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Zodiac - Die Spur des Killers
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Durchschnitts-Wertung
4,0
837 Wertungen - 88 Kritiken
27% (24 Kritiken)
23% (20 Kritiken)
19% (17 Kritiken)
14% (12 Kritiken)
8% (7 Kritiken)
9% (8 Kritiken)

88 User-Kritiken

Brodie1979 ..
Brodie1979 ..

User folgen 9 Follower Lies die 226 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 30.04.17

Nam das läßt doch im allerersten Moment die Herzen höher schlagen: ein Film in dem es um einen Serienmörder geht von „sieben“ Regisseur David Fincher? Juhu! Allerdings sieht die letztliche Sachlage anders aus – aber nicht schlecht. Den Zodiac Killer gab es wirklich und David Fincher rekonstruiert hier die Ereignisse bzw. die Vorgänge die sich rund um die damit verbundenen Ermittlungen ergeben haben, präsentiert die realen Ermittler, die Hinweise und die Spuren. Auch hier kann ich natürlich nur darauf vertrauen daß das gezeigte ordentlich recherchiert ist (aber in diesem Punkt wird der Film regelmäßig gelobt). Attraktiv besetzt ist er sowieso, mit Jake Gyllenhaal, Anthony Edward, Marc Ruffalo und Robert Downey jr. die all in den 70er Jahren Outfits ungewollt ulkig aussehen. Leider war in diesem Fall die Realität nicht gerade filmtauglich: wenn es auch einen Hauptverdächtigen gab wurde der Fall nie ganz geklärt und wenn ein Film wie dieser hier den Zuschaue nach endlos langen 2 ½ Stunden ohne exakte Auflösung entlässt frustet das schon etwas. Andererseits, ein künstlich dran gestricktes Ende wär auch nicht so gut gewesen. Letztlich also anspruchsvolles, vielschichtiges Kopfkino, sehr aufwendig, üppig und mächtig kompliziert! Fazit: Sehr spannend und interessant dargestellte Ermittlung die nur endlos lang ausfällt!

Jason Bourne
Jason Bourne

User folgen 20 Follower Lies die 803 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 20.04.17

Spannender, betont nüchterner Thriller, hauptsächlich mit dem Spiel beschäftigt, den Zuschauer für zweieinhalb Stunden vergessen zu lassen, dass der Täter nicht gefasst werden wird. Dabei allerdings gräbt sich der Film durch schrecklich viele unnötige Details und Unterhaltungen und ist selten wirklich cinematisch.

Inglourious Filmgeeks
Inglourious Filmgeeks

User folgen 0 Follower Lies die 134 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 05.03.17

[...] „Zodiac“ spielt in einem sehr dunklen (viele Nachtsszenen und zwielichtige Interieurs) San Francisco der 60er Jahre, Ausstattung und Fotografie tun ihr übriges – manche Einstellungen, wie die Vogelperspektive über einer nächtlichen Taxifahrt, sind einfach wunderbar und offenbaren ein weiteres Mal das Gespür des Regisseurs für den narrativen Einsatz der Kamera, es fehlt nicht mehr viel zum stylischen Neo-Noir. Beachtung verdient die Gestaltung der Mordszenen, die durch den Verzicht auf anspannende Musik ziemlich unangenehm wirken, oft wird hinausgezögert, verlängert, und dann in bester „Sieben“-Manier zur Eskalation getrieben. Von beinahe Hitchcock’scher Qualität ist eine Szenen gegen Ende des Films: Wenn Robert im strömenden Regen das Haus eines alten Kinobetreibers besucht, der im Laufe der Befragung immer ominöser zu werden scheint, sind Beklemmung und Suspene auf dem Höhepunkt. Dabei ist „Zodiac“ weniger ein Thriller denn ein Krimi; nie ist eine echte Bedrohung irgendeines Protagonisten zu spüren: Das ist natürlich per se nichts Schlechtes, aber dennoch verspielt der Film das Potenzial, zum perfekten Serial killer-Streifen zu werden, da er sich nicht zwischen den drei im Mittelpunkt stehenden Figuren entscheiden kann und keine Identifikationsperson schafft, durch die sich die Spannung katalysieren kann. Die letzte Dreiviertelstunde ist repetitiv und droht, ins Monotone abzurutschen, wären Inszenierung und Kameraarbeit – der Film wurde, als einer der ersten, komplett digital gedreht – nicht so aufeinander abgestimmt.

http://inglouriousfilmgeeks.de/movies/zodiac/

papa
papa

User folgen 4 Follower Lies die 319 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 11.12.15

