LeChiffre ist klar, auch die des farbigen Anführers einer Terrorzelle. Doch welche Rolle der blasse, ältere Herr spielt, der Bond auch noch die Arbeit abnimmt und LeChiffre eleminiert, bleibt bis zum Ende unklar. Auch als Bond diesen Herrn zum Ende des Films aufspürt um ihn im Sinne seines Doppel-Null-Status (die Lizenz zum Töten) zu liquidieren, wird dessen Rolle in diesem undurchsichtigen Spiel nicht erörtert. Ebenso unverzeihlich ist, daß es keinen finalen Fight zwischen Bond und LeChiffre gibt. Deren Duell bezieht sich einzig und allein auf das besagte Poker-Duell, dessen Langatmigkeit durch eine handfeste Schlägerei und einem raffinierten Mordanschlag auf Bond unterbrochen wird. Ansonsten ist die Pokerpartie zwar nett anzuschauen, aber gerade für Zuschauer, die vom Pokern keine Ahnung haben, nur sehr schwer verständlich. Nach dieser zähen Pokerrunde kommt der Film sehr schwer wieder in die Gänge, denn es fehlen ihm eindeutig die fesselnden Höhepunkte, die für so manche gepflegte Langeweile entschädigen. Bond wird zwar nach einem dramatischen Crash bei einer Verfolgungsjagd von seinem Widersacher gefoltert, die Revanche für diese Abartigkeit (eine Kugel zwischen die Augen, die nur Blut weinen können) erhält LeChiffre jedoch von dem besagten Mann aus dem Hintergrund. Bond von seiner sehr harten, aber auch sehr verletzlichen Seite zu zeigen, ist keine schlechte Idee und durchaus vertretbar - auch Roger Moore in "In tödlicher Mission" erlangte dadurch, daß auch er mehrmals niedergeschlagen wurde und Rückschläge einstecken mußte Glaubwürdigkeit - aber die zarte Liebesgeschichte, die dann zwischen Vesper Lynd und Bond in Venedig gnadenlos mit kitschig-seichten Dialogen über den Zuschauer ergossen wird, ist angesichts der extrem dargestellten Härte des Mr. Bond kaum zu ertragen. Das anschließende Finale in der Lagunenstadt ist zwar spektakulär, aber auch hier fragt man sich angesichts des undurchsichtigen Treibens diverser Bösewichter: wer sind die denn nun schon wieder? Bonds Gespielin entpuppt sich dann auch als Verräterin und nach zärtlichen Liebesbekundigungen heißt es dann nur noch: "Die Schlampe ist tot!" Tot gesagte leben länger - und das gilt auch für James Bond. Nach vierjähriger Pause ist der Geheimagent Ihrer Majestät zurück in den Dienst gekehrt, der mit einem überzeugenden und sehr männlich wirkenden Daniel Craig sehr gut verkörpert wird. Insgesamt gesehen ist es ein guter Actionfilm, wobei die Action wohldosiert, dafür aber spektakulär ist. Der Film hat seine Längen, das ist bei einer Laufzeit von ca. 150 Minuten wörtlich zu nehmen. Daß dabei einige Lücken zwischen den Höhepunkten des Films entstehen ist die Konsequenz daraus. Hinzu kommen einige, bereits aufgezählte negative Aspekte. Trotz allem bietet der offizielle 21. Bond-Film Unterhaltung auf höchstem Niveau. Einen Bond-Film, der mit sämtlichen Regeln des 007-Universums bricht, als schlecht zu bezeichnen, wäre übertrieben. Daher finde ich 4 von 5 Punkten durchaus gerechtfertigt und wünsche mir nur eines: JAMES BOND WILL RETURN!

