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Der Wald vor lauter Bäumen
Durchschnitts-Wertung
3,7
27 Wertungen - 20 Kritiken
50% (10 Kritiken)
30% (6 Kritiken)
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Deine Meinung zu Der Wald vor lauter Bäumen ?

20 User-Kritiken

Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25.07.08
Einen Film, der einen von Anfang an bis ins Mark trifft.
Sehr, sehr authentisch gespielt.
Sehr traurig und anrührend.
Und sehr realistisch.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 08.02.08
Hallo

Ich habe den Film vor ein paar Tagen gesehen und fand ich ihn sehr gut.Nun ja, ich kann nur zustimmen, dass die Stärke des Film in der Radikalität liegt, weil ich als Ausländer mit solchen Situationen konfrontiert war/bin.

Aber meine Durchhaltenvermögen sind eher geringer als Melanie, denn wenn ich merke nicht erwünscht zu sein, dann hört man von mir nie wieder was.

Sehr gut gestalten und einfach realistisch!

Mario
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 14.10.07
Der Film ist unglaublich gut, gerade weil er keine Antworten gibt, aber weil man sieht, wie sich jemand ins Verderben stürzt, und das ist immerhilfreich um zu sehen, wie man selber Probleme anders lösen kann.
Übrigens, wenn sich jemand abschnallt während der Fahrt und nach inten klettert, ist ja eigentlich klar, wie die Protagonistin am Ende mit ihrer verfahrenen Situation umgeht... oder vielleihct nicht? Wegen dieser Unsicherheit ist das Ende so cool.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25.09.07
Ich habe den Film vor kurzem gesehen und finde ihn sehr gut. Man frägt sich immer warum sich Menschen umbrigen und kann es vielleicht nicht immer nachvollziehen. Dieser Film schafft es aber, finde ich es nachvollziehbar zu machen. Die Regiesseurin hat ein unglaubliches feingefühl für Szenen wie ich es noch nie gesehen habe. Des Weiteren fande ich die Schauspieler sehr authentisch. Da geben zum Beispiel riesige amerikanische Produktionsfirmen hunderte von Milionen Dollar aus und es entsehen trotzdem sehr banale und sinnlose Filme ohne Tiefgang und Aussage. Dieser Film schafft es aber trotz verhältnissmäßig wenigen Finazellienmittel all diese Kriterien zu erfüllen, die einen Film zur Kunst werden lassen. Einfach jedes kleine Detail im Film wurde sorgsam beachtet und ob es der Dialekt, die Tapete oder die Frisur der Protagonisten ist alles ist finde ich sehr realistisch. Da ich selber noch zur Schule gehe kann ich versichern das wir es auch schon mit solchen Lehrern zu tun hatten und wir sie auch völligen zu Verzweiflung gebracht haben. Genau diesen Typ von Frau kenne ich auch, die einfach egal was sie machen nicht im Leben zurecht kommen. Von daher kann ich sagen das, die Geschichte sehr realistisch und nicht überspitz und übertrieben geschrieben und dargestellt wurde. Des Weitern finde ich es völlig lächerlich sich darüber auszulassen ob das Ende realistisch ist oder nicht, da das gar nichts zur Sache tut. Es geht sonder nur um die Aktion die sie in diesem Moment tut, nämlich der Selbstmord, was der Höhepunkt ihrer Verzweiflung ist. Der Film ist, finde ich ein Meisterwerk!
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 11.09.06
"Der Wald vor lauter Bäumen" ist eine schonungslose Offenlegung des Schlechten im Guten und Naiven. Eine in ihrer eigenen Sensibilität gefangenen und gleichzeitig überall nach Anerkennung lechzenden Protagonistin führt erstklassig vor, wie Hilfsbereitschaft und Nachsichtigkeit erdrücken können. In krankhaft übertriebener Sozialarbeiter-, Besterfreund- und Guttochtermanier gelingt es der Hauptfigur nicht nur, eine potentielle Freundin und einen willigen Mann zu vergraulen, sondern scheitert dank ihres naiven Gutmenschentums auch in ihrem Beruf.
Die Stärke des Film liegt in der Radikalität, mit der er uns in unserem Empfinden über das Zuviel im Gutgemeinten an Grenzen führt. Gleichzeitig ist das auch seine Schwäche, falls man nach Sinn oder Realismus in der Handlung, in den Charakteren sucht. Erstere ist nämlich lapidar und zweitere sind höchstens schemenhaft, ohne Tiefe dargestellt. Das Ende verdeutlicht dabei bruchlos den radikalen und irrealen Charakter des Films. (Wenn man, wie viele hier, übervoll und satt des Lobes ist über den angeblich Realismus des Filmes, wundert es mich allerdings nicht, dass man den letzten Szenen plötzlich verständnislos gegenüber steht.) Schade finde ich hierbei nur, dass der Filmemacher selbst seiner eigenen Geschichte zum Opfer gefallen scheint. Pathetische Kameraeinstellung und schmalzige Musik sollen vermutlich Mitleid mit einer im Grunde absolut nervigen Figur erzeugen, deren Darstellung einzig und allein Mitleid mit ihrer Umwelt rechtfertigt.
Wer nicht glaubt, das Güte übertrieben und damit nerven kann oder aber wer gerne mit Freunden nach einem Film über unsere schlimme und unsensible Welt sich echauffieren und dabei in Betroffenheitsgestik üben mag, sollte diesen Film nicht verpassen. Wer von beidem genug hat darf beruhigt seine Zeit mit Sinnvollerem verbringen
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 17.08.06
Auch ich habe den Film zu später Stunde nach den Tagesthemen ca. um 23:25 Uhr in der ARD gesehen und dieser Film hat mich sehr begeistert, welcher Realismus dieser Film zeigt.
In dieser Zeit, wo das Verständnis für den Anderen eigentlich garnicht mehr wirklich existiert. Mit welcher Peinlichkeit in Alltagssituationen unter Menschen sich unsere Frau Pöschl begibt, ist bestimmt für viele ein Bekenntnis, selber schon erlebt zu haben!?
Die Suche nach Nähe, Anerkennung, Freundschaft ist ein hartes Brot wenn man versucht dieses finden. Einsamkeit kann sich da schnell einschleichen. Allein Verständnis für die eigene Auffassung zu finden, ist kaum noch zu spüren. Je sehr sich auch unsere Frau Pöschl im Film bemüht hat, mit teilweise auch noch grünen Ohren, begab sie sich von einem Glatteis aufs andere.
Fazit: Mit mehr persönlichem Ausdruck, nicht forschem sondern eher vorerst zurückhaltend und nach und nach überzeugendem Auftreten und die vorerst nötige Distanz - würde sich unsere Frau Pöschl eher in die NEUE WELT in Karlsruhe zurecht finden.
Ich finde den Film (auch von der Kameraführung) als gelungener Film der uns zeigte, wie man sich sehr schnell in der realen Welt zu bewegen hat. Was man tun oder eher lassen sollte. Aber ein Rezept für das Glück, gab es im Film dennoch nicht. Hierüber dachte ich nach dem Film selber nach !
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12.08.06
Ich weiß nicht: Ist es die Machart oder die Geschichte? Wahrscheinlich beides, denn der Film hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt, aufgeregt, nachdenklich gemacht und durch eine Achterbahn der Gefühle laufen lassen.

