Schmetterling und Taucherglocke
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      4.5 - Großartig

    Der Film hat mich echt mal vom Hocker gehauen. Habe wirklich nicht erwartet, dass er so gut ist. Der Film ist toll erzählt und auch mal ein bisschen was anderes. Sehr gute Leistung der Schauspieler. Ein echter Geheimtipp und ein wirklich wunderbarer Film, den man sich auf jedenfall mal ansehen sollte! 9/10

    Hinzugefügt am 13.10.2010 um 14:42 Uhr
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    omaha83
    omaha83

    1 follower | Seine 204 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    so leicht und locker mit so einem schicksal umzugehen und dabei nicht in irgendwelchen klischees herumzutapsen ist wirklich eine leistung......die erste halbe stunde ist der wahnsinn und der rest einfach nur toll

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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    bigtom123
    bigtom123

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      5 - Spitzenklasse

    Diese Bilder, ich bin Sprachlos. Der Film hat mich sehr berührt durch seine faszinierende, simple Schönheit. Wehende Haare in der Sonne - diese Szene werd ich ewig behalten. Der Soundtrack ist grandios, u.a. mit Tom Waits

    Hinzugefügt am 01.03.2010 um 00:07 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Dieser Film ist ein wunderbarer Spiegel der menschlichen Eitelkeit. Unglaubliche Bilder eingebettet in eine eigentlich - entsetzliche Geschichte - die schimmste aller Vorstellungen. Gefangen im eigenen Körper ohne die Möglichkeit irgendwann in das bisher gekannte Leben zurück zu kehren. Als angehende Physiotherapeutin hat sich Eines bestärkt - die Berufswahl und der Entschluss in Richtung Neurologie zu gehen war die einzig wirklich richtige Entscheidung in meinem Leben.

    Hinzugefügt am 31.03.2009 um 19:42 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Was hätte das für ein Projekt sein können: Mit den Mitteln des Films die Innenansicht eines Menschen zeigen, abgestürzt aus einer Welt der Eitelkeit und Oberflächlichkeit in die existentielle Gefangenschaft im eigenen Körper. Wie verändert sich so einer? Wie seine Werte? Wie überwindet er diese absolute Ohnmachtserfahrung, den Verlust seines bisherigen Lebens. Man erfährt es nicht in dem Film. Das heitere: weiter so, als ob nichts gewesen glaub ich nicht: Hat sich da in Gauby wirklich nichts verändert, wie der Film zeigt, erschöpfen sich seine Gedanken wirklich in Marlon-Brando- / Surf- /Frauen-zwischen-die-Beine-schauen-Fantasien? Falls Gauby wirklich sein Trauma binnen weniger Monate überwunden hatte: ja wie hat er’s denn geschafft? Das hätte mich interessiert! Ohne dies zu zeigen bleibt der Film an der Oberfläche und verpasst seine Chance, er bleibt beim Aneinanderreihen von Klischees: der alte treue Vater, die liebende Ex-Frau, die schmachtende Geliebte, die gutaussehenden Therapeutinnen: So hat all das das die Tiefe der Herz-Schmerz-Kolumnen der Yellow Press.

    Hinzugefügt am 02.01.2009 um 01:25 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Es ist der beste Film den ich je gesehen habe. Der Film "Schmetterling und Taucherglocke" war atemraubend und macht mich jetzt noch wortlos vor Phaszination....

    Hinzugefügt am 02.10.2008 um 10:55 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Dieser Film ist, wie ich finde für Frankreich durchaus nicht unüblich, ein Kunstgriff. Sowohl bei "Die fabelhafte Welt der Amelie", als auch bei weiteren Filmen die das Thema "Frankreich" ansprechen, fällt das Augenmerk auf Kleinigkeiten - Dinge, die im streßigen Alltag nicht auffallen, für die man sich Zeit nehmen muss, obwohl sie im Ganzen genommen unbedeutend sind. Es ist schon fast zu einer eigenen Mentalität geworden, mit der man sich für das Leben an sich interessiert, nicht nur, was es ermöglicht und bedingt, nicht, wie wir erfolgreicher werden können, sondern was es schöner, schlechter und erst lebenswert macht. Oft dreht sich alles um Spannung, die durch Streß erzeugt wird, weil A fürchtet, durch B umgebracht zu werden. Der Tod wird als banal dargestellt, als superlativ, was er oftmals nicht ist. Ein sehr gutes Beispiel liefert uns "Schmetterling und Taucherglocke" und wenn man diesen Film insofern einfach mal versucht zu interpretieren, entpuppt er sich auf einmal als Utop. Ein Protagonist, der genau in die Gruppe von Menschen "gehörte", die diesen Film als langweilig und spannungslos bezeichnen - jemand, der den Tod als größte Bestrafung sieht, bis er gerettet wird. Es ist nichts neues mehr, dass der Mensch Fehler machen muss, um aus ihnen zu lernen, selbst wenn er bis zum Tod gehen muss - doch in diesem Film haben wir ein neues Problem. Was wäre, wenn wir kurz vor Schluss herausgerissen werden und wieder im Leben landen? Was macht es dann wieder lebenswert, wenn wir mit einem Handicap leben müssen? Natürlich kann man alles in "Schmetterling und Taucherglocke" auf diese Ebene reduzieren - eine Lebensweisheit und selbst das ginge schon weiter, als die Meisten es wagen würden. Stattdessen wird kritisiert, dass es nur um die Vergänglichkeit des Lebens geht. Ist es nur das? Ist es nicht viel mehr ein eigener Fehler, wenn ich den Film nur als solches sehe? Nur auf diese eine, kleine Ebene beschrenke? Heißt es nicht viel mehr, dass ich selbst nicht in der Lage bin, mich auf den Film einzulassen, mich seinem Rythmus anzupassen OHNE darüber nachzudenken, welcher Sinn nun in dieser Szene steckt, wann die Spannung kommt, die ICH erwarte und am Ende enttäuscht bin, weil nicht das kam, was ich erwartete - wobei ich mich es lediglich nicht geschafft habe, nicht ständig an mich zu denken, sondern mich einzulassen, loszulassen von der Realität und mich neben Beauby zu setzen und ihm zuzuhören, was er so sagt. Identifikation ist ein wichtiger Punkt in Filmen - es wird viel Wert auf diese gelegt, obwohl der Mainstream verlernt hat, es zu tun. Man kann anders argumentieren und sagen: "Was interessiert mich nun das Leben dieses Menschen? 140 Minuten verschwende Zeit." Doch dann sollte ich mich selbst fragen, was ich in diesen 140 Minuten hätte wichtigeres getan, als mein Gehirn zu fordern.

