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Home > Kino > Film-Archiv > Abenteuer > Fata Morgana > Userkritiken
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1 - 10 von 10 Treffern
Kritik: "War das jetzt ein Abenteuer?" Mit diesen Worten provoziert Laura ihren Freund Daniel, zum vielleicht ersten mal in seinem Leben vom ausgetretenen Pfad abzuweichen. Was als harmloser Ausflug beginnt, entwickelt sich für ein deutsches Urlauberpärchen zu einer spirituellen Reise in die äußere und innere Wüste. Ein minimalistisches Meisterwerk über zerfallende Egos und die Kraft des Lebens! Uff! Lange keinen derarten intensiven Film mehr gesehen! Und das, obwohl Regisseur und Co-Drehbuchautor Simon Groß mit einem minimalistischen Setting auskommt: drei Figuren, davon eine ohne Namen, und die scheinbar immergleiche Wüstenfassade. Nebenbei: Alle drei Schauspieler machen ihre Sache hervorragend: der geheimnisvolle, aber männliche "lonely wolf", die zaghafte Laura, die ihren eigenen Gefühlen nicht traut, und Daniel, der sich nicht eingestehen will, dass er von der Situation überfordert ist. Doch was passiert nicht alles auf dieser Fahrt durch die Wüste? Laura und Daniel müssen erkennen, dass sie nicht so lieb, nett und perfekt sind, wie sie sich und anderen gerne vormachen. Daniel schafft es nicht, die Kontrolle abzulegen und sich ganz dem Fremden und der Fahrt durch die Wüste hinzugeben. Seine Trotzreaktionen, mit denen er Herr des Geschehens bleiben will, und sein mangelndes Vertrauen beschwören die Katastrophe herauf. Auch Lauras Gefühle werden kräftig durcheinander gewirbelt. Sie verfällt der Anziehungskraft des mysteriösen Fremden, der ihr - im Gegensatz zu Daniel - in der Wüste Sicherheit und Orientierung bietet. Bei der Konfrontation in der Geisterstadt schlägt sie sich - im wahrsten Sinne des Wortes - wieder auf Daniels Seite. Doch als sie nach allerhand Irrungen und Wirrungen wieder im Hotelzimmer ankommen, muss auch sie der beschämenden Tatsache ins Auge sehen, zumindest Beihilfe zu einem Mord geleistet zu haben. Was wir erleben, ist der schrittweise Zerfall zweier Egos - grandioser Selbstbilder, die von der Wirklichkeit vernichtet werden. Und wir erleben den verbissenen, aber aussichtslosen Kampf des Verstandes um die Aufrechterhaltung dieser Egos. In der Wüstenstadt vollzieht sich die totale Auflösung von Raum, Zeit und Ego. Groß versinnbildlicht diesen Prozeß durch meisterhaft geschnittene Verfolgungsjagden durch die leeren, labyrinthartigen Gassen. Daniel wird hier zum Jäger und Gejagten seiner selbst. Die Katastrophe geschieht, als der innere Zusammenbruch auf seinem Höhepunkt angekommen ist. Was will der Fremde? Was symbolisiert er? Ist er ein Todesengel? Ein Sklavenhändler? Will er die beiden ausrauben? Vielleicht stimmt es einfach, was er sagt, als Laura ihn fragt, was er von ihnen will: "Nichts." Vielleicht meint er auch gar nicht mehr, wenn er sagt: "Solche Ausflüge tun gut." Ausflüge aus der Welt der Sicherheit, der ausgetretenen Pfade in die Welt der Wüste, die so monoton erscheint, die aber höchste Gewahrsamkeit verlangt, wenn man hier überleben will. Der Fremde führt die beiden nicht nur in die äußere Wüste; auf der Fahrt werden sie auch der Leere, der Ödnis in ihrem Innern gewahr. Das ist kein großartiges Ich, das der äußeren Welt stolz gegenübertritt. Da sind nur zwei Menschentiere, die zunehmend von ihrer Angst