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James Bond 007 - Casino Royale
Durchschnitts-Wertung
4,0
2233 Wertungen - 384 Kritiken
39% (151 Kritiken)
21% (81 Kritiken)
10% (39 Kritiken)
8% (31 Kritiken)
1% (3 Kritiken)
21% (79 Kritiken)
Deine Meinung zu James Bond 007 - Casino Royale ?

384 User-Kritiken

Kino:
Anonymer User
4,0stark
Veröffentlicht am 26.01.07

Ich muss sagen, dass ich mit nicht all zu großen erwartungen in den Film geganger bin. Wer will denn schon einen blonden 007 mit Segelohren? Aber irgendwie hat dieser Film dann doch geschafft mich mitzureißen. Dennoch, es war ein guter Actionfilm, aber kein richtig guter "James Bond".
Da bin ich wohl ein wenig konservativ, aber mir fehlte der altbekannte Q mit seinen Raffinessen, Miss Moneypenny und natürlich diese Eleganz, die vor allem Pierce Brosnan sehr gut verkörperte. Die Anfangssequenz z.B. war mir dann doch zu brutal.
Aber die in vielen Kritiken als zu langweilig dargestellte Pokerszene war meiner Meinung nach eines der wirklich gut gelungenen Teile. Ältere Bond-Filme waren da nicht anders und es wurde mal ein wenig Ruhe reingebracht.
Als Fazit würde ich sagen, es war kein schlechter Bond-Film, es gab schon langweiligere, aber keinesweg "der Beste" aller Zeiten.
Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten!

Kino:
Anonymer User
2,0lau
Veröffentlicht am 25.01.07

Will ma so sagen: hiese der Agent Jason Bourne oder eben Jack Bauer, ginge der Film als gelungen durch. Doch was hat das alles noch mit James Bond zu tun!?

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 24.01.07

Das ist echt der beste Bond, der bis jetzt gedreht wurde!
Die Wahl des Schauspielers fand ich anfangs daneben, jedoch hat er seine Sache absolut Perfekt gemacht!!

Einfach durchweg überzeugend!

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 24.01.07

Casino Royale ist endlich wieder ein Bond den es sich anzuschauen lohnt. Nach den Pleiten der letzten James Bond Filmen war ich schon schwer am überlegen ob ich mir diesen überhaupt anschauen sollte, da ich von den 3 oder 4 letzten entsetzt war. Ich kann der Kritik auf der Website hier voll zustimmen. Der Hauptdarsteller ist einsame Spitze. Der Filmt ist sehr Actionreich und hat doch ernstzunehmende gefühlsbetonte Momente. Und Gott sei gedankt, keine zehn minütige Verfolgungsjagt und keine unsichtbaren Autos. Daumen hoch ! :)