    Hinzugefügt am 30.09.2008 um 11:05 Uhr
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      2.5 - Na ja

    Gute Filme sind selten geworden. Also Filme die fern ab vom Mainstream zum Nachdenken anregen und alternative Sichtweisen für sich beanspruchen können. Wer die Filmbeschreibung und die üblichen Kritiken zu 'Schmetterling und Taucherglocken' liest, erwartet ein solches Drama. Ein Drama welches die Geschichte von einem Menschen erzählt, der durch eine schweren Schicksalsschlag getroffen wird und nun trotz aller Widrigkeiten sein Leben für die Nachwelt festhält. Der sich trotz Krankheit durchkämpft und versucht seinem Schicksal zu trotzen. Nun, wer mit dieser Haltung an den Film herangeht, wird bitter enttäuscht werden. Inhaltlich transportiert der Film lediglich die Tatsache, wie vergänglich das Leben ist. Er zeigt wie eine erfolgsverwöhnte Person, von jetzt auf gleich, dem Tod entgegenblicken muss. Sicherlich ist es beeindruckend, lediglich durch blinzeln seine Memoiren zu schreiben. Dies muss und soll entsprechende gewürdigt werden. Aber nur darauf aufbauend einen 140 Minuten Film zu drehen ist ein wenig mager. Den hektischen Rückblenden in das Leben des egozentrischen Hauptprotagonisten und dessen inneren Monologe zu folgen, verlangt volle Aufmerksamkeit und wird bei der vorliegenen Spieldauer insbesondere im letzten Drittel sehr nervig. Das einzig interessante an dem Film ist zeitweise die Frage, wann er denn nun endlich zu Ende ist. Aus meiner Sicht vergibt der Film die Chance, Mut zu machen und eine positive Lebenseinstellung zu vermitteln. Statt dessen erzeugt der Film eine depressive und düstere Stimmung und bläht eine inhaltliche Erbse zu einem Kürbis auf. Fazit: Alles in allem ist der Film aufgrund der guten schauspielerischen Leistung und der guten Kameraführung noch sehenswert. Wer sich den Film ansehen möchte, sollte aber seine Erwartungshaltung keinesfalls zu hoch ansetzen. Die Filmbeschreibung und einige Kritiken versprechen deutlich mehr, als der Film halten kann.

    Hinzugefügt am 25.07.2008 um 20:18 Uhr
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      4.5 - Großartig

    "Schmetterling und Taucherglocke" hat mich bewegt wie nur wenige Bücher. Da ist man skeptisch, wenn es an die Verfilmung geht. Aber ich finde die Adaptation wirklich gelungen. Regisseur und Kameramann haben betörend schöne, stimmige und schmerzhafte Bilder gefunden. Die Botschaft des Buchs und des Films ist nicht neu, aber nur selten so prägnant formuliert worden wie "aus dem Inneren der Taucherglocke": Lebe dein Leben JETZT, leb jeden Augenblick bewusst, verzettele dich nicht in der Vergangenheit oder Zukunft. Dass der Film das Buch nicht 1:1 abbilden kann, ist mir klar, aber die letzten Sätze habe ich doch vermisst: "Gibt es in diesem Kosmos einen Schlüssel, um meine Taucherglocke aufzuriegeln? ...Ich muss anderswo suchen. Ich mache mich auf den Weg." Wenige Tage darauf ist Jean-Do gestorben, war der Schmetterling wieder frei... Es bleibt aber ein Film, der inspirierend und zum Nachdenken anregend ist wie nur wenige.

    Hinzugefügt am 03.06.2008 um 23:18 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Wahrhaftig und poetisch.. das trifft es auf den punkt! dieser film bereichert einen auf die eigene art und weise! dieser film geht unter die haut und bereitet mir bis heute noch gänsehaut! man denkt selbst über das eigene leben nach und lernt aufs neue dieses zu schätzen! unbedingt zu empfehlen!.. kann kaum erwarten bis die dvd draußen ist.. das buch muss ich mir morgen gleich holen!

    Hinzugefügt am 12.05.2008 um 16:21 Uhr
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