Den "Schluss" darf jede(r) für sich selbst ziehen. Eine "richtige" Lösung gibt es hier sowieso nicht.

Ein dickes Kompliment an die Drehbuchautorin/Regiesseurin und die Hauptdarstellerin: Selten habe ich Realität und Film-Abbild so dicht beieinander "erlebt"!
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12.08.06
hat mich ein Film so lange beschäftigt und tief berührt. ein wahrliches Meisterwerk über Aussenseitertum, Mobbing, Verlorenheit. Schade nur, dass im Film keine Lösungen aufgezeigt werden, sodass er mich sehr ratlos zurücklässt mit der Frage, wer hat Schuld? Hätte der Frau geholfen werden können? Wie sähen Lösungen aus?
Wie findet man Freunde in einer neuen Stadt? Welche Möglichkeiten gibt es, sich in einer Schulkasse durchzusetzen, sich in einem neuen Arbeitsumfeld zu etablieren?
Muss man sich der Gesellschaft anpassen, um nicht unterzugehen?
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 12.08.06
Da kann man mal sehen : Eine DV- Kamera und
"billige" Drehorte reichen aus, um mit einer tollen Regie und famosen Darstellern einen aussergewöhnlichen und guten Film zu machen.
Über den Inhalt wurde hier schon alles gesagt.

Deshalb möchte ich nur anmerken , dass mich besonders die Athmosphäre des Films, also seine
Intensität angesprochen hat. Der Film geht unter
die Haut, er berührt mich. Das ist das grösste
Kompliment was ich an die Regie machen kann : ).
Sich mit guter laune vor die Glotze zu setzen,
und dann in eine von der Rahmenhandlung sehr enge
Geschichte einzutauchen, die aber immer mehr die existentiellen Grundfragen anspricht, natürlich
auf ihre Weise.

Sicher ist die Hauptdarstellerin bieder ,und unmodern im Auftreten und ihrer Optik, auch
das macht sie angreifbar.
Sie kann sich nicht durchsetzen, und wird überrollt von spitzen Kommentaren und Zurecht-
bzw. Abweisungen. In der Summe steigert sich
das zu einer Art Psychose.

Grossartig an diesem Film ,ist aber auch die
aggressive Energie der Protagonistin.
Ihr Lebensschiff geht unter, und ihr einziger
Fluchweg/Anker wird immer mehr die Beziehung zu Ihrer Nachbarin.Diese Passion wird immer kontrollierender und massloser, weil es bei Ihr
mittlerweile um alles geht. Sie ist absolut
einsam.

Sie schleppt viel Müll mit sich herum, den Müll ihrer Nachbarin entsorgt sie am Ende des Filmes unter Wut und Tränen.
Der Platz auf der Rückbank ist jetzt frei (dort
war der Müll der Nachbarin gelagert), sie setzt sich auf die Rückbank und die Sonne geht unter...

Das ist todtraurig.

Ich hoffe nebenbei, das solche Filme ein wenig
Sensibilität und Offenheit für Leute in unserer Gesellschaft schaffen, die nicht ganz so trendy, tough und cool sind.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 11.08.06
Habe beim Durchschalten den Film gefunden und konnte nicht mehr wegschalten. Melanie hat mich gefesselt, gleichzeitig geekelt und gereizt. Ihre Gefühle konnte ich nachvollziehen und hab gedacht, mensch Mädel, hör auf zu nerven. Der Schluss war nicht ganz mein Ding. Alles in allem aber ein super Film, der zum Nachdenken bewegen sollte
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