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Ein Dauerbrenner wie "Schlaflos in Seattle" hat meistens von allem etwas und ist eine gelungene Mischung. Die Story ist sicher kein Überraschungspaket, aber so toll erzählt dass mitgefiebert werden muss. Tom Hanks ist einfach nur wunderbar, Meg Ryan total bezaubernd, auch wenn sie das Image der naiven und leicht trotteligen Dreißigerin schwerlich loswerden konnte. Rosie O'Donnell und all die anderen Nebenrollen sind spitze, total natürlich, sie könnten mit mir verwandt sein. Die Kinder sind einfach nur hinreißend und haben anders als im durchschnittlichen Film seiner Art auch eine passable Rolle und machen damit den Alltag der Familien erst authentisch. Beim Abendessen mit Schwester und Schwager hat man wirklich das Gefühl, dabeizusitzen und mitzuwitzeln. Das Herausragende also: Das familiäre, alltägliche, Situationen und Typen die jedem irgendwie bekannt vorkommen... Die Pointen auf Beziehungsklischees sind auch nach dem zwanzigsten Mal gucken noch komisch ("Es ist leichter von einem Terroristen getötet zu werden...") und die Gefühlsausbrüche von Männern oder Frauen ist einfach zu genial ("Beim Ende von "Das dreckige Duzend" musste ich auch weinen"...) Ich finde, dadurch ist "Schlaflos in Seattle" zum Prototyp der romantischen Kömodie geworden und bisher kaum unerreicht.
Hinzugefügt am 19.01.2008 um 08:07 Uhr Verstoß melden
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