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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Edge of Love - Was von der Liebe bleibt > Userkritiken
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1 - 6 von 6 Treffern
Mitglied seit 1.574 Tagen | 12 Userkritiken
Kritik: Die erste viertel bis halbe Stunde gehört für mich zu einem der technisch, musikalisch und künstlerisch perfektesten Anfängen eines Filmes. Insbesondere lässt Keira Knightley - obwohl ich kein großer Fan von ihr bin bzw. war - diese Szenen so außergewöhnlichen erscheinen und zeigt ihr ganzes herausragendes Potential. Wie schon erwähnt schwächelt der Mittelteil ein bisschen, da die Story sich etwas verliert und auch der Schluss ist im Verhältnis zu den anderen Ereignissen im Film zu schnell, zu abrupt geworden. Trotzdem und vor allem aufgrund der schauspielerischen Leistungen, der Aufnahmen und in großen Teilen der Story bleibt ein großartiger Beitrag übrig. Zum Schluss zwei Empfehlungen. *Wer den Mittelteil zu langweilig, zu undramatisch empfunden hat, den empfehle ich die vierteilige, britische Serie "The Take" mit einer ähnlichen Problematik (2 befreundete Pärchen - bei einem klappt's gut, beim anderen herrscht Chaos). * Nach dem Film noch einmal die beiden Musikdarbietungen "Blue Tahitian Moon" & "Maybe it's because" K. Knightley's ansehen, ist Pflicht.
Mitglied seit 2.223 Tagen | 18 Userkritiken
Kritik: Der Film ist wie die Liebe selbst: erst unsichtbar, dann stürmisch, dann selbstzerstörerisch und am Ende die Einsicht, dass die Freundschaft das größere Gut ist. Der Film ist keine leichte Kost, und wird sicher nicht jedem Gefallen. Aber er ist ein kleines Kunstwerk, denn die Regie ist ausgezeichnet und verleiht dieser Liebesstudie somit einen besonderen Flair.
Mitglied seit 1.426 Tagen | 2 Userkritiken
Kritik: ...wer Dylan Thomas Gedichte kennt, der wird von dem Film große Gefühle erwarten. Doch obwohl Bilder, Kostüme und Menschen durchaus schön anzusehen sind, fehlt dem Film die Seele und das gewisse Etwas. Zuviel Keira Knightley, zuwenig Dylan Thomas. Die emotionale Unbeteiligung läßt außerdem mit der Zeit Langeweile aufkommen...für einen verregneten Sonntag Abend ok, mit einer Tasse Tee oder besser einem Glas Whiskey. Aber am besten ist es wohl einfach die Gedichte selbst zu lesen...
Kritik: Kann mich wirklich nicht erinnern, wenn ich mich im Kino das letzte Mal so gelangweilt habe. Gerade in der Sneak bekommt man ja des öfteren Mal etwas anspruchsvolles vorgesetzt, aber dieser Film war schlicht und einfach unglaublich langweilig. Zu gute halten muss man dem Film wirklich seinen Soundtrack, dieser untermalt den Film sehr passend und drückend und gräbt sich ins Unterbewusstsein. Viel mehr positives fällt mir nun aber wirklich nicht ein... die Story ist verwirrend (so ist das Verhalten mancher Charaktere schlicht und einfach nicht nachvollziehbar) aber dennoch mehr als vorhersehbar. *Spoiler* Wem nicht von Anfang an klar war, dass Vera und Dillen früher oder später etwas miteinander haben werden oder beim heimkehrenden Soldaten, der unter Angstträumen leidet und ständig an seinen Waffen rumschraubt, nicht auf die Idee kommt, dass dieser früher oder später Amok läuft, dem fehlt wohl wirklich etwas die Kreativität. Auch die Story, Mann und Frau lernen sich kenne, heiraten kurzfristig, Mann zieht in den Krieg und sie ist, oh Wunder, natürlich schwanger, ist jetzt nicht der aller neuste Einfall wenn es um überraschende Storyelemente geht. *Spoiler Ende* Auch bei den Charakteren muss man leider enttäuscht sein. Knighley und Miller spielen zwar ganz ordentlich, aber teilweise auch einfach unpassend. Ob das jetzt an ihrer freien Interpretation oder dem Drehbuch lag, sei einmal dahingestellt - letztendlich trägt dies aber alles andere als dazu bei, dass klare Charakterzüge zu erkennen sind - wodurch wieder der Eindruck verstärkt wird, die Charaktere wären absolut unvorhersehbar. Unvorhersehbar sind auch die plötzlichen Schreck-Element, die wohl nur deshalb eingebaut wurden, dass der gelangweilte Zuschauer nicht vollens vor der Leinwand einschläft. Der Film spielt größtenteils in dunkeln, inneren Räumen oder in der bewölkten Einöde von Wales, was wohl den tristen Alltag und die dunkle Stimmung untersteichen soll, letztendlich aber nur noch mehr zur Langeweile beiträgt, da die Last, die dadurch auf die Schultern Schauspieler gelegt wird, von keinem einzigen auch nur ansatzweise gestämmt werden kann. Einen Vorwurf kann man den Schauspielern aber eigentlich nicht einmal machen, denn ich bezweifle, dass es irgendwem anderem auf diesem Planeten gelungen wäre, aus dieser lahmen und vorhersehbaren Story etwas herauszuholen. Daher bleibt meine Empfehlung: für große Knightley und Miller-Fans vielleicht einen Blick wert, allerdings nur wenn das ganze auf DVD erschienen ist, so dass man ungefähr 80 % des Fims vorspulen kann...
