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Ein weiterer Klassiker vom guten Ridley Scott, der zwar wieder etwas braucht, um den nächsten Klassiker vorzulegen, die meisten seiner Filme sind auch heute stililistisch einwandfrei. Genau wie Gladiator gehört Thelma & Louise in die Abteilung Klassiker! Warum das so ist? Ridley Scott hat im Geiste einen zeitlosen, humorvollen, stimmigen, entwaffnenden Film, äthestisierenden handwerklich wie immer einwandfreien Film geschaffen, dessen Thematik im Kern immer aktuell bleiben wird. Man darf sich von der optischen Alterung wie bei seinem Klassiker "Alien" nicht abschrecken lassen. Denn: gutes Kopfkino wird nie altern. Vor allem sind die Figuren, bzw. Charaktere ambivalent gezeichnet und erstklassig gespielt! Herrlich auch die Selbstironie vieler Darsteller, (z.B. ist der Ehemann unfähig sein Leben selbständig zu führen) vor allem niemals eindimensional (selbst am Ende werden dem Ehemann Gefühle zuteil, weil er weiß, was er Grunde seines Herzens verliert), dafür bieten die Charaktere einfach zuviele Facetten im Laufe des Films. Alles andere, auch etwaige naive Kritik an darbieterischen Leistung von Susan Sarandon und Geena Devis gehört in die Kategorie "Schleimscheißerei" bzw. "Korinthenkackerei" Vor allem ist immer wieder bemerkenswert, das Ridley Scott bis zum Schluss wieder die Spannungsschraube perfekt anzieht und der Film einem förmlich in das Leinwandgeschehen einsaugt. Warum hat es nicht ganz für 10 Punte gereicht? Nun der Film ist am Ende einen Tick zu emotional, zu dick aufgetragen und zu überspitzt. Aber das ist marginal und das folgende Ableben so berühmt, das es genau wie der Chestburster aus dem "Alien-Klassiker zu den Simpsons geschafft hat. Hut ab! Fazit: Ridley Scott hat also mit Alien, Blade Runner, Thelma & Louise und American Gangster fünf Top Klassiker vorlegt. Es wäre dem Kinopublikum und ihm selbst zu wünschen das ihm selbiges mit dem anstehenden "Alien Prequels" gelingt.
Hinzugefügt am 01.01.2011 um 13:40 Uhr Verstoß melden
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