Kinostart:
23. Juli 2009
Datum der Kinostart: 19. März 2009
Regie: John Maybury
Mit Keira Knightley, Cillian Murphy, Sienna Miller,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Großbritannien
.
Genre:
Drama
,
Biografie
Laufzeit: 110 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Koch Media Home Entertainment
Inhalt: Im London des Zweiten Weltkriegs treffen sich zufällig Vera Phillips (Keira Knightley) und Dylan Thomas (Matthew Rhys) wieder, zwei alte Bekannte und Geliebte aus walisischen Jugendtagen. Die Sängerin Vera ist inzwischen ein Star, aber der Dichter Dylan hat Schwierigkeiten sich selbst und seine Frau Caitlin (Sienna Miller) durchzubringen. Das Ehepaar entgeht der permanenten Wohnungsnot schließlich, indem es bei Vera unterkommt. In Dylan und der Sängerin erwacht die besondere Verbundenheit der ersten Liebe zu neuem Leben, aber auch zwischen Caitlin und Vera entsteht ein vertrautes Verhältnis. Die komplizierten Beziehungen sind nicht frei von Eifersucht. Die Lage entspannt sich erst als der junge Offizier William Killick (Cillian Murphy) Vera Avancen macht. Zunächst hat die Frau noch Vorbehalte, lässt sich aber auf die Liebschaft ein, nachdem William erfahren hat, dass er an die Front muss. Noch bevor der Soldat das Land verlässt, heiratet er die inzwischen Schwangere. Wieder zu dritt beschließen Dylan, Caitlin und Vera gemeinsam aufs Land zu ziehen, aber die anhaltende Erfolglosigkeit des Autors, der sich ebenso wie seine Frau in Affären flüchtet, lässt die Situation immer unerträglicher werden. Als Dylan sich schließlich erneut Vera annähert, kehrt der traumatisierte William aus dem Krieg heim…
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Pressespiegel
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Schön
(4)
Der Blick in die Geschichte ist für Filmemacher nach wie vor außergewöhnlich reizvoll. Dabei werden wahre historische Begebenheiten oftmals zu beispielhaften Erzählungen für die Gegenwart verdichtet, was besonders für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Herrschaft und des Zweiten Weltkriegs gilt. Zuletzt wurde das historische Trauma in Filmen wie Der Vorleser oder John Rabe in eine sinnhafte erzählerische Form gegossen. Die Handlung von John Mayburys Drama „The Edge Of Love“ ist zwar auch in den Wirren des Weltkriegs angesiedelt, aber dem Regisseur geht es um mehr als die Aufarbeitung von Geschichte. Gleichsam nebenbei erzählt er vom Leben des walisischen Schriftstellers Dylan Thomas und verknüpft den großen historischen Hintergrund mit der Künstlerbiographie, um eine eigenständige Geschichte von Liebe und Freundschaft zu erzählen. Die vielschichtige Handlung und die komplexen Figurenbeziehungen sorgen dabei von Beginn an für eine beachtliche Sogwirkung..
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The Edge of Love Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
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bei 40 Wertungen
insgesamt 6 Kritiken
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Nygidda
Mitglied seit
1.052 Tagen
| 12 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Die erste viertel bis halbe Stunde gehört für mich zu einem der technisch, musikalisch und künstlerisch perfektesten Anfängen eines Filmes.
Insbesondere lässt Keira Knightley - obwohl ich kein großer Fan von ihr bin bzw. war - diese Szenen so außergewöhnlichen erscheinen und zeigt ihr ganzes herausragendes Potential.
Wie schon erwähnt schwächelt der Mittelteil ein bisschen, da die Story sich etwas verliert und auch der Schluss ist im Verhältnis zu den anderen Ereignissen im Film zu schnell, zu abrupt geworden.
Trotzdem und vor allem aufgrund der schauspielerischen Leistungen, der Aufnahmen und in großen Teilen der Story bleibt ein großartiger Beitrag übrig.
Zum Schluss zwei Empfehlungen.
*Wer den Mittelteil zu langweilig, zu undramatisch empfunden hat, den empfehle ich die vierteilige, britische Serie "The Take" mit einer ähnlichen Problematik (2 befreundete Pärchen - bei einem klappt's gut, beim anderen herrscht Chaos).
* Nach dem Film noch einmal die beiden Musikdarbietungen "Blue Tahitian Moon" & "Maybe it's because" K. Knightley's ansehen, ist Pflicht.
Verfasst am 11.12. um 02:57 Uhr -
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Meowan
Mitglied seit
1.701 Tagen
| 14 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
Der Film ist wie die Liebe selbst: erst unsichtbar, dann stürmisch, dann selbstzerstörerisch und am Ende die Einsicht, dass die Freundschaft das größere Gut ist. Der Film ist keine leichte Kost, und wird sicher nicht jedem Gefallen. Aber er ist ein kleines Kunstwerk, denn die Regie ist ausgezeichnet und verleiht dieser Liebesstudie somit einen besonderen Flair.
Verfasst am 29.07. um 15:07 Uhr -
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Gast - Montag, 06. September um 11:07