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 23.01.07

Eins vorne weg. Ich habe alle Bond Filme gesehen. Von Dr. No bis zu dem aktuellen Casino Royal. Die Bond Filme aus den sechsziger Jahren jetzt zu vergleichen, mit dem jetzigen Bond, wäre zu wei her geholt. Es sind zwei verschiedene paar Stiefel. Eins sollte klar sein... Sean Connery verkörperte Bond weit über seine Nachfolger hinaus. Erst bei Pierce Brosnam konnte man einen Vergleich ziehen, den aber Connery nicht zu scheuen brauchte.
Jetzt nach einer langen Pause taucht ein relativ unbekannter Schauspieler Namens Daniel Graig auf und zeigt uns einen Bond, wie wir in den vergangenen 20 Filmen nie sahen. Blond, kantik, hart.
Sicher, Bondfans werden das althergebrachte vermissen. Kein Q, keine Wunderwaffen... Aber genau das ist es, was Casino Royal ausmacht. Hier stehen nicht die manchmal unglaubwürdigen Situationen im Vordergrund (jeder Bond Fan wusste, jetzt kommt eine Wunderwaffe), sondern knallharte Realität.
Der Film wurde auf eine Art "Stirb langsam" aufgebaut. Ein Mann, auf sich gestellt, mit der anfallenden Situation muss er zurecht kommen. Sicher, wer den Film das erstemal sieht, wird sich einige Fragen stellen. Doch muss ich sagen, dass Casino Royal einer der besten Bond Filme aller Zeiten ist. Daniel Graig verkörpert den Geheimagenten in einer Art und Weise, wie ihn seine Vorgänger nie im Stande waren. Sicher ist ein gewisses Machogehabe vorhanden, aber ohne jegliche Arroganz. Man sieht auch sein Leiden, auch eine Angst (besonders in der Folterszene) und das macht Bondso menschlich. In den vergangenen Kritiken wurde oft aufgeführt, dass Casino Royal vorallem in der Poker Phase langweilig wirkte. Mag sein, aber diese Kritiker haben nicht die original Vorlage gelesen.
Wer Bond heute nur noch in Action sehen möchte, der geht einen falschen Weg. Genau den Weg, den die Verantwortlichen vor Casino royal gegangen sind. Das Kino Publikum erwartet auch bei Bond einen gewissen Anspruch. Und den hat meiner Meinung Casino Royal und auch Daniel Graig erfüllt
Zur Kritik zu dem Film sei natürlich eins gesagt... Man sollte den Film mehrfach gesehen haben, um die Hintergründe zu verstehen. Manche Dinge bleiben unbeantwortet. Auch, dass Bond zum Schluss des Filmes fast zum Weichei wird, passt nicht zum Film. Gott sei Dank, ist diese Gefühlsduselei nur von kurzer Dauer.
Abschließend muß ich sagen, dass es bei Casino Royal sich es zwar nicht um einen typischen Bond Film, dennoch um einen hervorragenden kurzweiligen Streifen handelt, in dem Daniel Graig einen James Bond darstellt, dem ihn jeder Zeit einer abnimmt, der zu sein, den er darstellt.

