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Home > Kino > Film-Archiv > Abenteuer > 10.000 BC
Kinostart:
6. März 2008
Regie: Roland Emmerich
Mit Steven Strait, Camilla Belle, Cliff Curtis,
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Originaltitel: 10,000 BC
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Südafrika
,
USA
.
Genre:
Abenteuer
Laufzeit: 109 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Wir schreiben das Jahr 10.000 vor Christus, wie es sich Roland Emmerich vorstellt. D’Leh (Steven Strait) ist ein junger Jäger, der gerne die hübsche Evolet (Camilla Belle) beeindrucken möchte. Das geht am besten, wenn er in der Rangordnung seines in den Bergen lebenden Stammes aufsteigt. Bei der Jagd versucht er, der Mutigste zu sein und schafft es tatsächlich, den Leitbullen einer Mammutherde im Alleingang zu erlegen. Allerdings plagt ihn sein Gewissen, weil ihm beim Töten des Mammuts letztendlich Kollege Zufall zur Hilfe kam. Doch als Evolet mit einer Handvoll weiterer Stammesmitglieder von einer brutalen prähistorischen Hochkultur entführt und versklavt wird, hat D’Leh noch einmal die Chance zu zeigen, was für ein Kerl in ihm steckt. Gemeinsam mit Ziehvater Tic‘Tic (Cliff Curtis), Ka’Ren (Mo Zinal), seinem Widersacher um die Gunst von Evolet, und dem jungen Baku (Nathanael Baring) nimmt er die gefährliche Verfolgung auf. Die Gruppe dringt tief in unbekanntes Gebiet vor und muss sich bei ihrer Reise allerhand Gefahren stellen...
FILMSTARTS.de
(1,5)
Pressespiegel
(2,5)
User-Wertung(6787 Bewertungen)
(2,5)
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Früher haftete Roland Emmerich das Etikett des „Spielberg aus dem Ländle“ an. Seit seinem Debüt „Das Arche-Noah-Prinzip“ (1984) machte der gebürtige Stuttgarter mit zackigem Genrekino auf sich aufmerksam, das weit teurer aussah, als es war. Diese Gabe des sparsamen Schwaben zeichnet auch seine großen Blockbuster aus. Trotzdem leben Independence Day, „Godzilla“ und The Day After Tomorrow von ihren bombastischen Schauwerten – das Erzählen einer Geschichte bereitet Emmerich von Haus aus Probleme, aber angesichts umwerfender Bilder war dies stets bis zu einem gewissen Grad zu verzeihen. Seine größten Erfolge feierte der nach Hollywood ausgewanderte Regisseur mit Science Fiction und Zukunftsszenarien. Für sein neuestes Mammut-Projekt, das 140 Millionen Dollar teure prähistorische Fantasy-Abenteuer „10.000 BC“, geht Emmerich einen riesigen Schritt in die Vergangenheit – die falsche Richtung, wie sich herausstellt. Zwar kann er sich inzwischen bei der Inszenierung von Eventoptik mit Vorbild Steven Spielberg messen, aber beim Erzählen trennen die beiden immer noch Welten. „10.000 BC“ setzt auf ein vorgeschichtliches Heldenepos und vernachlässigt die übliche Emmerich’sche Bombasterei. Das Ergebnis: ein mittelschweres Debakel.
