Anonyma - Eine Frau in Berlin
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      3 - Nicht schlecht

    Tja, wie soll man diesen Film bewerten? Mit dem Untergang, dem Pianisten oder Schindlers Liste ist er nicht zu vergleichen, eher mit Duell - Enemy at the gates. Als Umsetzung der anonymen Tagebuchaufzeichnungen ist er gescheitert. Dort wird alles wesentlich authentischer, schonungsloser, eindringlicher dargestellt. Aber trotzdem fand ich den Film nicht so schlecht - als Unterhaltungsfilm. Letztendlich wird die historische Kulisse nämlich benutzt, um eine dramatische, tragische Liebesgeschichte zu präsentieren. Diese ist zwar manchmal etwas platt, aber doch berührend und erhält durch die historische Situation eine besondere Atmosphäre. Das wäre geschmacklos, wenn der Film sich nicht auch bemühen würde, die historischen Geschehnisse nicht zu sehr zu verzerren oder zu instrumentalisieren. Die Leiden der deutschen Zivilisten, aber auch des russischen Volkes werden dargestellt und auch ein traumatisierter Kriegsheimkehrer, zwei fanatische, verführte Jugendliche, die Hitler über das Ende des Dritten Reichs hinaus die Treue halten wollen, opportunistische Wendehälse, russische Soldatinnen, die von Deutschen im Osten verübten Greuel an der Zivilbevölkerung, Feigheit und Mut auf deutscher, Hass und Großherzigkeit auf russischer Seite - alles wird thematisiert. Das wirkt etwas gewollt, um political correctness bemüht, überfrachtet und bleibt oberflächlich. Als Geschichtsunterricht sollte man also lieber die Vorlage lesen.

    Hinzugefügt am 19.12.2009 um 17:45 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Ich bin über die Umsetzung des Buches sehr enttäuscht. Hier fehlt jegliches Gefühl; die Angst, die Jagd nach Eßbaren, der Kampf ums Überleben, die Zusammengehörigkeit/Gemeinschaft des Hauses,das Leben im Keller; wird überhaupt nicht dargestellt. Vor allem, das die Russen auch etwas Eßbares mitgebracht haben, warum die Hauptdarstellerin immer auf der Suche nach dem höchsten Offizier war, warum die Russen in der Wohnungen ständig ein- und ausgingen, kam überhaupt nicht rüber bzw. hätte ich das Buch nicht gelesen, würde ich die ganze Szenerie nicht verstehen. Ich glaube so mancher Zuschauer kann einige Zusammenhänge überhaupt nicht nachvollziehend. Hätte mir sehr viel mehr erhofft, mehr Dramatik, mehr Gefühl, mehr Kampfgeist, mehr Darstellung. Schade!

    Hinzugefügt am 29.05.2009 um 23:06 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Endlich ein Film der das grauen und leiden der Bevölkerung aller Länder besonders der Übergriffe von Soldaten gegenüber Frauen zeigt. Es wierd etwas gezeigt was viel zu lange Tot geschwiegen wurde. Vergewaltigungen in den Kriegsjahren sind nicht nur von den Russischen Truppen sondern auch von Deutschen und den anderen Allierten gemacht worden, es wurde an dennen Gewalt verübt die am wennigsten dafür konnten Frauen und junge Mädchen. Ich jabe zum glück das alles nicht erlebt aber von Tanten und Onkel hinter vor gehalterner Hand Erzählt bekommen, mit diesem Film kann sich jeder einmal in der lage hinein versetzen welches Leid und Schmarch unsere Mütter oder Großmütter durchgemacht haben um nur am leben zu bleiben. Was ich vermisse sind auch die Fälle von verzweifelten Frauen, Mädchen und ganze Familien die sich vor Angst selbst das Leben genommen haben. Die Menschen die sich nach einer Massenvergewaltigung erhängten, Frauen die dadurch Schwanger wurden und sich zu einer Abtreibung entschlossen, wo viele starben. Aber als ausschnitt in das Leben dieser einen Frau die alles in Ihren Tagebüchern geschrieben hat, hat der Film alles gut rüber gebracht und dank der guten Schauspielerischen leistung aller die an diesem Meisterwerk mit gearbeitet haben.

    Hinzugefügt am 23.05.2009 um 21:53 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Endlich ein Film der das grauen und leiden der Bevölkerung aller Länder besonders der Übergriffe von Soldaten gegenüber Frauen zeigt. Es wierd etwas gezeigt was viel zu lange Tot geschwiegen wurde. Vergewaltigungen in den Kriegsjahren sind nicht nur von den Russischen Truppen sondern auch von Deutschen und den anderen Allierten gemacht worden, es wurde an dennen Gewalt verübt die am wennigsten dafür konnten Frauen und junge Mädchen. Ich jabe zum glück das alles nicht erlebt aber von Tanten und Onkel hinter vor gehalterner Hand Erzählt bekommen, mit diesem Film kann sich jeder einmal in der lage hinein versetzen welches Leid und Schmarch unsere Mütter oder Großmütter durchgemacht haben um nur am leben zu bleiben. Was ich vermisse sind auch die Fälle von verzweifelten Frauen, Mädchen und ganze Familien die sich vor Angst selbst das Leben genommen haben. Die Menschen die sich nach einer Massenvergewaltigung erhängten, Frauen die dadurch Schwanger wurden und sich zu einer Abtreibung entschlossen, wo viele starben. Aber als ausschnitt in das Leben dieser einen Frau die alles in Ihren Tagebüchern geschrieben hat, hat der Film alles gut rüber gebracht und dank der guten Schauspielerischen leistung aller die an diesem Meisterwerk mit gearbeitet haben.

