"Frenzy" hat mir sehr gut gefallen. Auf jedenfall einer der guten Hitchcock-Filme. Man merkt dem Film natürlich an, dass er aus einer anderen Zeit stammt, aber unterhalten wurde ich trotzdem sehr gut. Spannend und amüsant bis zur letzten Sekunde. Kann man sich ruhig mal anschauen. 7/10
Hinzugefügt am 23.07.2011 um 20:39 Uhr Verstoß melden- Home
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Frenzy würde ich als einen sehr feinen Hitchcock-Film bezeichnen. Bereits in der ersten tolle Einstellung sieht man, wie der Kameramann gekonnt die Stadt einfängt indem er sich langsam dem ersten Ort nähert. Diesesmal geht es um einen Mörder, der seine Opfer immer mit einer Krawatte tötet. Interessanterweise ist bereits nach nur 30 Minuten bekannt, wer der Mörder ist. Der Film hat auch eine Hauptfigur, den vom Leben leicht-gezeichneten Robert Blaney. Und er gerät durch viele Zufälle ins Visier der Polizei. Wie in vielen anderen Filmen auch, muss hier der Hauptcharakter seine Unschuld beweißen. Die unglaubliche tolle Musik stamm diesesmal von Ron Goodwin, einem Komponisten, der bereits für Filme wie 16 Uhr 50 ab Paddington oder Mörder ahoi! die Musik komponierte. Frenzy ist auch der erste Film, in dem Nacktszenen zu sehen sind. Für einen Hollywood-Film auch im Jahr 1972 untypisch - mittlerweile ein fast unverzichtbares Element im Film. Auch ist dies wahrscheinlich der erste Hitchcock-Film, der so brutal ausfällt. Doch gerade dieser Grad an Gewalt paßt auch irgendwie in den Film, zumal Frenzy ja auch irgendwie ein Film des New Hollywood ist. An die Genialität eines Psycho oder Der Unsichtbare Dritte kommt dieser Film trotzdem nicht ganz heran. Dafür fehlt es ein bisschen an Überraschungsmomenten oder besonders spannenden Stellen. 9 von 10 Punkten, 4,5 von 5 Sternen für diesen späten tollen Hitchcock-Klassiker.
Hinzugefügt am 06.11.2010 um 16:24 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
"Frenzy" ist wirklich ein genialer Thriller. Ohne zu wissen um was es in diesem Film geht, habe ich ihn mir angeschaut und er hat mir super gefallen. Obwohl der Zuschauer früh weiß, wer der Mörder ist, hält der Film bis zum Ende seine Spannung. Aber ganz besonders sind bestimmte Momente in diesem Film. Als der Mörder zum Beispiel Babs in sein Haus lässt und ihr sagt, das sie sein genau sein Typ sei und die dann Kamera aus dem Haus heraus schwenkt, auf die Straße, wo die Menschen laufen und nicht mitbekommen, das in dem Haus gerade ein schrecklicher Mord stattfindet. Auch die Szenen in dem der Kommissar im Haus von seiner Frau bewirtet wird, sind klasse. Er will eigentlich nur ein Steak mit Pommes und bekommt französische Speisen, die er hasst. Der Misch zwischen Thriller und Humor/Sarkasmus ist einfach perfekt gelungen. 116 Minuten Klasse!
Hinzugefügt am 06.12.2007 um 15:37 Uhr Verstoß melden
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