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Home > Kino > Film-Archiv > Thriller > No Country For Old Men > Userkritiken
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1 - 10 von 120 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Ach mir kommen schon die Tränen wenn ich an diesen wunderbaren Film nur denken muss! "No Country for Old Men" ist sicherlich einer der bestern Spätwestern überhaupt. Ich bin sehr froh das die Coen Brüder es doch gewagt haben an so ein Genre wieder dran zu gehen. Leider gilt dieses Genre ja schon als tot. Javier Bardem hat mit seiner Rolle sicher eine absoluter Kultfigur ins Leben gerufen!! Er ist zwar ein grausamer Mörder (bringt Menschen mit einer Luft Press Pumpe um!!!) aber man mag ihn einfach! Ich kann nicht sagen warum. Vielleicht liegt es ja an diesen ober coolen Sprüchen wie z.B "Wo soll den Oben sein?" dran. Dann diese tiefen Augen ohne einen Hauch von Reue! Einfach brutal und Eiskalt. Das Besondere an diesen Film ist jedoch der Soundtrack!! Den gibt es nämlich gar nicht!! Es kommt nicht eine einzige Musik währen den ganzen Film vor! Zuerst ist es komisch und irgendwie auch langweilig aber dann fängt man einfach an das zu mögen da man so diese wunderschönen Landschaften, Gespräche, usw. in Ruhe genießen kann! Oft lenkt einen die Musik im Film ab. Das ist mir erst bei diesen Film aufgefallen. Man bekommt so viel besser die Gespräche mit. In diesen Film ist das vor Allem wichtig. Nun ja es schwer No Country for Old Man zu beschreiben. Ich kann einfach absolut jedem empfehlen sich diesen Film anzuschauen. Das bereut sicherlich keiner auch wenn er solange geht. PS: Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen warum Tommy Lee Jones für einen Oscar nominiert wurde? Ich finde er ist ein großartiger Schauspieler aber so gut war er jetzt hier auch nicht.
Mitglied seit 484 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: also ich bin mir sicher dass die wenigsten wissen, dass dieser film eigentlich der totale mindfuckfilm ist! In der filmstartskritik ist es auch nicht erwähnt, also werde ich das einmal erklären, ich würde aber jedem nahelegen, den film zuerst anzuschauen, bevor er das liest! als ich diese erklärung gehört habe, war ich total perplex und keine ahnung, wie man da draufkommen kann oder ob das die autoren selbst dann preisgegeben haben, keine ahnung. jedenfalls ist es so: der mörder (javier bardem) verkörpert die gier! er ist praktisch ein rächer des schicksals und tötet alle, die gierig sind. das erklärt, wieso er in der einen szene im motelzimmer auf einmal verschwunden ist und warum z b bei dem einen typen im dem geschäft die münze entscheidet, dass er überlebt. er ist im allgemeinen hinter der extrem gierigen hauptperson her. und am ende stirbt er fast. als aber diese dahergelaufenen buben, zeigen dass auch sie gierig sind, gibt ihm das praktisch wieder kraft, er steht auf und kann wieder weitergehen. lg kuy
Kritik: Ich bin sehr lange um diesen Film herumgeschlichen, bis ich ihn mir heute endlich angesehen habe. "No Country for old Men" von den Coen-Brüdern ist wahrlich ein großartiger Film geworden. Was zuerst heraussticht ist die sehr bedrückende Atmosphäre. Meist sind die Szenen sehr düster gefilmt, komplett Musikfrei gehalten und äußerst brutal. Gesprochen wird auch nur wenig, meistens nur die nötigsten und knappsten Sätze. Viele stört das vielleicht, mir gefällt es sehr gut. Durch diese Kargheit kommen viele Szenen weitaus realistischer rüber als bei so manch anderer Hollywood-Produktion! Javier Barden wurde für seine Leistung als eiskalter Profikiller mit dem Oscar ausgezeichnet. Zurecht! Er spricht noch weniger Worte als Arnold Schwarzenegger zuletzt in "Terminator", überzeugt aber durch seine ausdrucksstarke Mimik. Josh Brolin meistert seinen Part solide und Woody Harrelson kommt in seiner kurzen Nebenrolle herrlich chillig und cool rüber. Zu schade, dass er so früh dran glauben muss :D Ein kleines Meisterwerk ist den Coens meiner Meinung nach trotzdem nicht gelungen. Der Grund: Die letzten 10 Minuten. SPOILER: Brolin stirbt dahin, ohne dass sein Tod mit nur einer Sequenz gewürdigt wird. Er flieht den gesamten Film über vor Bardem, man fiebert mit und plötzlich ist er tot. Auch das entgültige Schicksal seiner Frau hätte man genauer darstellen sollen. SPOILER ENDE. Es ist so, als hätten die Coens plötzlich keine Lust mehr gehabt, die Geschichte weiterzuspinnen oder gar zu beenden. Das Ende hat mich somit nicht überzeugt. Wegen einer 1A-Atmosphäre und sehr guten Darstellern gebe ich "No Country for old Men" trotzdem 4 von 5 Sternen. Ein starker Film, der sein Potenzial aber nicht ganz ausschöpft. Sehenswert!