überwältigt werden. Wie wenig sich die beiden auf das Leben einlassen können, zeigt sich bei der Begegnung mit den Arabern. Der Fremde schließt mit ihnen Geschäfte ab, sitzt nachts gemeinsam mit ihnen am Lagerfeuer, genießt ihre Gastfreundschaft, isst und trinkt mit ihnen. Daniel und Laura aber wagen sich nicht in die Gesellschaft. Stattdessen panzern sie sich in ihrem Jeep ein und beobachten das Geschehen voller Mißtrauen. Stets mit einer Hand am Zündschlüssel, um im Falle einer Gefahr schnell flüchten zu können. Doch was tut ihnen der Fremde an? Er sorgt für sie, führt sie regelmäßig zu Wasserlöchern, beschafft ihnen Essen und Benzin. Auch bedroht er sie nie. Selbst beim Kampf in der Geisterstadt geht er über Notwehrmaßnahmen nicht hinaus. Aber es gibt weniger von sich preis, als es andere Menschen tun würden. Vielleicht, weil es nicht mehr zu sagen gibt? Und er führt sie nicht dorthin, wo sie hin wollen. Zumindest nicht auf dem kürzesten Weg. Aber ist es die Schuld des Fremden, wenn Daniel und Laura falsche Erwartungen haben? So entpuppt der Fremde sich schließlich als spiritueller Lehrer, der sogar sein eigenes Leben einsetzt, um den beiden zu so was wie Erleuchtung zu verhelfen. Fazit: Eine minimalistische, aber gerade deshalb intensive Reise zu beschämender Selbsterkenntnis. Bewertung: 10 von 10 durchschnittenen Bremsschläuchen
Kritik: Interaktiver Film? Im Kinosaal war mehr Handlung als im gesamten Film. Die Handlung wurde ja bereits vielfach behandelt, daher muss ich das nicht wiederholen. Vielleicht bin ich für Filme dieser Art ja nicht "reif" genug, jedenfalls fehlt (nicht nur mir) das Verstöndnis für den Sinn diese Films. Am Ende mehr als enttäuscht haben wir auf dem Heimweg und das offene Ende gesprochen.Leider mussten wir uns die Antwort bis heute schuldig bleiben.....
Kritik: Interaktiver Film? Im Kinosaal war mehr Handlung als im gesamten Film. Die Handlung wurde ja bereits vielfach behandelt, daher muss ich das nicht wiederholen. Vielleicht bin ich für Filme dieser Art ja nicht "reif" genug, jedenfalls fehlt (nicht nur mir) das Verstöndnis für den Sinn diese Films. Am Ende mehr als enttäuscht haben wir auf dem Heimweg und das offene Ende gesprochen.Leider mussten wir uns die Antwort bis heute schuldig bleiben.....
Kritik: Es geht um zwei Menschen, die aus ihrer komfortablen Realität gerissen werden und in eine fremden Umgebung nicht zurechtkommen, weil sie denken, die Welt ist ein Fantasy-Adventure. Die Story und die Inszenierung sind erschreckend und spannend. Ich hatte das Gefühl, ich schaue in einen Spiegel. Wer ins Kino geht, um einen Aufguss des immer gleichen Hollywood-Klischees zu sehen, der wird aber nichts sehen. Er wird - wie die Figuren in Fata Morgana selbst - ratlos in die Leere gucken.
Kritik: Ich komme gerade aus der Sneak Preview von Fata Morgana. Schon als ich den Titel hörte und die ersten Bilder sah dachte ich schon: Oh mein Gott! Damit hatte ich jetzt gar nicht gerechnet, aber egal! Der Film fängt vllt gar nicht mal so schlecht an und ist am anfang noch einigermaßen spannend. Aber irgendwie habe ich nicht wirklich mit den Figuren mitgefiebert. Sie ließen mich kalt. Die Kulisse ist karg, eben die ganze Zeit Wüste. Ich habe mir die ganze Zeit überlegt, welchen Sinn dieser Film hat. Bin aber auf keine plausieble erklärung gekommen! Das Ende ist auch nicht wirklich berauschend Ideeenlos und enttäuschend!
