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'30 Days of Night' heisst der Film... ...'3 Minutes of Thrill' kommt dabei rüber! Vampire bieten immer eine ordentliche Grundlage für das Horrorgenre. Dass diese Basis von übermotivierten Regisseuren regelmäßig mit plotarmen Drehbüchern in die Mangel genommen werden muss, grenzt an Verschwörung. Die Illuminaten. Vampir-Illuminaten! Stimmige Besetzung und ein gefälliges Setting reichen nicht aus, Plotlöcher und grenzdebile Handlungsmuster durch den Film zu tragen. Da halten es die Überlebenden keine gefühlten zehn Minuten in sicherer Umgebung aus und stellen sich aus belanglosen Gründen der blutdürstenden Gefahr, um der Geschichte etwas "drive" zu geben. Da werden geladen Waffen fallen gelassen, um die dämonische Brut stilistisch mit Hackebeil ins Jenseits zu befördern. Die Wumme lässt man liegen; hat ja auch mit Holzfällerwerkzeug geklappt. Da böten sich duzende Möglichkeiten, sich ordentlich zu verbarrikadieren. Aber wozu die Türen absperren, wenn man sowieso gleich wieder raus will. Wenigstens die Blutsauger können Punkte sammeln. Zielstrebig böse Gesellen, die halbwegs einem nachvollziehbaren Plan folgen. Wie so häufig sind es die Opportunen, denen man sich verbunden fühlt... Dahin ist's mit dem storytragenden Plot - nur grenzdebile Entscheidungen der Protagonisten schleppen die Geschichte voran. Das filmische Finale bringt sogar Jason Vorhees zum weinen: Der Held stellt sich aufopfernd seinem Endgegner und gewinnt mit der Klaue des Bruce Lee. Hätte er sich nur fünf Minuten mehr Zeit für seine folgenreiche Entscheidung genommen, wäre sogar ein happy end drin' gewesen. Wohlgemerkt nur für den Cast; dem Publikum wird so oder so nur Zeit geklaut! Fazit: "goch Ack. Toch ock! Aarck hosh".
Hinzugefügt am 28.10.2011 um 01:12 Uhr Verstoß melden
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