Mitglied seit 1.034 Tagen | 11 Userkritiken
Kritik: Gebe meinem Vorposter voll und ganz recht! Der Film plätschert die erste Stunde nur so vor sich hin und nimmt erst am Ende etwas Fahrt auf, als Murphy aus dem Krieg zurückkehrt und sich eine gewisse Beklemmung breit macht unter den Pärchen. Der Konflikt ist ganz nett dargestellt, doch viel zu groß ausgeführt. Es wurden versucht, viel zu viele Aspekte und Konflikte zusammen zumischen und raus kam nichts. Schauspielerisch hat mich Keira Knightley auch nicht überzeugt. Wirklich glaubhaft kommen für mich allerdings Sienna Millers Darstellung und die Matthews Ryhs rüber. Sie spielen simple, bleiben aber undurchschaubar! Murphy kann für mich allerdings kaum Glanzpunkte setzen!
Kritik: Also mit Sneak Preview Filmen ist das natürlich so eine Sache und ich gebe zu, dass mein Geschmack nicht im entferntesten getroffen wurde, doch einem guten Drama, würde selbst ich mich nicht verschließen. Nun liegt aber leider kein gutes Drama vor. Klar, kann bei autobiografischen Filmen nicht davon ausgegangen werden, dass Details dramatisiert werden, aber das führt hierbei zu Stunden der Langeweile. Eine Story wird erst gegen Ende aufgebaut und quillt dann vor Klischees über. ACHTUNG SPOILER Eine Schwangerschaft, ein Kriegstrauma und eine Gerichtsverhandlung mit "überraschendem" Ende. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, wie durchschaubar und langweilig die Realität anscheinend doch war. SPOILER ENDE Handwerklich werden viele das sicherlich "solide" nennen, aber die Überblendungen sind ideenlos, der Farbfilter versucht den Zuschauer in das Szenario des zweiten Weltkriegs zu ziehen, verzweifelt aber daran die bedrohliche Atmosphäre und die Bedrückung wirklich einzufangen und die kurzen Actionszenen wirken zu keinem Zeitpunkt ausgereift, sondern als eingefügtes Material, das irgendwie doch wenigstens noch ein geringes Maß Spannung aufzubauen. Von Spannungsaufbau kann jedoch zu keinem Zeitpunkt die Rede sein. Die Freigabe ab 16 resultiert wohl aus Keira Knightley's nackter Brust, die in einer Szene zu sehen ist und der kurzen, blutigen Darstellung eines Kriegsmomentes. Auch das ist allerdings reichlich unspektakulär. Zu den schauspielerischen Leistungen bleibt zu sagen, dass ich einen Punkt allein für Cillian Murphy gebe. Nicht, weil er in diesem Film gut spielt, aber weil man wenigstens erahnt, dass das schwache Drehbuch für seine Leistung verantwortlich ist und nicht das mangelnde Talent, wie beim Rest der Besetzung. (Hat Keira Knightley eigentlich wirklich nur diese drei Gesichtausdrücke?) Am Ende bleibt eine langweilige Story, mittelmäßige Schauspieler, pseudowitzige Dialoge und der Eindruck, dass hier versucht wurde ein gewisses Gefühl der Epik zu erzeugen, was aber im Nichts verpufft und zu einem unterdurchschnittlichen Film führt.
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