Kino:
Anonymer User
4,0stark
Veröffentlicht am 21.01.07

Anfangs stand ich Daniel Craig als neuem James Bond skeptisch gegenüber. Allem Anschein nach habe ich mich von den negativen Schlagzeilen und der schlechten Kritik beeinflussen lassen. Diese Meinung muß ich nach Sicht von "Casino Royale" revidieren. Zugegeben: auch ich bin ein großer Fan der klassischen Bond-Verfilmungen, auch wenn die Action in "Stirb an einem anderen Tag" zu futuristisch war (gar lachhaft die Idee mit dem unsichtbaren Aston Martin), so zählte dieser doch für mich zu Brosnans bestem Einsatz und zu einem der besten Einsätze von 007 überhaupt! Aus diesem Grund war ich auch anfangs ein wenig verwundert, als ich im Kino die ersten Szenen von "Casino Royale" gesehen hatte: die für Bond-Filme typische und legendäre Eröffnungssequenz eines jeden Bond-Films (Bond im Fadenkreuz schießt in Zielrichtung des Publikums und das Bild verfärbt sich blutrot) fehlte und der Film begann in schwarz-weiß, zudem war der Teaser nach knapp drei Minuten und zwei Toten später beendet, um dann aber in einem rockigen Song zu enden (den ich für sehr gelungen halte und zur Grundstimmung des gesamten Filmes paßt). Auch wenn ich für gewöhnungsbedürftige Stilmittel immer ein offenes Ohr bzw. Auge habe - dieser Bruch mit den Regeln zum Anfang des Filmes ist unverzeihlich. Es war ganz klar das Ziel der Produzenten und allen anderen Beteiligten, eine neue Ära einzuläuten, aber auf praktisch so viel Lieb gewonnenes aus über 40 Jahren Jahren Bond zu verzichten, ist für einen Bond-Film unverzeihlich! Die Eröffnungssequenz ist Markenzeichen eines jeden Bond-Films, sozusagen das Emblem der Marke James Bond. Kleidung der Marke "Puma" wäre nicht mehr dasselbe, würde das obligatorische Logo - der Puma - fehlen. So verhält es sich auch meiner Meinung nach hier. Ist der Bond-Fan im Laufe der Jahre an immer spektakulärer entwickelten Teasern gewöhnt, ist eine (Tot)-Schlägerei in einem Pissoir und ein Kopfschuß in einem dunklen Büro einfach zu wenig. Dies ist dann auch der erste Negativaspekt - und nicht der einzige. Was in der Eröffnungssequenz an Rasanz und Action fehlte, wurde nach dem Vorspann gleich wieder wett gemacht, mit einer der besten Actionszenen in diesem Bond-Film: der atemberaubende Fight in schwindelerregender Höhe auf mehreren Baukränen, der allerdings aus dem Final-Fight aus Brosnans erstem Einsatz in "Goldeneye" entnommen und hier hervorragend zitiert wurde (der ebenso spektakuläre Kampf zwischen 007 und seinem Widersacher auf der Satellitenschüssel). Bis zu der sehr langatmigen Pokerpartie, dem eigentlichen Herzstück und Highlight des Films, enthält der Film eine Reihe wunderbarer Höhepunkte: hausgemachte und dramatische Actionsequenzen, messerscharfe Dialoge mit wenigen, aber feinen ironischen Brechungen und das undurchsichtige Treiben verschiedener Bösewichte, allen voran dem charismatischen Terroristen-Finanzier LeChiffre. Wobei allerdings die Anzahl der Bösewichte den zweiten Negativaspekt ausmacht: zuviele Köche verderben den Brei und das trifft auch hier zu. Die Rolle des LeChiffre ist klar, auch die des farbigen Anführers einer Terrorzelle. Doch welche Rolle der blasse, ältere Herr spielt, der Bond auch noch die Arbeit abnimmt und LeChiffre eleminiert, bleibt bis zum Ende unklar. Auch als Bond diesen Herrn zum Ende des Films aufspürt um ihn im Sinne seines Doppel-Null-Status (die Lizenz zum Töten) zu liquidieren, wird dessen Rolle in diesem undurchsichtigen Spiel nicht erörtert. Ebenso unverzeihlich ist, daß es keinen finalen Fight zwischen Bond und LeChiffre gibt. Deren Duell bezieht sich einzig und allein auf das besagte Poker-Duell, dessen Langatmigkeit durch eine handfeste Schlägerei und einem raffinierten Mordanschlag auf Bond unterbrochen wird. Ansonsten ist die Pokerpartie zwar nett anzuschauen, aber gerade für Zuschauer, die vom Pokern keine Ahnung haben, nur sehr schwer verständlich. Nach dieser zähen Pokerrunde kommt der Film sehr schwer wieder in die Gänge, denn es fehlen ihm eindeutig die fesselnden Höhepunkte, die für so manche gepflegte Langeweile entschädigen. Bond wird zwar nach einem dramatischen Crash bei einer Verfolgungsjagd von seinem Widersacher gefoltert, die Revanche für diese Abartigkeit (eine Kugel zwischen die Augen, die nur Blut weinen können) erhält LeChiffre jedoch von dem besagten Mann aus dem Hintergrund. Bond von seiner sehr harten, aber auch sehr verletzlichen Seite zu zeigen, ist keine schlechte Idee und durchaus vertretbar - auch Roger Moore in "In tödlicher Mission" erlangte dadurch, daß auch er mehrmals niedergeschlagen wurde und Rückschläge einstecken mußte Glaubwürdigkeit - aber die zarte Liebesgeschichte, die dann zwischen Vesper Lynd und Bond in Venedig gnadenlos mit kitschig-seichten Dialogen über den Zuschauer ergossen wird, ist angesichts der extrem dargestellten Härte des Mr. Bond kaum zu ertragen. Das anschließende Finale in der Lagunenstadt ist zwar spektakulär, aber auch hier fragt man sich angesichts des undurchsichtigen Treibens diverser Bösewichter: wer sind die denn nun schon wieder? Bonds Gespielin entpuppt sich dann auch als Verräterin und nach zärtlichen Liebesbekundigungen heißt es dann nur noch: "Die Schlampe ist tot!" Tot gesagte leben länger - und das gilt auch für James Bond. Nach vierjähriger Pause ist der Geheimagent Ihrer Majestät zurück in den Dienst gekehrt, der mit einem überzeugenden und sehr männlich wirkenden Daniel Craig sehr gut verkörpert wird. Insgesamt gesehen ist es ein guter Actionfilm, wobei die Action wohldosiert, dafür aber spektakulär ist. Der Film hat seine Längen, das ist bei einer Laufzeit von ca. 150 Minuten wörtlich zu nehmen. Daß dabei einige Lücken zwischen den Höhepunkten des Films entstehen ist die Konsequenz daraus. Hinzu kommen einige, bereits aufgezählte negative Aspekte. Trotz allem bietet der offizielle 21. Bond-Film Unterhaltung auf höchstem Niveau. Einen Bond-Film, der mit sämtlichen Regeln des 007-Universums bricht, als schlecht zu bezeichnen, wäre übertrieben. Daher finde ich 4 von 5 Punkten durchaus gerechtfertigt und wünsche mir nur eines: JAMES BOND WILL RETURN!

