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Seine 1 Kritik ansehen
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4 - Sehr gut
...there was a young man, who... okay - und jetzt bitte in Deutsch;-)...
...da gab es einen jungen Mann, der seiner Liebe hinterhertrauerte und dies in herzzereissende Lieder bannte. Und dann war da noch die tschechische Musikstudentin, die eines Tages seinen Weg kreuzte. Und als sie sich ihre Ängste klar gemacht hatten und auch ihre Hoffnungen einander anvertrauten, begab es sich....
....das das Leben weiterging. Wir sind hier nämlich NICHT in einem Märchen - auch wenn dies größtenteils so wirkt. Im Ernst - Disney hätte daraus DEN Friede-Freude-Eierkuchenfilm schlechthin produziert. Dankenswerterweise ist dies aber eine Independent-Produktion und deshalb ist hier nicht alles nach Schema F vorherbestimmt. Der Film nimmt sich die Zeit die Annäherung der beiden Fremden gemächlich zu zeigen (was in unserer Los-Tempo-Gesellschaft mit Sicherheit dem Einen oder der Anderen sauer aufstossen dürfte). Dafür fängt er die Mentalität der Menschen der Stadt Dublin und eben die Grauzone zwischen unterem Mittelstand und den Einwanderern genau ein. Getragen wird diese wunderschöne kleine Geschichte von den beiden unbekannten Darstellern, bei denen man im Verlauf der Inszenierung tatsächlich vergessen kann, daß dies ein Spielfilm ist - so sehr wirkt dieser ungekünselte Film wie ein Dokument aus dem echten Leben.
Ein Film, der den Aufbruch und den Ausbruch zweier Menschen zeigt, die sich zufällig begegneten und sich gegenseitig wieder aufrichteten - ohne daß dies auch nur kitschig oder überzogen rührselig dramatisiert wird. Ein kleiner wirklich feiner Film -
genau das Richtige, für die jetzt anbrechenden Herbsttage!
Hinzugefügt am 22.09.2008 um 19:20 Uhr
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