Kinostart: -
Regie: Dae-wung Lim
Mit Seong-won Jang, Eung-su Kim, Dong-kyu Lee,
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Originaltitel: Seuseung-ui eunhye
Produktionsland:
Südkorea
.
Genre:
Horror
Laufzeit: 93 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Inhalt: Ein scheinbar ganz normales Klassentreffen. Eine kleine Gruppe ehemaliger Schüler besucht ihre damalige Grundschullehrerin Mrs. Park (Mi-hee Oh), die nun im Sterben liegt und seit dem Selbstmord ihres Mannes an den Rollstuhl gefesselt ist. Die früher immer „Superpig“ genannte Sun-hee (Ji-hyeon Lee) hat sich mittlerweile zu einer echten Schönheit gemausert,
der ehemalige Athlet Dal-bong (Hyo-jun Park) hat sich hingegen am Bein verletzt, ist deshalb auch ganz schön rundlich geworden. Nam Se-ho (Hyeon-Soo Yeo)) und Eun-young (Seol-ah Yu) haben zwischenzeitlich geheiratet und der kleine Myung-ho (Dong-kyu Lee) hat es sogar bis zum Rockstar gebracht. Sie alle sind gekommen, um ein gemütliches Wochenende voll schöner Erinnerungen zu verbringen. Doch langsam wird die Stimmung immer gereizter, offensichtlich war Mrs. Park gar nicht die liebe, gutmütige Lehrerin, vielmehr hat sie ihre Schüler missbraucht und gedemütigt. Immer mehr Hass kommt in den Gästen hoch, doch bevor sie ihre Rachegelüste ausleben können, taucht plötzlich ein mit einem selbstgebastelten Hasengesicht maskierter Killer auf, welcher die Ex-Schüler in den düsteren Keller verschleppt, wo er sie auf perfide Weise zu Tode foltert...
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel

User-Wertung(94 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christoph Petersen
(3,5)
„Bloody Reunion“, so der internationale Titel des südkoreanischen Horrorfilms „Seuseung-ui eunhye“, ist eine Anspielung auf James Clavells Lehrerfilmklassiker gleichen Namens aus dem Jahre 1967. In diesem spielte Sidney Poitier einen farbigen Lehrer, der sich in einer Londoner Schule den Respekt seiner undisziplinierten weißen Schüler verdienen muss. 1996 wurde die Geschichte unter der Regie von Peter Bogdanovich wieder mit Sidney Poitier in der Hauptrolle fürs Fernsehen fortgesetzt. Auch die koreanische 2006er Version könnte man nun durchaus in das Genre der Vorgänger einteilen und als Lehrerfilm bezeichnen, nur ist diese Slashervariante weitaus weniger klassisch als blutig. Aus einem gemütlichen Klassentreffen wird ein von Regisseur Dae-wung Lim durchgehend spannend und atmosphärisch stimmig in Szene gesetztes Wochenende des Terrors. Und soviel sei verraten, „Bloody Reunion“ hält, was der Titel von Kevin Williamsons Teenie-Thriller „Tötet Mrs. Tingle“ einst versprach!
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 1 Kritik
Telefonmann
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232 Userkritiken
Bewertung:
(3)
Kritik:
Ich mag asiatische Filme eigentlich gar nicht und auch "Bloody Reunion" wollte ich mir nicht ansehen. Dann habe ich allerdings einen Schnittbericht zu dem Film gesehen und bemerkt, dass es hier recht derb zur Sache zu gehen scheint. Deshalb hab ich mich doch mal überrumpeln lassen, den Film zu schauen. Im Endeffekt war dies auch sicher kein Fehler, denn "Bloody Reunion" ist ein guter Film, obwohl ich auch nicht wirklich was verpasst hätte.
Ohne jegliches Vorwissen über die Story habe ich die Geschichte anfangs sehr interessiert verfolgt. Man weiß auch nicht sofort worum sich das ganze dreht, aber es dauert nicht lange bis man Überblick hat. Dann kommen so langsam die Charaktere. Gerade der Anfang und der Mittelteil wissen dann am meisten zu überzeugen. Am (recht langen) Schluss überhäufen sich die Geschehnisse und die Auflösung zieht sich dann ziemlich hin.
Die Charaktere sind im Großen und Ganzen gut annehmbar. Nicht richtig tiefgründig, aber auch nicht oberflächlich. Außerdem handelt es sich nicht um 08/15 Figuren, wie in vielen Slashern. Die Personen werden von den Darstellern auch souverän verkörpert. Die Stärken des Films sind gerade die ruhigen Szenen. Wenn die alten Klassenkameraden in Erinnerung mit der Lehrerin schwelgen und sich raus stellt, dass doch nicht alles so idyllisch war, dann haben diese Szenen einen bedrohlichen Unterton, welcher zu gefallen weiß.
Leider nahm das Interesse für das Geschehen bei mir mit der Menge der Laufzeit ab. Das Finale ist ganz ordentlich, aber nicht wirklich spannend inszeniert. Die Auflösung sehe ich zwiespältig. Schlecht ist diese zwar nicht, aber finde ich, dass man eine gute Portion Toleranz mitbringen muss, denn richtig logisch ist das alles nicht. Außerdem ist die Auflösung zu lang geraten, wodurch der "Aha"-Effekt zu sehr ausgedehnt ist und dadurch nicht mehr so recht wirken kann.
Der eigentliche Grund, weshalb ich mir "Bloody Reunion" angesehen habe ist ja aber sowieso der Goregehalt. Hier hatte ich mir mehr versprochen. Zwar gibt es ein paar harte Szenen, aber so hart ist der Film dann auch nicht. Zu Gute halten muss man aber, dass der Killer recht kreative Tötungsarten hat, von denen manche auch schön mies sind.
Fazit: "Bloody Reunion" will dem Slashergenre wohl frischen Wind verpassen, schafft dies aber nur bedingt. Der Film ist nicht langweilig und über weite Strecken sehr atmosphärisch, stellenweise auch spannend und die Charaktere wissen zu gefallen. Gorehounds kommen aber nur bedingt auf ihre Kosten, das Finale lässt in Sachen Spannung nach und die Auflösung gefiel mir nicht so richtig. Alles in einem empfehlenswert, wenn auch nicht der Hammer.
Verfasst am 02.08. um 21:55 Uhr -
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Besetzung und Stab
Seong-won Jang
Rolle: Jung-won
Eung-su Kim
Rolle: Detektiv
Dong-kyu Lee
Rolle: Myung-ho
Ji-hyeon Lee
Rolle: Sun-hee
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 23:10