Der Film lässt sich zwar immer wieder Zeit, was aber nicht schlecht ist und eigentlich gar nicht auffällt, weil er dennoch unheimlich packend ist. Die Darsteller sind -wie zu erwarten- top. Jake Gyllenhaal (Source Code) und Mark Ruffalo (Die letzte Festung) haben hier auch eine wirklich beeindruckende Leistung abgelegt. Robert Downey Jr. (Tropic Thunder) kam mir ein wenig zu kurz, überzeugte trotzdem in seiner bekannten lässigen Art. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Stimmung im Film. Sie ist nicht direkt düster oder gruselig, sondern einfach etwas "unangenehm" Spoiler: (vor allem die Szene im Keller, die sehr mit den bisher gezeigten Erkenntnissen des Zuschauers spielt). Aber hat jemand so richtig die Szene im Keller verstanden? Nach den Erklärungen am Ende scheint mir diese ziemlich überflüssig geworden zu sein. Eher verwirrend als erklärend. Es ist noch nicht mal so dass "Zodiac - Die Spur des Killers" ein schlechter Film ist, es ist einfach so, dass man unter solchen Voraussetzungen bei einem solchen Team vor und hinter der Kamera und bei einer solchen Story einfach etwas mehr erwartet hat. Trotzdem, wer genug Sitzfleisch mitbringt und gut gemachte und toll besetzte Thriller in mäßigem Tempo mag, ist hier nicht unbedingt verkehrt! P.S. Meiner Meinung nach entfaltet der Film nur dann seine volle Wirkung, wenn man über dieses Thema absolut nichts weiß.

SK10
SK10

User folgen 2 Follower Lies die 86 Kritiken

4,0stark
Veröffentlicht am 09.12.15

Nachdem ich mir den Film nun zum Zweiten Mal angeschaut habe, muss ich sagen, dass man das ohnehin schon starke Biopic über die Spur des (Zodiac) Killers noch besser versteht, was den Lauf der Ermittlungen angeht. Hier merkt man einfach, dass die vielen kleineren Zeitsprünge wichtig für das letzte Drittel des Films sind. Ich würde den Streifen auf jeden Fall der Kategorie: "Muss man auf jeden Fall gesehen haben" zuordnen. Die Hauptcharakter wurden sehr authentisch von Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr. sowie einem absolut stark aufspielenden Mark Ruffalo verkörpert.

Marco F.
Marco F.

User folgen 4 Follower Lies die 350 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 27.05.15

Wow! Was für ein Film! Die Story ist hervorragend recherchiert, die Schauspieler sind genial, es wird nie langweilig & der Soundtrack gefällt auch! :)

Cursha
Cursha

User folgen 16 Follower Lies die 580 Kritiken

2,5durchschnittlich
Veröffentlicht am 05.01.15

Leider eine ziemlich langweilige Umsetzung über ein eigentlich sehr interessantes Thema ! Leider eine große Enttäuschung von David fincher !

Pato18
Pato18

User folgen 11 Follower Lies die 895 Kritiken

3,5gut
Veröffentlicht am 07.02.13

"Zodiac-Die Spur des Killers" war ein sehr guter und spannender film,aber leider muss ich bei diesem film sagen das ende hätte man besser verfilmen müssen...da hätte man sich ruhig mehr laufzeit gönnen können um das ende richtig zu verfilmen,aber leider ist dies hier nicht geschehen wäre dann ein anwärter auf 4.5 - 5 punkte gewesen so ist er nur "gut".

Jimmy V.
Jimmy V.

User folgen 14 Follower Lies die 473 Kritiken

4,5hervorragend
Veröffentlicht am 03.12.11

Mir gefällt Zodiac, weil es hier tatsächlich um die Atmosphäre, die Charaktere un die Entwicklung über all die Zeit geht. Gerade das macht den Film aber manchmal auch langatmig und für manche Leute weniger sehenswert. Ich kann die negativen Kritiken daher durchaus nachvollziehen. Ab und an hätte ich mir auch gerne typischere Thrillerelemente gewünscht, muss ich zugeben.

