Kinostart:
17. April 2008
Regie: Christian Görlitz
Mit Maxim Mehmet, Susanne Lothar, Susanne Bormann,
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Produktionsland:
Deutschland
.
Genre:
Tragikomödie
,
Romanze
Laufzeit: 101 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Universal Pictures Germany
Inhalt: Held der Geschichte ist Heinz Strunk (Maxim Mehmet), der noch zu Hause bei seiner Mutter (Susanne Lothar) wohnt. Die Ausgangssituation für Heinz ist denkbar schlecht: Er ist zum einen von einer besonders schlimmen Form der Akne geplagt; seine Mutter leidet an einer psychischen Krankheit und ihre hysterischen, bisweilen psychotischen Anfälle gestalten den Alltag als Ausnahmezustand; einzige tagesfüllende Beschäftigung ist das gemeinsame Rauchen und Trinken mit der allein stehenden Nachbarin Rosi (Livia Reinhard). Viel mehr lässt die kleinbürgerliche Umgebung in einem kleinen Hamburger Vorort nicht zu. Heinzens Traum ist es, als Musikproduzent Karriere zu machen. Als seine Mutter nach einem schweren Anfall in eine Klinik eingeliefert wird, steht Heinz gezwungener Maßen auf eigenen Beinen.
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Schön
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Von manchen Bucherfolgen weiß man, weil sich deren Titel oder einzelne Sentenzen zu so genannten geflügelten Worten entwickeln, die in aller Munde sind. So auch Heinz Strunks „Fleisch ist mein Gemüse“, das neben dem Titel vor allem durch die Lebensweisheit „Der Mensch ist kein Beilagenesser“ Berühmtheit erlangte. Das Buch selbst ist stark autobiographisch und handelt eigentlich überhaupt nicht von den speziellen Ernährungsgepflogenheiten des Autors. Vielmehr geht es um die frühen Jahre der Karriere Strunks als Musiker. Das Buch schaffte es, Bestseller- und Kultstatus zu erlangen, was zu zahlreichen Adaptionen führte. Zu guter Letzt gibt es noch den Film zum Buch, der unter der Regie von Christian Görlitz entstanden ist. Görlitz, der bis dato als Regisseur nur fürs Fernsehen tätig war („Kommissar Rex“, „Großstadtrevier“, „Mutterglück“, „Feier Fall“), legt mit „Fleisch ist mein Gemüse“ zugleich seinen ersten Kinofilm vor. Für Fans von Heinz Strunk ist die Kinofassung sicherlich eine nette visualisierte Version dessen, was sie beim Lesen des Buchs, beim Besuch des Musicals zum Buch, beim Hören des Hörspiels zum Buch oder beim Hörbuch schon angesprochen hat. Der Film für sich allein genommen kann allerdings nicht überzeugen. Diejenigen, die zum ersten Mal mit der Lebensgeschichte Strunks in Berührung kommen, werden recht ratlos in den Kinosesseln zurückgelassen, weshalb es überhaupt zu so einer großen Begeisterung ob des Themas gekommen ist.
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Gast - Montag, 06. September um 11:37