    Hinzugefügt am 23.05.2009 um 21:44 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Da ich an allem interessiert bin das thematisch unmittelbar mit dem Dritten Reich oder dem Zweiten Weltkrieg zusammenhängt wollte ich diesen Film unbedingt selbst sehen. Meine Erwartungen waren dabei keinesfalls besonders hoch, da die Kritiken von "Anonyma" doch sehr durchwachsen ausfielen. Kaum eine handvoll von ihnen fanden wohlwollende Worte. Nun da ich mir selbst ein Bild gemacht habe bin ich positiv überrascht. "Anonyma" ist villeicht kein Meisterwerk aber doch sicher ein stark gespieltes und inszeniertes Kriegsdrama und der erste mir bekannte Spielfilm der versucht sich diesem Thema (sexuelle Gewalt durch die Rote Armee) aus sicht der Opfer zu nähern. Ein Pionierfilm dem hoffentlich noch der ein oder andere Beitrag folgt.

    Hinzugefügt am 03.05.2009 um 16:55 Uhr
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    foggystew
    foggystew

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      1.5 - Schlecht

    Der Film soll auf der Grundlage des Buches "Eine Frau in Berlin" entstanden sein. Das hat er jedoch gründlich versäumt. Die Chance, das Leiden der Berliner Frauen zu verdeutlichen ist vertan. Entstanden ist eine nicht einmal gelungene Essenz des Buches, das außer den Vergewaltigungen auch Hunger, Zwangsarbeit und immer wieder Willkür und Angst darstellt. Soviele ausgelassene Partys und Spaß waren nicht Inhalt des Buches. Enttäuschend!

    Hinzugefügt am 17.12.2008 um 22:20 Uhr
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    Frank Ernst
    Frank Ernst

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      4.5 - Großartig

    Anonyma, Es ist nicht der übliche Betroffenheitsfilm der leidenden Deutschen (wie z.B. Vilsmayers Stalingrad) Wer Wind sät wird Sturm ernten. Der Sturm kam im Mai 45 besonders massiv zurück und im Selbstverständnis der Sieger waren deutsche Frauen Kriegsbeute. Nach dem Film „Schindlers Liste“ wurde ein Auschwitzüberlebender nach seiner Meinung über Spielbergs Film gefragt und antwortete: Die Wirklichkeit war viel schlimmer. Sicher wurden viele junge deutschen Frauen von damals genauso antworten. Der Film lässt überzogene Brutalität außen vor und zeigt dafür den Überlebenswillen der Berliner/innen um jeden Preis. Gut wurde auch die Rote Armee dargestellt. Von schöngeistigen, Puschkin rezitierenden Führungsoffizieren über gut aussehende Machos bis zu verrohten Kämpfern jenseits des Urals, welche in der Realität, im Gegensatz zum Film sicher in der Überzahl waren. Der Film lebt vor allem von der bizarren Situation, dass die brillierende Hauptdarstellerin Nina Hoß, zuerst nur überleben will, sich dann Sympathie und so eine Art Liebe zu Ihren Feinden (in Person, des russischen Kommandeurs) entwickelt. Nebenhandlungen wie die Eifersucht der russischen Soldatin auf die Protagonisten und das verständlicher Weise totale Nichtverstehen der wenig übergebliebenen Ehemänner verwirkt der Film auf eindrucksvolle Weise. Alles in allem wurde ein sehenswerter Film über ein 60 Jahre langes Tabuthema gedreht. Der Film spricht das Leid welches dieser Krieg den beiden Völkern gebracht hat in einer emotional aufwühlender Art an und zeigt uns viel besser als z. B. „ Der Untergang „ die Auswirkung eines 6 Jahre langen Krieges auf die Physche der Überlebenden.

    Hinzugefügt am 28.10.2008 um 19:27 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Es werden tragische Ereignisse unserer jüngeren Geschichte benützt, um glattgebügeltes kommerzielles Kino zu machen. So geschehen beim TV-film "die Flucht" usw. Vertreibung und Vergewaltigungen waren menschenrechts- und völkerrechtswidrig. Dazu nichts in diesen Filmen, ohne echtes Mitgefühl

    Hinzugefügt am 27.10.2008 um 23:02 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Es werden tragische Ereignisse unserer jüngeren Geschichte benützt, um glattgebügeltes kommerzielles Kino zu machen. So geschehen beim TV-film "die Flucht" usw. Vertreibung und Vergewaltigungen waren menschenrechts- und völkerrechtswidrig. Dazu nichts in diesen Filmen, ohne echtes Mitgefühl

    Hinzugefügt am 27.10.2008 um 23:01 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Es werden tragische Ereignisse unserer jüngeren Geschichte benützt, um glattgebügeltes kommerzielles Kino zu machen. So geschehen beim TV-film "die Flucht" usw. Vertreibung und Vergewaltigungen waren menschenrechts- und völkerrechtswidrig. Dazu nichts in diesen Filmen, ohne echtes Mitgefühl

    Hinzugefügt am 27.10.2008 um 22:58 Uhr
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