Kinostart:
22. November 2007
Regie: Gavin Hood
Mit Jake Gyllenhaal, Reese Witherspoon, Meryl Streep,
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Originaltitel: Rendition
FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Thriller
,
Drama
Laufzeit: 122 Minuten.
Produktionsjahr:
2007
Verleiher: Warner Bros. GmbH
Inhalt: Bei einem verheerenden Selbstmordanschlag auf einem Marktplatz in Nordafrika sterben 19 Menschen, 75 werden verletzt. Unter den Toten befindet sich auch ein CIA-Agent, der an der Seite seines Kollegen Douglas Freeman (Jake Gyllenhaal) stirbt. Das eigentlich Ziel der islamischer Terroristen, die den Anschlag zu verantworten haben, war jedoch Abasi Fawal (Igal Naor), der Leiter eines geheimen Gefängnisses, in dem Terrorverdächtige gefoltert werden. Der CIA geht der ägyptischstämmige Geschäftsmann Anwar El-Ibrahimi (Omar Metwally) ins Netz, von dessen Mobiltelefon Gespräche mit dem gesuchten Terrorführer Rashid Silime geführt wurden. Nachdem er auf dem Heimflug von Kapstadt nach Washington von der CIA einkassiert wird, überstellt diese ihn umgehend - ohne Anklage, Anwalt oder offizielle Handhabe - in das Foltergefängnis von Abasi Fawal. CIA-Analytiker Freeman observiert den Fall vor Ort. In den USA ist El-Ibrahimis hochschwangere amerikanische Frau Isabella (Reese Witherspoon) außer sich vor Sorge, dass ihr Mann auf dem Rückflug verschwunden ist. Sie bemüht ihren alten Studienfreund Alan Smith (Peter Sarsgaard), der als Assistent für den Senator Hawkins (Alan Arkin) arbeitet. Es stellt sich heraus, dass die Verschleppung von Corrinne Whitman (Meryl Streep) angeordnet wurde, der Chefin einer Anti-Terror-Einheit.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(2,5)
Terrorismus, Folter, geheime CIA-Aufträge und das Pulverfass Naher Osten als Themen eines Thriller-Dramas, das eine reale, mehr als umstrittene Praxis der US-Regierung ans Licht bringt? Das klingt nach hochbrisantem Politkino. Dazu hält mit Oscar-Preisträger Gavin Hood (für Tsotsi) ein versierter Mann die Zügel in der Hand. Doch für sein US-Debüt muss sich der Südafrikaner den eisernen Regeln der Entertainment-Industrie beugen. Und so erreicht „Machtlos“, der überflüssigerweise im deutschen Verleihtitel (im Gegensatz zum Original: „Rendition“) geschwätzig seine Intension hinausposaunt, trotz solidem Spannungsbogen am Ende dank seiner eigenen 08/15-Hollywood-Dramaturgie nicht sein Ziel - obwohl es zu dieser Thematik doch soviel Ernsthaftes zu sagen gegeben hätte.
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,4)
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insgesamt 6 Kritiken
Bolanov
Mitglied seit 1.772 Tagen
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403 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
"Machtlos" ist ein insgesamt guter Polit-Thriller, der aufgrund seines brisanten Themas sehr interessant ist. Dieses wurde von Regisseur Gavin Hood durchaus spannend und kritisch inszeniert und erfreut sich einer hohen Aktualität. Leider vermag es Regisseur Hood nicht, dass Land, in dem die Geschehnisse stattfinden, auch beim Namen zu nennen. Dadurch geht leider etwas die Konsequenz und die Wirkung des Ganzen verloren. Die Atmosphäre des Films ist von Hood recht dicht gehalten worden, was die Spannung und die angespannte Situation gut zur Geltung kommen lässt. Eine gute Idee hatte Hood zudem mit dem Einbau einer zweiten Zeitebene, die wohl für jeden Zuschauer sehr überraschend kommen mag. Diese könnte jedoch bei dem ein oder anderen auch für etwas Verwirrung sorgen, da nicht gleich eindeutig zu erkennen ist, wie weit diese zweite Zeitebene führt. Jedoch ein sehr originelles Element. "Machtlos" offenbart allerdings auch einige kleinere Schwächen, so vor allem in Bezug auf die Logik. So entstehen im Laufe des Films ein paar Logiklöcher, bei denen der Zuschauer etwas fragend und unsicher zurück gelassen wird; diese können auch im Nachhinein nicht richtig geschlossen werden. Schauspielerisch bewegt sich der Film dagegen auf gutem Niveau. Besonders Maryl Streep schafft es, ihrem Charakter die nötige Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen. Jake Gyllenhaal und Reese Witherspoon agieren dabei sehr solide, jedoch ohne besonders beansprucht zu werden. Man hat beide in schon wesentlich besseren Rollen gesehen. Vor allem aber die etwas unbekannteren Darsteller der arabischen Charaktere wie Yigal Naor als Folterpolizist und Omar Metwally als gefoltertes Opfer können überzeugen.
Alles in allem ist "Machtlos" ein zufrieden stellender Polit-Thriller, dem aber leider die letzte Konsequenz und Entschlossenheit fehlt. Dennoch schafft er es, den Zuschauer die knappen 2 Stunden problemlos zu unterhalten und ist so für einen spannenden Filmabend ohne weiteres zu empfehlen!!
Verfasst am 19.03. um 17:35 Uhr -
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themightymerlin
Mitglied seit 1.450 Tagen
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44 Userkritiken
Bewertung:
(0,5)
Verfasst am 19.03. um 16:30 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,5) bei 4 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Jake Gyllenhaal
Rolle: Douglas Freeman
Reese Witherspoon
Rolle: Isabella El-Ibrahim
Meryl Streep
Rolle: Corrinne Witman
Alan Arkin
Rolle: Hawkins
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 21:25