Kino:
Anonymer User
0,5katastrophal
Veröffentlicht am 20.01.07

einer der schlachtesten Bondfilme - schlechter schauspieler, sowie story, und vor allem die spüche sind zum kotzen...einfach nur langweilig dieser 007

Kino:
Anonymer User
3,0solide
Veröffentlicht am 20.01.07

Ian Flemings Bond ist ein amoralischer, zynischer und egoistischer Agent; ist also zumindest teilweise mit Eigenschaften ausgestattet, die sein Überleben zwar nicht garantieren, aber zumindest verbessern. Am menschlichsten ist er in der Kurzgeschichte "For your Eyes only", - der Film hat mir dem Buch nichts zu tun. Casino Royale hält sich streckenweise an das Buch, was aber kein Kriterium für eine Filmkritik sein sollte. In der Anfangszene jagt Bond auf einer Baustelle seinem Kontrahenten hinterher, und springt dabei mühelos von einem Kran auf den nächsten - ein Sprung, der ihm im "richtigen Leben" wahrscheinlich die Arme abgerissen hätte. So geht es mehr oder weniger weiter, es ist schließlich ein Actionfilm, der seine eigenen Maßstäbe hat. Neue Maßstäbe setzt er nicht, Spannung kommt auch nicht auf, und der ganze Film würde wie ein Kartenhaus auseinander fallen, wenn man den Protagonisten ihre Handies wegnehmen würde. Das ist vielleicht der unangenehmste Aspekt an diesem Film: von einer Handy-Szene zur nächsten, fast schon wie im richtigen Leben...

Kino:
Anonymer User
4,0stark
Veröffentlicht am 19.01.07

So schlecht ist der Casino Royale nicht. Zwar hat es ein paar schwache Momente, aber immerhin ist der gesamte Film besser als die vorherigen Filme. Casino Royle hätte man niemals mit Pierce Brosnan verfilmen können. Er hätte nicht das Potenizal gehabt. Ich bin auch froh, das man versucht, jetzt zu den Wurzeln Bonds zu kommen. Die Filme so zu verwirklichen wie sie es einst Ian Fleming beschrieben hat. Er wollte sicher nicht das James Bond zu einer Comic Figur verkommt. Zwar hält sich der Casino Royle auch nicht exakt an das Original Buch, aber es ist auf jeden Fall ein guter Anfang für die neue Zunkunft von James Bond.

Kino:
Anonymer User
0,5katastrophal
Veröffentlicht am 19.01.07

Ich finde diesen Bond katastrophal.Es gibt meiner Meinung nach zuwenig Action.Die Story ist auch eher undurchsichtig.Wenn der Höhepunkt des Films das Pokerspiel sein soll,dann Gute Nacht Bond.Wer einen guten Pokerfilm sehen will,sollte "Cincinnati Kid" anschauen.Craig ist nicht der smarte, coole Gentlemen den Bond immer verkörpert hat.Eher könnte ich ihn mir gut, an einer Trinkhalle stehend vorstellen.
Die einzige Szene wo ich ihn gut fand, und er etwas von einem Bond hatte war als er nackt auf dem ausgeschnittenen Stuhl saß.Die Wortwechsel waren echt gut.
Ansonsten finde ich den Film schwach.Mit den Brosnan-Bonds nicht zu vergleichen.Der Film war vielleicht an der Kasse erfolgreich,aber wahrscheinlich weil alle neugierig waren.

Kino:
Anonymer User
0,5katastrophal
Veröffentlicht am 16.01.07

Wenn ich mir anschauen will wie Leute 45min Poker spielen dann kann ich mir auch DSF anschauen.
Bin im Kino fast eingeschlafen so langweilig war dieser Film.