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Mitglied seit 1.138 Tagen | 103 Userkritiken
Kritik: Hier schrieb es schon jemand: Letztlich denkt man nach all diesen Kritiken, dass der Film viel schlechter ist. Ist er aber nicht. 10.000 BC ist teilweise durchaus ein typischer Emmerich nur ohne Naturkatastrophen oder riesigen Alienschiffen. Wenn jetzt mal alle Neunmalklugen aufhören würden ihr ganzes Geschichtswissen internet-selbstdarstellerisch durch den Raum zu schmeißen, dann kann man den Film getrost für das nehmen, was er doch eigentlich sein will: Ein Fantasyfilm, der die frühe Geschichte eben (extrem) vermythisiert. Was das angeht, so funktioniert der Film gut. Ich weiß ja nicht, aber ich empfand den Film als doch recht vergnüglich für diesen einen Abend. Dumme Dialoge gibt es in anderen Blockbustern dieser Art genug (ich sah es aber auf Englisch, das war ok), dafür gibt es aber echt tolle Bilder und Actionszenen. Mir gefällt das Setting sogar irgendwie, die Ägypter empfand ich z.B. in ihrer dämonischen Art mal abwechslungsreich-erfrischend statt hier auf Hochglanz polierte Ägyptermode zu setzen, die man aus allen möglichen anderen Filmen oder Serien (Stargate?) kennt. Alles in allem also bestimmt kein Meisterwerk, aber man kann sich an einem Abend gut davon unterhalten lassen.
Mitglied seit 1.053 Tagen | 146 Userkritiken
Kritik: Ich hatte mir den Film an Ostern im Free-TV erstmals angeschaut. Aufgrund der sehr schlechten Kritiken hab ich ihn im Kino und auf DVD stets gemieden. Somit war meine Erwartungshaltung sehr gering. Vielleicht fällt deshalb auch meine Bewertung überdurchschnittlich gut aus. Witzigerweise habe ich paar Stunden vor "10000 BC" rein zufällig "Apocalypto" gesehen. Zudem bin ich auch ein großer Stargate-Fan. So kann ich, wie mein Vorredner, bestätigen, dass es einige Parallelen zwischen "10000 BC" und den anderen beiden Filmen gibt. Auch zu anderen Filmen gibt es Parallelen, so dass man sagen kann, dass Emmerichs Werk eigentlich kaum eigene bzw. neue Gedanken enthält. Letztlich werden viele gute und interessante Ansätze in der Story aufgeführt. Ein Beispiel wären zum Beispiel die Pyramiden. Offiziell heißt es, dass sie 4500 Jahre alt sind. Jedoch gibt es auch Wissenschaftler, die sie älter datieren (etwa 10000 Jahre). Andere bringen auch andere Zivilisationen als die Ägypter als Erbauer ins Spiel oder gar Außerirdische. Diesen Gedanken greift Emmerich in "10000 BC" auf. In einer Filmszene heißt es auch, dass die Götter von den Sternen kommen oder einem Land, das im Meer versunken ist (gemeint ist Atlantis). Interessanter Ansatz, leider erfährt man aber auch nicht mehr dazu. Später wird der Allmächtige von D'Leh getötet, und man sieht kurz, dass es sich um einen sehr weißen Menschen handelt (möglicherweise ein Atlantiner). Bleibt alles Spekulation. Was ich aber sagen will, ist, dass Emmerich einige nicht uninteressante Ansätze in seinem Film hat, die aber nicht zu Ende gedacht werden und ungeklärt bleiben. Abgesehen von der oberflächlichen Story inklusive einiger platter Dialoge und offener Fragen bietet der Film einige schöne Landschaftsaufnahmen und Animationen an. Die prähistorischen Tiere sind eher weniger gelungen und hätte man eigentlich ganz weg lassen sollen, denn entweder sind sie eh nur Phantasieprodukte oder historisch falsch eingeordnet. Und spannender machen sie die Story erst recht nicht. Die schauspielerische Leistung ist in Ordnung, jedoch muss man kritisieren, dass die Schauspieler viel zu gepflegt aussehen. Führt zwar zu einer insgesamt schönen Optik, aber passt nicht zur Geschichte. Letztendlich habe ich mir den Film aber viel schlimmer vorgestellt. Unterhalten hat er mich insgesamt auf jeden Fall trotz diverser Mängel. Irgendwo war es ein typischer Emmerich- Film: Mäßige Story, wenig Hintergrund, paar gute Szenen und Effekte. Nichts, was man sehen muss, aber dennoch ein gewisser Unterhaltungswert. Großzügige 6/10
Presseschnitt:
(2,5) bei 3 Pressewertungen.
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Rolle: D'Leh
Rolle: Evolet
Rolle: Tic'Tic
Rolle: Nakudu
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