Kritik: Ein Liebesdrama in weiter Wüsten Landschaften. "Fata Morgana" erzählt die Geschichte von einem deutschen Touristenpaar in der Sahara in großen Kinobildern. Nach einer Panne Mitten in der Wüste sind sie einem mysteriösen Fremden ausgeliefert. Es beginnt ein Reigen aus Abhängigkeit, Anziehung und Eifersucht, der sich schließlich bis zum Triphaften Wahn steigert. Neben den tollen Bildern besticht der facettenreich inszenierte Film durch eine tolle Besetzung.
Kritik: Ich habe "Fata Morgana" auf dem Filmfest München gesehen, wo er völlig zu Recht den deutschen Förderpreis für die beste Regie gewonnen hat. Die Geschichte beginnt recht konventionell - ein Pärchen im Urlaub, gute Stimmung, Pool etc. Doch sobald die beiden die Zivilisation hinter sich lassen und sich in der Wüste verlieren, weicht die gelöste Stimmung der einer permaneneten existenziellen Bedrohung. Die Bedeutungen verkehren sich: die Bilderbuchdünen werden zu Gefändgnismauern, aus denen man nicht fliehen kann. Der vermeintliche Retter - grandios geheimnisvoll gespielt vom "Betty Blue"-Schauspieler Anglade - scheint ein gefährliches Spiel mit den beiden zu spielen. Und auch die Liebe des Pärchens wird immer brüchiger. Man taucht mit den beiden Hauptfiguren in eine fremde Welt, die die Kamera großartig in Szene setzt und der die sphärische Musik einen surrealen Charakter verleiht. Es tut fast weh mitanzusehen, wie Matthias Schweighöfer gegen seine eigene Hilflosigkeit und Ohnmacht ankämpft - und immer wieder scheitert. Eine seiner besten schauspielerischen Leistungen! Als schon fast alles verloren scheint, nimmt die Handlung nochmal eine überraschende Wendung und entlässt einen mit einem Ende, über das man lange nachdenken kann. Fazit: Sicher kein Popcorn-Film, aber - wenn man sich darauf einlässt - eine spannende Reise ins eigene Ich mit triphaftem Charakter!
Kritik: Der Beginn des Films ist sehr vielversprechend, die Bilder sehr schön und die Grundstimmung verspricht mehr. Nach einiger Zeit fragt man sich, wo die Ganze Sache noch hinführen soll und nach dem nach 40 Minuten immer noch nichts passiert ist, wird es langsam aber sicher langweilig. Nach ca. 80 Filmminuten (gefühlt ca. 3Stunden bestehend nur aus Wüste und insgesamt etwa 15 gesprochenen Sätzen) ist dieses Machtwerk dann vorbei, man fühlt sich alleingelassen, keine Auflösung der Situation, keine Aussage, und hoffendlich auch keine Fortsetzung. Ich gebe noch 2 Punkte: einen für den sehr entspannenden Soundtrack und die tollen Bilder und einen für die einzige Situation im Film die es sich anzuschauen lohnt: (Die Hauptdarsellerin und ihr T-Shirt.....anschauen und schmunzeln)
Kritik: Ich habe den Film in der Sneak gesehen. Die einzige "Spannung" die der Film bietet ist das Warten auf etwas, das dem Film einen Kick gibt. Das hätte was mytisches sein, was skuriles oder was horrormäßiges sein können. Aber nicht passiert. Am Ende fragt man sich zwangsläufig: "Was sollte das?" Eine Antwort kann ich daruf leider nicht geben. Aufgrund der allerdings beeindruckenden Wüstenbilder gebe ich noch drei Punkte
Kritik: Dieser sinnlose film hat uns den ganzen abend versaut. es wird nicht klar, worauf der film überhaupt hinauswill?! Nicht zu empfehlen. Spannung gleich Null!!! Es sind nur aneinander gereihte landschaftsbilder ohne wirklichen Sinnzusammenhang.
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