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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > Von Löwen und Lämmern > Userkritiken
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1 - 10 von 22 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Von Löwen und Lämmern fand ich recht interessant. Robert Redford nimmt die amerikanische Politik sehr hart ran. Es zeigt wunderbar wieviele Lügen die Regierung und die Medien im eigene Land verbreiten. Es gibt im Prinzip drei Geschichten die aber schnell zusammengefügt werden und einen Sinn ergeben. Es ist nur so das er einfach extrem schleppend anfängt und es lange dauert bis er mal in eine Richtung geht. Es gibt im Film auch nie so eine art Schlüsselszene die einem im Gedächtnis hängen bleibt. Man muss sich einfach für das Thema interessieren und ein gewisses Vorwissen mit bringen. Wenn man das nicht hat, sollte man die Finger von diesem Film lassen denn sonst wird er einen sicherlich total langweilen. Die Schauspieler sind alle toll. Natürlich hat es was besonderes wenn solche super Stars wie Cruise, Streep und Redford in einem Film zusammen sind. Aber der Film ist auch nicht sonderlich lang und man sieht auch nicht unbedingt viel von diesen klasse Schauspielern. Der junge Adrew Garfield macht seine Sache auch ganz toll und er kann sich auch gegen den mächtigen Robert Redford messen. Die Musik fand ich auch nicht unbedingt toll und passend sowieso nicht.
Mitglied seit 1.357 Tagen | 10 Userkritiken
Kritik: Die USA im Krieg. Wie Politiker ihre schlimmen Taten "verschönlichen" um Macht zu bekommen und wie junge Politikwissenschaftler einen richtigeren Weg gehen könnten. Die Presse spielt natürlich auch eine Rolle.
Kritik: Ein unspannender Plot, ewige Kamerasichten auf bekannte Schauspieler, die gelangweilt hinter Schreibtischen hocken und eine furchtbar traurige Parallelerzählung aus Afghanistan: Billige Mittel des Wahlkampfes der Demokraten in Hinblick auf die Wahl 2008. Man bedenke nur den Zoom der Kamera auf die Bilder an der Wand, wo Tom Cruise mit Bush, McCain etc. zu sehen ist. Komisch nur, dass Barack Obama den in "Von Löwen und Lämmern" so verteufelten Krieg in Afghanistan sogar noch stärker führen will als sein böser Vorgänger! Wird "Von Löwen und Lämmern 2" zur Abwechslung von der Republican Party produziert werden? Fazit: Lächerlicher Wahlwerbespot!
Mitglied seit 1.166 Tagen | 723 Userkritiken
Ihre Kritik: Ich habe irgendwie etwas anderes erwartet. Ist bestimmt nicht schlecht gemacht. Mich allerdings hat es gelangweilt. Ohne Popcorn und Cola wäre ich sicher eingeschlafen. Da muss man sich denk ich schon wirklich für das Thema interessieren. Kann ich leider nicht weiterempfehlen.. 3/10
Kritik: Ich finde, dass in diesem Film natürlich die Us-Gesellschaft kritisiert wird, aber meiner Meinung nach ist das doch eher oberflächlich. Ist es nicht die Menschheit als solche, die für ihr Verhalten kritisiert wird? Ich finde den Film sehr gelungen und kann nicht nur blöden Menschen aus der Oberstufe empfehlen, sich diesen Film anzuschauen.
Kritik: Meines Erachtens nach wird das Drama zum Teil überschätzt, aber auch stellenweise zu sehr kritisiert. Mir gefällt nicht so gut, dass der Versuch unternommen wurde, in 95 Minuten verschiedene Baustellen aufzumachen (Uni, Eliten, Politik, Rolle der Medien, Militär, Taliban usw.). Deshalb werden Probleme nur angerissen, aber nicht tiefer darauf eingegangen. Man muss die Zielgruppe des Films ebenfalls betrachten. Dem 'normalen' Bürger erscheint dieser Streifen als gelungenes Werk. Es wird tatsächlich zum Nachdenken angeregt, auch wenn die meisten Thesen schon bekannt sind. Im Übrigen glaube ich nicht, dass die Soldaten so standhaft dem Tod gegenüberstehen. Interessant wäre das Wagnis, einen ähnlichen Film aus Sicht der Afghanen zu drehen und damit meine ich keineswegs nur Taliban.
Mitglied seit 1.773 Tagen | 403 Userkritiken
Kritik: "Von Löwen und Lämmern" ist ein starkes Stück Polit-Kino, das den Zuschauer anspornt mitzudenken und sich seine eigene Meinung darüber zu machen! Die Story selbst ist sehr intelligent und anspruchsvoll erzählt und ist anfangs in 3 unabhängigen Geschichten gegliedert, die jedoch recht schnell inhaltlich zusammenfinden. Dabei spiegeln die Handlungen und Gespräche die aktuelle Situation Amerikas (vielleicht auch generell?) wunderbar wieder und zeigen schonungslos die Probleme der amerikanischen Gesellschaft und Politik auf. Jedoch wird dies nicht wie in manch anderen Filmen mit dem erhobenen Zeigefinger getan, sondern durch haarscharfes Reflektieren der aktuellen Lage, zu dem sich jeder einzelne selbst eine Meinung machen muss/sollte. Dabei wird jeder einzelne Sektor analysiert und auseinander genommen und gezeigt was wirklich dahinter steckt, wie z.B. das Militär, die Politik oder das Bildungssystem. Daneben setzt der Film besonders auf tolle und gekonnt starke Dialoge, die es in sich haben! Die Hauptdarsteller sind dafür nahezu perfekt besetzt und können durchweg überzeugen und ihre Rollen glaubwürdig verkörpern. So kann vor allem Tom Cruise als machthungriger Senator und Maryl Streep als erfahrene Journalisten besonders hervorstechen. Zusätzlich ist die Atmosphäre durchgehend authentisch und trägt seinen Teil zur Glaubhaftigkeit und Ernsthaftigkeit des Films bei. Alles in allem ist "Von Löwen und Lämmern" ein rundum gelungenes Polit-Drama, das nicht nur den Zeigefinger erhebt, sondern zum Mitdenken auffordert. Mit seinen klassen Dialogen und tollen Hauptdarstellern ist dieser Film für einen anspruchsvollen und unterhaltsamen Filmabend wärmstens zu empfehlen!
