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Kinostart
23. August 2007 (1h 36min)
- Regie
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Mit
Yu Nan, Sen'ge, Zhaya mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
China
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Tuya ist die schöne und standhafte Ehefrau von Bater, einem Hirten, der beide Beine verlor, als er auf der Suche nach Wasser in den weiten Steppen der Inneren Mongolei unterwegs war. So muss Tuya nun allein für Bater und ihre zwei Kinder sorgen. Die harte Arbeit setzt ihr merklich zu, bis sie eines Tages krank wird. Angesichts der ernsten Lage beschließt das Paar, sich scheiden zu lassen, damit Tuya jemanden suchen kann, der ihr hilft, die Familie zu versorgen. Die Anwärter sind zahlreich, doch keiner möchte sich um Bater kümmern, so wie Tuya es fordert. Auf ihrer Suche nach einem neuen Ehemann begegnet die selbstbewusste und sturköpfige, aber ebenso sanfte und sensible Tuya Freiern, die reich aber unehrlich, liebenswert aber schüchtern sind…
| Originaltitel | Tuya de hun shi | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Arsenal Filmverleih | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2006 | Budget | - |
Von Andreas Staben
Als Jury-Präsident Paul Schrader (Taxi Driver, Auto Focus) zum Abschluss der diesjährigen Berliner Filmfestspiele auf die Bühne trat und den Gewinner des Goldenen Bären verkündete, war das Echo wie fast immer bei wichtigen Auszeichnungen geteilt. Diesmal durfte der chinesische Regisseur Wang Quan'an den Hauptpreis für sein Drama „Tuyas Hochzeit“ entgegennehmen. Wangs dramatisches Porträt einer Hirtin, die im abgelegenen Nordwesten der inneren Mongolei um das Überleben ihrer Familie kämpft, wurde zwar weitgehend wohlwollend aufgenommen, aber seine Prämierung trotzdem oft als Verlegenheits- und Kompromisslösung kommentiert. Die einen vermissten realistische Härte und dokumentarische Details, anderen kam er ästhetisch zu bieder und dramaturgisch zu glatt vor. Der erhoffte Meilenstein, das Meisterwerk auf der Höhe der medialen Ausdrucksmöglichkeiten, von dem professionelle Festivalbesucher so häufig träumen, ist „Tuyas Hochzeit“ in der Tat nicht. Wang bevorzugt eine eher konventionelle Erzählweise und konzentriert sich ganz auf seine Geschichte, die den Film mühelos trägt. Die erhöhte Aufmerksamkeit, die dieses stille Werk durch die Berlinale erhielt, ist somit allemal verdient.
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