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 16.06.11

“Sieben” (1995), “The Game” (1997), “Fight Club” (1999) - nach 3 meisterhaften Filmen durfte man sich ernsthaft fragen, wie lange David Fincher diese Qualität noch halten kann. Mit dem zwar guten, aber nicht genialen “Panic Room” (2002) setzte die Erfolgsgeschichte dann kurz aus - diese “Flaute” hielt jedoch nicht lange an: Im Jahr 2007 legte Fincher mit “Zodiac” einen auf Tatsachen basierenden Krimi vor, der allen voran aufgrund seiner unerwarteten Machart an Klasse gewinnt. ~ ~ ~ ~ ~ Ende der 60er Jahre mordet sich ein Serienkiller scheinbar wahllos durch den Westen der USA. Der Fall des selbstbetitelten Zodiac-Killers wird von den Polizisten Dave Toschi (Mark Ruffalo) und Bill Armstrong (Anthony Edwards) bearbeitet. Deren Ermittlungen werden nicht unwesentlich dadurch beeinflusst, dass sich der Zodiac mit Vorliebe an die lokalen Zeitungen wendet und sich so zunehmend zum medialen Monster entwickelt. Ebenfalls darunter zu leiden haben der Reporter Paul Avery (Robert Downey Jr.), welcher selbst in die Schusslinie des Killers gerät, sowie der Karikaturist Robert Graysmith (Jake Gyllenhaal), welcher eine schwerwiegende Obsession für die Aufklärung der Verbrechen entwickelt. Das Leben all dieser Menschen soll in den nächsten Jahren von den Taten des Zodiac-Killers geprägt sein… ~ ~ ~ ~ ~ Über 2 ½ Stunden: In dieser epischen Länge erzählt Fincher nicht etwa die Geschichte des Zodiac, sondern viel mehr die der Ermittler und Zeitungsmitarbeiter. Der Killer selbst bleibt den Film über ein Gespenst, ein gesichtsloses Phantom, das abgesehen von einer handvoll prägnanten Mordszenen nicht weiter in Erscheinung tritt. Ist der Zodiac nun ein Idiot, oder doch ein perfekt durchgeplanter Killer? Was sind seine Motive? Und wer ist schlussendlich der Täter? Der Zuschauer erhält genauso wenig wie die Ermittler ein klares Profil des Mörders - was auch gar nicht nötig ist, da nicht die Ergebnisse selbst, sondern die verbissene Suche nach eben jenen das zentrale Thema darstellt. ~ ~ ~ ~ ~ Mit penibelster Genauigkeit werden die sich über mehrere Jahre erstreckenden Ermittlungsarbeiten bis in kleinste Detail nachgestellt. Der sehr dialoglastige Film erhält dadurch ein gedrosseltes Tempo, dürfte für den ein oder anderen gar zu langsam und trocken wirken. Der riesige Schwall an Informationen über Indizien, Hinweise und Verdächtige erfordert zudem eine durchgehend hohe Konzentration, um der Handlung folgen zu können. Wer das nötige Interesse sowie die Aufmerksamkeit aufzubringen vermag, wird jedoch mit einem zutiefst atmosphärischen sowie klasse gespielten und ausgestatteten Krimi belohnt. ~ ~ ~ ~ ~ Im Mittelpunkt des Geschehens stehen dabei Mark Ruffalos Polizist sowie der von Jake Gyllenhaal verkörperte Karikaturist. Beide verleihen ihren Figuren das nötige Maß an Entschlossenheit, welche später die Grenze zur zwanghaften Abhängigkeit überschreitet. Das mit der Sucht verbundene Leiden kommt drehbuchbedingt allen voran bei Gyllenhaal gut zur Geltung. Bei den zahlreichen Nebencharakteren sticht ganz klar Robert Downey Jr. heraus, der seinen trinkenden Reporter mit Hingabe spielt. ~ ~ ~ ~ ~ Bei all der Ruhe in der Erzählung lässt sich schon vermuten, dass Fincher hier weder eine deutliche Bildsprache und Farbgebung wie in “Sieben” noch einen hyperaktiven Bilderrausch wie in “Fight Club” abliefern kann bzw. will. Stattdessen setzt er auf eine präzise und größtenteils schnörkellose Regie, die sich dem beinahe schon dokumentarischen Grundton des Films anpasst. Gerade die Mordszenen profitieren von diesem reduzierten Stil; wenn der Zodiac bspw. bei starrer Kamera und ohne jegliche stimmungsmachende Musik auf seine Opfer einsticht, wirkt dies durch seine Klarheit viel verstörender, als es mithilfe gewöhnlicher, neumodischer Regiestandards möglich gewesen wäre. Dennoch verziert Fincher hin und wieder seinen Film mit ein paar schönen inszenatorischen Kniffen, die sich allen voran in Form von extremen und ungewohnten Kamerawinkeln und -fahrten äußern. ~ ~ ~ ~ ~ Fazit: Fincher rekonstruiert auf geniale Weise die ausufernden Ermittlungsarbeiten eines bis heute ungeklärten Falls. Der ruhige Ton des Films führt zu einer sehr detaillierten Betrachtung der Ereignisse, die sich allen voran auf die ermittelnden Parteien konzentriert. Eben jene werden durch Ruffalo und Gyllenhaal gekonnt dargestellt. Kein Film für einen launigen Abend - wer jedoch die nötige Zeit und Mühe mitbringt, den erwartet ein atmosphärisches Meisterwerk. 10/10

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