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Seine 1 Kritik ansehen
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4 - Sehr gut
An sich gebe ich der Kritik des Reakteurs meine Zuzstimmung, The flying Scotsman ist kein Kunstwerk, keine Heldenverehrung und kein Kassenreißer. Aber will er das?
Man überlege, für wen dieser Streifen gemacht wurde: für Radsportfans und für Freunde einer tragisch spannenden Story ohne Radbezug. Ziel war sicher vornehmlich "Gänsehaut" zu erzeugen, und wenn ich die Menschen um mich angesehen hab, ja, da war welche. Die Radfahrer waren sicher scharf auf noch mehr Rennszenen, die anderen (schätze wie die Kritiker) verlangten vielleicht nach mehr Herzerreißendem und Momenten der Verzweiflung. Ich denke, die Mischung ist gelungen, nichts wirkt ausgewalzt, und ein so bewegtes Leben wie das von Obree in 90 Minuten zu packen ohne dabei ganze Kapitel auszulassen verlangt Respekt. Und bedenken SIe bitte: Obree lebt noch. und vielleicht hat man auch aus Gründen der menschlichkeit drauf verzichtet, ihn als dauerniedergeschlagenes ewig grübelndes Sensibelchen darzustellen. Weiterhin empfand ich die Mixtur aus realen und erfundenen Handlungssträngen sogar als angenehm, obwohl ich mit der Geschichte Obrees gut vertraut war.
Und noch eine Sache: ich würde die Story nicht mit der von Rocky vergleichen, all die Radsportereignisse haben tatsächlich so statt gefunden, das sollte der Besucher stets im Hinterkopf halten. Und man muss schon sehr genau hinsehen, um die kleinen Fehler bei Requisite und Deko zu finden.
Ich werde ihn nochmal ansehen!
Hinzugefügt am 18.06.2007 um 13:57 Uhr
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