Mitglied seit 374 Tagen | 99 Userkritiken
Kritik: Ein typischer Coen-Brüder Film. Tolle Dialoge,schöne Szenen und klasse Schauspieler. Spannung bleibt bis zum Schluß,ich finde das Ende aber etwas fragwürdig.
Kritik: Der Film hat mir mal so richtig gut gefallen. Diese Atmosphäre in dem Film ist einfach klasse. Ohne Action und Musik und trotzdem super spannend und verdammt überzeugend gespielt. Ich fand den Film echt richtig klasse. Sollte man sich mal ansehen! 8/10
Mitglied seit 364 Tagen | 5 Userkritiken
Kritik: No Country for Old Men .... ist ein echt genialer Thriller und wer sagt, dass dieser Film langweilig ist, der hat keine Ahnung. Besonders die langen und ruhigen Scenen haben mir gut gefallen, man braucht eben nicht 100 verschiedene Kamerapositionen, wo jede halbe sekunde das Bild wechselt.
Mitglied seit 855 Tagen | 41 Userkritiken
Kritik: An diesem Film ist vielleicht etwas künstlerisches, das mag ja sein, aber die Story ist dermaßend abstoßend, willkürlich und unmenschlich, dass für mich damals der Kinobesuch zur Qual wurde. Umso mehr hat mich dann noch das nichtssagende Ende enttäuscht. Und nun wundere ich mich, dass der Film gerade von den Coen Brüdern kommt, die sonst so großartige (aber natürlich auch grenzwertige) Filme abliefern ...
Mitglied seit 900 Tagen | 22 Userkritiken
Kritik: Die Coens haben wieder einmal einen spannenden Thriller inszeniert. Javiar BArdem spielt den Killer wikrlich eiskalt klasse. Allerdings gefällt mir der Film nicht so gut wie er gemacht wird, denn die Story ist mir mitunter viel zu fad und langweilig, einzig BArdem kann Spannung erzeugen. Auch das Ende finde ich überaus enttäuschend.
Mitglied seit 490 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: No Country For Old Men weiss zu überzeugen ob es nun die Charaktere sind, die wirklich eindrucksvoll gezeichnet sind oder die Spannung die hier nicht zu kurz kommt. Vor Allem die beiden Antagonisten des Films lefern sich eine Schlacht die keine 200 Millionen Dollar braucht um möglichst viele Dinge in die Luft fliegen zu lassen. Hier herrschen klassische, spannende Verfolgungsjagden und taktische Vorgehensweißen vor. Natürlich pflastern viele Leichen den Weg des Pychopatischen Killers aber gerade dessen Charakter macht den Film eigentlich aus - also ein Film für Kinder ist es sicherlich nicht jedoch muss man sagen das die Gewalt nicht übertrieben wirkt. Einzig das Ende hat mir persönlich jetzt nicht so sonderlich gefallen aber das muss man für sich entscheiden. Ansehen sollte man sich den Film auf jeden Fall.
Kritik: "Barton Fink", "Fargo", "The Big Lebowski" oder "Ladykillers", die Liste der Coen-Filme ist lang und jeder Film einzigartiger als der Andere. Mit "No Country For Old Men" liefern die Coens nun ihren ersten reinen Thriller ab, der mit einer spannenden Geschichte und einer brillanten Charakterzeichnung aufwarten kann und völlig verdient vier Oscars gewann. Die Handlung des Films ist simpel und handelt lediglich von der Jagd eines psychopathischen Killers, der sein Geld haben will. Vor allen Dingen der Beginn des Films ist äußerst faszinierend, da der Zuschauer nicht die leiseste Ahnung hat, worum es eigentlich geht und doch in den Bann des Films gezogen wird, was die Coens einzig und allein mit einer düsteren und fesselnden Atmosphäre erreichen. Danach führen die Coens langsam ihre Charaktere ein, von denen vor allem der des Anton Chigurh heraussticht, der von Javier Bardem dargestellt wird. Bardem gibt eine beängstigende Darstellung und einen der besten Bösewichte aller Zeiten ab. Die anderen beiden Hauptdarsteller werden von Tommy Lee Jones und Josh Brolin dargestellt, welche aber nicht mal annähernd an die Leistung Bardems heranreichen können. Doch die Coens wären nicht die Coens, hätten sie nicht die Spielstärke Bardems erkannt und ihm viel Spielzeit gegeben. Demzufolge sind es gerade die Momente, in denen Bardem nicht zu sehen ist, die weniger interessant sind und dem Film ein wenig den Wind aus den Flügeln nehmen. Auch das Ende des Films verläuft Coen-typisch ohne großes Highlight und somit relativ unspektakulär, was nach dem spannenden Verlauf der Handlung nicht so recht ins Konzept passt. Die Coens beweisen damit auch hier wieder, dass es keine komplexe Handlung braucht um einen Film am Laufen zu halten, sondern lediglich einen interessanten Hauptdarsteller, der den Zuschauer an den Film bindet. "No Country For Old Men" mag zwar nicht der beste Coen-Film sein, doch es ist ein absolutes Meisterwerk, dessen kleine storytechnische Schwächen, dank der großartigen Charakterzeichnung, nicht zu sehr ins Gewicht fallen.
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