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Wild at Heart
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3 User-Kritiken

Marc-aus-Aachen
Marc-aus-Aachen

User folgen 2 Follower Lies die 156 Kritiken

5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 30.12.16

Großartig durchgeknalltes Meisterwerk des King of Verstör, David Lynch. Ein Panoptikum des kaputten Amerika. Roadmovie. Szenenbilder wie Gemälde alter Meister. Dialoge zum Mitsprechen. Kult. William Dafoe als "Bobby Peru" markiert einen der kränksten Charaktere der Filmgeschichte. Dafür hätte er den Oskar als bester Nebendarsteller bekommen müssen. Man darf Lynch-Filme nicht nach normalen Kritieren wie Stringenz des Drehbuches, Charakterentwicklung, Fluss des Bildschnittes etc pp bewerten. Nur der emotionale Impact jeder einzelnen Szene und die Steigerung in der Szenenabfolge zählt. Lynch-Filme sind keine Unterhaltung für einen netten Fernsehabend, also austauschbare Konsumware, sondern Kunst im besten Sinne. Die Dich bei den Eiern packt und nur vorbehaltslose Bewunderung oder abgrundtiefe Verachtung zulässt.

niman7
niman7

User folgen 49 Follower Lies die 585 Kritiken

3,0solide
Veröffentlicht am 06.07.12

Wild at Heart fängt richtig interessant an. Ein genialer Nicolas Cage (bin ein großer Fan von Ihm) schlägt auf einen Mann ein und wird dabei mit einer lauten Rock Ballade begleitet. Das ganze geht gleich flott weiter. Alle Schlüssel Charaktere werden eingeführt und man bekommt einen guten Blick auf die Geschichte. Doch mit der Zeit fängt die Geschichte auch richtig an zu nerven. Das ganze hat man auch der Mutter zu verdanken die Cage mit jedem verfügbaren Mittel von Ihrer Tochter fernhalten will. Sie wird meist als Hexe dargestellt. Ich fand sie einfach unerträglich. Das sie dabei für diese "nervige" Rolle eine Oscar Nominierung bekommen hat, kann ich nicht nachvollziehen. Zwar macht sie den Wechsel zwischen "gespielter" trauer und den wahren Empfindungen für ihre Tochter ganz gut jedoch ist wirkt das ganze oft zu gezwungen. Das gleiche gilt für Ihre Filmtochter Lula. Wenn sie nach Soiler (Cage) ruft, möchte man am liebsten den Fernseher aus dem Fenster werfen. Außer bei der einen Szenen in Motel mit Dafao (überragend), war sie sehr gut. Der Schluss macht den Film einfach nur kaputt. Extrem klitschig und unnötig. Echt Schade. Lynch fängt den Film super an und er hat im Film auch einige interessante und individuelle Elemente.

Kino:
Anonymer User
5,0Meisterwerk
Veröffentlicht am 26.12.08

Eine wunderschöne Romanze? Ein durchgeknalltes Roadmovie? Ein Aufruf zu Freiheit und Individualität? Eine brutale Freakshow? Anscheinend ein wenig von allem, was David Lynch in seine Verfilmung des gleichnamigen Buchs gesteckt hat. Was herausgekommen ist, ist sicherlich nicht jedermanns Sache,
selbst ich habe vier Monate gebraucht, um zu entscheiden, ob ich diesen Film liebe oder hasse. Aber jetzt weiß ich es:
Ich liebe diesen Film, dieses abgefahrene Stück Kunstkino, voll mit Gefühl und Gewalt. Der
Name "Wild At Heart" passt wie die Faust aufs Auge-der Film ist absolut wild, eine Achterbahnfahrt durch menschliche Seelen, von bedingungsloser Liebe über paranoidem Wahnsinn bis hin zu
ruchloser Versessenheit. Nicht
nur Sailor und Lula sind wilde
Geschöpfe, alle Charaktere der
Geschichte sind außergewöhnlich und vrrückt, allem voran Lulas besessene Mutter, die Sailor so abgrundtief hasst, wie er und Lula sich lieben. Man muss sich erst einmal aif diesen kranken Trip einlassen, doch wenn man es tut, wird man mit einem einzigartigem Erlebnis belohnt,
perfekt gespielt (besonders verstörend fand ich die performance von Willem Dafoe) und mit großartiger Musik unterlegt, ein Meisterwerk, so wild wie seine Protagonisten.

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