Kinostart:
27. September 2007
Regie: Neil Jordan
Mit Jodie Foster, Terrence Howard, Naveen Andrews,
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Originaltitel: The Brave One
FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
,
Australien
.
Genre:
Thriller
,
Drama
Laufzeit: 122 Minuten.
Produktionsjahr:
2007
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Die Hochzeit steht kurz bevor, das Glück könnte perfekt sein. Doch dann wird Erica Bains Verlobter (Naveen Andrews) im Central Park von einer Gruppe Schläger getötet. Nachdem die Polizei keinen Ermittlungserfolg zustande bringt, besorgt sich Erica aus Gründen des Selbstschutzes eine Waffe. Als sie hautnah einen Mord in einem Supermarkt miterlebt, erschießt sie den Killer in Notwehr. Von nun an bringt sich Erica immer wieder absichtlich in brenzlige Situationen, um dann schießen zu können. Die Ermittlungen in der Selbstjustiz-Mordserie übernimmt Detective Mercer (Terrence Howard). Schnell hat er das Gefühl, dass mit Erica irgendetwas nicht stimmt. Es folgt ein intimes Psychoduell...
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(3,8)
User-Wertung(2454 Bewertungen)
(3,5)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christoph Petersen
(4)
Eine Frau, deren Verlobter im Central Park von einer Gruppe Schläger getötet wird, läuft anschließend in New Yorks Straßen Amok und schießt jeden Gesetzlosen, der ihr vor die Knarre stolpert, gnadenlos nieder. Diese kurze Zusammenfassung der Handlung des Thrillers „Die Fremde in dir“ klingt wie die Story eines trashigen 70er-Jahre-B-Movies, dabei könnte der Film – zumindest der Papierform nach – gar nicht weiter von den Charles-Bronson-Reißern vergangener Tage entfernt liegen: Regie führt der etablierte irische Oscar-Preisträger (für The Crying Game) Neil Jordan, die Hauptrolle hat die zweifache, stets auf ihr Image bedachte Oscar-Preisträgerin (für „Angeklagt“ und Das Schweigen der Lämmer) Jodie Foster übernommen, und das Budget des Hollywood-Blockbusters dürfte auch um ein Vielfaches über dem der dreckigen Genrestreifen von vor 30 Jahren gelegen haben. Doch auf den zweiten Blick rückt „Die Fremde in dir“ schon wieder deutlich näher an seine Vorbilder heran – zwar hat Jordan an vielen Stellen ganz offensichtlich versucht, die klassischen Motive des Genres zu variieren, zu erweitern oder zu umgehen, doch es ist ihm im Endeffekt nur sehr bedingt gelungen. So bekommt der Zuschauer schlussendlich einen waschechten Rache-Reißer vorgesetzt, auch wenn dieser im Gewand eines ambitionierten Hollywood-Films daherkommt.
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Die Fremde in dir Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,5)
bei
2454 Wertungen
insgesamt 22 Kritiken
amok2811
Mitglied seit 1.058 Tagen
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146 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
"Die Fremde in dir" ist ein Film, der sich hauptsächlich um die Themen "Opfer von Kriminalität", "Selbstjustiz" und "Rache" beschäftigt. Insgesamt ist ein auch psychologisch komplexer Film entstanden, der zum Nachdenken anregt und einige Fragen aufwirft. Dabei ist er über weite Strecken spannend inszeniert und vor allem glaubwürdig geschauspielert. Das Drehbuch liefert eine gut durchdachte Story und vor allem weiß es, anfangs zwei scheinbar unabhängige Handlungsstränge gekonnt miteinander mehr und mehr zu verflechten, ohne dass dabei Widersprüche entstehen. Die Auflösung des Films ist aus meiner Sicht absolut gelungen und rundet den Film ab. Ein eher offenes Ende, wie es in vielen Film der letzten Jahre üblich ist, wäre sicher enttäuschend gewesen.
Letztlich ist es Geschmackssache, wie sehr einen das Thema interessiert und ob man den Entscheidungsprozess Erikas (und schließlich auch die Intention des Regisseurs)nachvollziehen kann. Die Meinungen gehen da sicher ähnlich weit auseinander, wie bei der Radiosendung Erikas...
9/10
Verfasst am 27.03. um 14:36 Uhr -
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8martin
Mitglied seit 1.227 Tagen
|
171 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Es ist kein echtes Remake des Films mit Charles Bronson, denn dieser Film hat noch einige Dimensionen mehr. Abgesehen von der Gewaltschiene, die auch hier mit der Zustimmung der Zuschauer rechnen kann, ist er viel emotionaler gestaltet, was vor allem Jodie Foster transportiert. Sie schafft den Spagat zwischen reaktivem Racheengel und dem gefühlsbetontem Bewusstsein der Kriminalität des eigenen Handelns. Mit guten, schnellen Rückblenden als Wiederholung und Verstärkung der Handlung, unterlegt mit einem sehr melodiösen Titelsong, der bewusst eingesetzt wird und die Grausamkeit etwas abfedert, verfolgt man ihr Zusammengehen mit dem ermittelten Detektiv Terrence Howard, eigentlich ihr Gegenspieler. Aber Parallelen treffen sich eben in der Unendlichkeit. Eine überraschende Wende am Ende bringt eine Lösung, die jeden zufrieden stellen könnte. Gemäß dem Originaltitel ist Jodie übrigens ’Die Mutige’.
Verfasst am 22.03. um 21:09 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,8) bei 3 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Jodie Foster
Rolle: Erica
Terrence Howard
Rolle: Mercer
Naveen Andrews
Rolle: David
Nicky Katt
Rolle: Detective Vitale
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 22:22