Kritik: Der Film ist ganz sicher nicht für Leute gedacht, die sich für den Film entscheiden um unterhalten zu werden oder auf einen blutrünstigen Anti-Kriegsfilm aus sind. Nein, dieser Film greift, die eigentlich schon in der Vergangenheit aufgefassten Themen vom Irak Krieg, auf. Der Film versucht dem Zuschauer, durch eindrucksvolle Dialoge, die Probleme und Fehler des Irak Krieges zu verdeutlichen. Letztendlich gibt es in diesem Film keinen Knackpunkt, wie es in den 0815 kommerzielen Hollywood Filmen der Fall ist. Der Film schildert uns einfach Tatsachen, die wir hinnehmen, damit wir eine eigene Meinung zu diesem Thema entwickeln und anfangen den Krieg aus jedem Gesichtspunkt zu sehen. Dem Schlechten, aber auch dem Gutem. Kurz gesagt: Die Politiker haben in diesem Krieg versagt und die Soldaten mussten ihre Fehler mit dem Leben bezahlen. Doch genau spätesten an diesem Punkt, sollte sich jeder fragen, was man tun kann um die Welt ein klein wenig besser zu machen. Genau dazu regt uns der Film an, dass jeder Engagement zeigen sollte. Natürlich fällt uns dies in einem westlichen Staat schwer, da wir uns über unser Leben nicht beklagen können, jedoch dürfen wir die Augen vor dem Rest der Welt nicht verschließen. Dies soll nicht gleich heißen, dass jeder von uns in den Krieg ziehen soll, aber man sollte anfangen nicht immer über die Politiker herzuziehen und ihnen alles in die Schuhe zu schieben, sondern selber eine Idee zu gründen, die mit vielen Anderen auch Volumen annehmen könnte und somit auch was bewirken kann. Zusammen kann man etwas bewirken, sogar die Utopie der Terrorfreien Welt ermöglichen. Ich finde den Film außerdem sehr passend, da in heutiger Zeit, in Anbetracht auf die Jugend, die vor ihren Computerspielen verblödet und der Masse in der Gesellschaft, die nur an ihr Geld und schöne Ferien denken, genau richtig mal das Thema Engagemant anzusprechen und dass auch jeder Einzelne etwas bewirken kann. Somit bin ich der Meinung, dass jeder verpflichtet sein sollte sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, dieser Film würde den Grundbaustein bilden, aber es ist kein Film für einfache Leute, deren Horizont dort aufhört, wo wirkliche Probleme anfangen...
Kritik: Nun ich bin auch unbefriedigt aus dem Kino gegangen. Aber nicht weil ich den Film schlecht fand. Ich war unzufrieden mit dem Ende. Die offene entscheidung, der Tod der Soldaten.... Aber das ist Realität. Und deswegen wusste ich, nach diesem Film, dass ich mit der Reälität nicht einverstanden bin, meine Entscheidung treffe und etwas verändern will. Das ist meiner Meinung nach auch das Ziel des Films. Nicht nur eine neue Anti-Krieg Kampgne, sondern eine Aufforderung uns nicht unserer Unzufriedenheit in unserer Zufriedenheit zu verschließen. Uns aus unseren Fernsehersesseln, aus denen wir von innen die Welt von außen betrachten, herauszumanövrieren und für eine Veränderung zu käpfen. Veränderung in welcher Hinsicht auch immer. Nicht nur für Frieden. Meiner Meinung nach reicht es schon wenn man versucht die Welt in seiner Schule zu verbessern, indem man sich um Integration bemüht oder ähnliches. Der Film ist gelungen!!! Und zumindest halten auch die scharfen Kritiker ihn für gut genug,um über ihn zu schreiben. Die schlechteste Kritik ist Ignoranz.
Kritik: Zuallererst muss man dem Film zugute halten, daß er die, aus Redfords Sicht, derzeitigen Mißstände in der US Gesellschaft glasklar und für jedermann verständlich auf den Punkt bringt. Allerdings kann dieser Film mit Ausnahme des oben genannten Punktes und einger weniger zur Selbstreflexion anregender Momente, die ich vor allen Dingen in der Diskussion zwischen dem Professor und seinem Studenten gesehen habe, ansonsten nicht überzeugen. Die Handlungsstränge wirken plakativ, die Dialoge unrealistisch und die Figuren konstruiert. Mit anderen Worten ist der Intellekt bei dem durchschnittlich gebildeten Europäer wohl leicht unterfordert, zumal die Themen dieser dreigliedrigen Geschichte schon lange in Europa medial aufgearbeitet worden sind. Wenn man diesen Film aber auf der Grundlage der in der breiten Öffentlichkeit der Vereinigten Staaten fehlenden differenzierten Betrachtungsweise nach dem 11. September wahrnimmt, hat er durchaus seine positven Seiten. Für sein oppositionelles Statemant gegen die derzeite US Regierung bekommt Redford von mir 7 Sympatiepunkte, da mir die 95 Minuten im Kern Spaß gemacht haben. Allerdings wird dieser Film sicherlich keinem eingefleischten Republikaner dazu bringen, ihrem Präsidenten den Rücken zuzukehren.
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