Kino:
Anonymer User
0,5katastrophal
Veröffentlicht am 16.01.07

Worauf freut man sich denn wenn man in einen Bond Film geht??
Das sind doch wohl die klassischen Bond Eigenschaften! Oder? Ich war schon als Kind begeistert von den Bond Filmen und da erwarte ich nun mal einen Dunkelhaarigen, smarten Bond-Macho der in einen Anzug passt! Ich glaube Herr Craig hatte nie zuvor einen Anzug an! Er sollte es lieber auch lassen!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 15.01.07

Ich hab bisher noch keinen besseren Bond gesehen. Zugegeben, ich bin wirklich kein Fan der Reihe. Das ist der erste Bond-Film, den ich nicht nur ganz nett, sondern richtig gut fand. Und das aus einem Grund: Er war nicht vorhersehbar! Ein richtig guter Film mit vielen Wendungen und einem völlig untypischen (und gerade deswegen mal charakterstarken Bondgirl; allein der Dialog zwischen 007 und ihr in dem Flugzeug - der hatte Tiefe!). Mein Fazit: Ein gelungener, spannender Film, 5 Punkte!

Kino:
Anonymer User
2,0lau
Veröffentlicht am 15.01.07

Die ziemlich guten Kritiken kann ich nun wirklich nicht nachvollziehen!
Zwar ist James Bond in diesem Film nicht mehr "Mr.Perfect" sondern ein menschlicher, und teilweise realistischer Mann, aber ich hätte doch viel mehr Action und Spannung erwartet!
Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, versteht man zum Teil überhaupt nicht worum es da eigentlich geht!!!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 15.01.07

...wollte ich Bond, speziell in der Post-Connery Ära, immer haben : Lazenby konnte Connery nicht ersetzen, Moore das Weichei habe ich gehasst (und jeglichen Kinobesuch für Bond nach 1975 verweigert), Dalton war mir zu spröde, Brosnan war ideal musste sein Charisma aber teils hahnebüchener Effekthascherei unterordnen.
Und nun Daniel Craig in Casino Royale : während des Films drängten sich mir die Bilder der alten Connery Klassiker (insbesondere "Liebesgrüsse aus Moskau" und "Feuerball") geradezu auf, die Wahl klassischer Bond-Locations (Venedig, Nassau,Bahamas)trug das Übrige dazu bei.
Das ganze abgeschmeckt mit einem gut umgesetzten "erdigen" Agenten Plot mit handgemachter Action ohne Brimborium und abgerundet mit Zeit- und Zeitgeist gemässer Darstellung.Ich erwarte von einem Bondfilm kein cineastisches Oscar-Wunder.
Und , herrjeh, aus dem Alter mich über einen neuerdings kaltschnäuzigen, skrupellosen,brutalen, blutenden, schwitzenden und leidenden Bondcharakter zu echauffieren der das alte Unverwundbarkeits-Superhelden-Image auf den Kopf stellt bin ich längst raus. Genau so wie mich die alten abgegriffenen und frauenfeindlichen Macho-Scherzchen u. Mätzchen als Superlover meist hirnlos-hilfloser weiblicher Beistellfigürchen auch schon lange nicht mehr amüsiert haben - immerhin fing man ja spätestens seit Brosnan (oder Dalton?)an derartiges zu unterlassen.
Prima, endlich wieder ein 007 dem man den schnörkellosen u. knallharten Profi wirklich abkauft - auch wenn der spätere Agenten-Diamant in dieser Folge noch aus dem Gestein gehauen wird. Gut so ! Richtig so ! Weiter so Mr. Craig !
Ich weine den Vorgängern jetzt schon keine Träne mehr nach (und Connery wird sowieso immer DIE Bond-Legende bleiben).

Rationalisten mit Logikloch-Suchneurose sollten vielleicht lieber mit ihrem Laptop spielen anstatt immer wieder vergeblich zu versuchen Emotion,Kreativität, Fantasie ,Nervenkitzel und Faszination (im Kino!)auszumerzen (Tipp: Besser Tagesschau gucken, die ist immer "logisch")und ewig Gestrige vielleicht Peter Frankenfeld und H.J. Kuhlenkampff an ihrem Grab besuchen oder Roger-Moore-Wiedereinsetzungs- Petitionen unterschreiben um der "guten alten Zeit " zu fröhnen *gähn....

Mindestens genauso gelungen wie "Batman Begins". ;)

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