Kino:
Anonymer User
0,5katastrophal
Veröffentlicht am 20.01.07

einer der schlachtesten Bondfilme - schlechter schauspieler, sowie story, und vor allem die spüche sind zum kotzen...einfach nur langweilig dieser 007

Kino:
Anonymer User
3,0solide
Veröffentlicht am 20.01.07

Ian Flemings Bond ist ein amoralischer, zynischer und egoistischer Agent; ist also zumindest teilweise mit Eigenschaften ausgestattet, die sein Überleben zwar nicht garantieren, aber zumindest verbessern. Am menschlichsten ist er in der Kurzgeschichte "For your Eyes only", - der Film hat mir dem Buch nichts zu tun. Casino Royale hält sich streckenweise an das Buch, was aber kein Kriterium für eine Filmkritik sein sollte. In der Anfangszene jagt Bond auf einer Baustelle seinem Kontrahenten hinterher, und springt dabei mühelos von einem Kran auf den nächsten - ein Sprung, der ihm im "richtigen Leben" wahrscheinlich die Arme abgerissen hätte. So geht es mehr oder weniger weiter, es ist schließlich ein Actionfilm, der seine eigenen Maßstäbe hat. Neue Maßstäbe setzt er nicht, Spannung kommt auch nicht auf, und der ganze Film würde wie ein Kartenhaus auseinander fallen, wenn man den Protagonisten ihre Handies wegnehmen würde. Das ist vielleicht der unangenehmste Aspekt an diesem Film: von einer Handy-Szene zur nächsten, fast schon wie im richtigen Leben...

Kino:
Anonymer User
4,0stark
Veröffentlicht am 19.01.07

So schlecht ist der Casino Royale nicht. Zwar hat es ein paar schwache Momente, aber immerhin ist der gesamte Film besser als die vorherigen Filme. Casino Royle hätte man niemals mit Pierce Brosnan verfilmen können. Er hätte nicht das Potenizal gehabt. Ich bin auch froh, das man versucht, jetzt zu den Wurzeln Bonds zu kommen. Die Filme so zu verwirklichen wie sie es einst Ian Fleming beschrieben hat. Er wollte sicher nicht das James Bond zu einer Comic Figur verkommt. Zwar hält sich der Casino Royle auch nicht exakt an das Original Buch, aber es ist auf jeden Fall ein guter Anfang für die neue Zunkunft von James Bond.

Kino:
Anonymer User
0,5katastrophal
Veröffentlicht am 19.01.07

Ich finde diesen Bond katastrophal.Es gibt meiner Meinung nach zuwenig Action.Die Story ist auch eher undurchsichtig.Wenn der Höhepunkt des Films das Pokerspiel sein soll,dann Gute Nacht Bond.Wer einen guten Pokerfilm sehen will,sollte "Cincinnati Kid" anschauen.Craig ist nicht der smarte, coole Gentlemen den Bond immer verkörpert hat.Eher könnte ich ihn mir gut, an einer Trinkhalle stehend vorstellen.
Die einzige Szene wo ich ihn gut fand, und er etwas von einem Bond hatte war als er nackt auf dem ausgeschnittenen Stuhl saß.Die Wortwechsel waren echt gut.
Ansonsten finde ich den Film schwach.Mit den Brosnan-Bonds nicht zu vergleichen.Der Film war vielleicht an der Kasse erfolgreich,aber wahrscheinlich weil alle neugierig waren.

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