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simon
Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Sensationeller Film seit langem nicht mehr so einen guten Film gesehen. Machtlos verleit zum Nachdenken der politischen Lage nach dem terroranschlägen von freiheitskämpfern. Ich gebe 10 Punkte. Muss man gesehen haben
Hinzugefügt am 11.07.2008 um 15:38 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Der Film zeigt das Dilemma und politischen Zwänge, in denen die verschiedenen Parteien bzw. Menschen stecken. Und eben die Machtlosigkeit - auch unsere als Zuschauer des politschen Alltagsgeschäfts in dieser Liga!
Hinzugefügt am 02.06.2008 um 16:56 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Mich hat dieser Film wirklich fasziniert. Zum einen die Hauptrolle von Jake Gyllenhaal. Nach dem erwähnten Anschlag musste er die Führung seiner Abteilung übernehmen, da sein Chef dabei umkam. Völlig gefühllos übernimmt er die Aufgaben - ohne wirkliche Verarbeitungszeit der Geschehnisse. Er muss in seiner Position funktionieren wie ein Maschine, gefühllos, korrekt, effektiv. Dies gelingt ihm sehr gut, er zeigt, bis auf eine kurze Ausnahme, kaum Gefühle. Es war nicht seine beste Rolle, jedoch trotzdem sehenswert. Der Kritikpunkt, dass das Folterland nicht genannt wurde, ist wohl eher ein Verständnisproblem. Jeder einigermaßen informierte Bürger weiß, dass es mehrere Länder mit Folterverträgen mit den USA gibt. Das gezeigt Land ist nichts weiter als ein stellvertretendes Beispiel für den nahöstlichen Raum - völlig unwichtig, ob nun Syrien oder Ägypten oder... Die sonstigen schauspielerischen Leistungseinschätzungen sonst kann ich größtenteils teilen. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht das Ende - "Happy End" - wenn man es so nennen kann. Vielleicht wäre es schön anzusehen, welche Konsequenzen darauf folgten. Aber wahrscheinlich ist es besser, wenn man es der Fantasie des Publikums überlässt.
Hinzugefügt am 27.03.2008 um 22:43 Uhr Verstoß melden1 follower | Seine 403 Kritiken ansehen |
"Machtlos" ist ein insgesamt guter Polit-Thriller, der aufgrund seines brisanten Themas sehr interessant ist. Dieses wurde von Regisseur Gavin Hood durchaus spannend und kritisch inszeniert und erfreut sich einer hohen Aktualität. Leider vermag es Regisseur Hood nicht, dass Land, in dem die Geschehnisse stattfinden, auch beim Namen zu nennen. Dadurch geht leider etwas die Konsequenz und die Wirkung des Ganzen verloren. Die Atmosphäre des Films ist von Hood recht dicht gehalten worden, was die Spannung und die angespannte Situation gut zur Geltung kommen lässt. Eine gute Idee hatte Hood zudem mit dem Einbau einer zweiten Zeitebene, die wohl für jeden Zuschauer sehr überraschend kommen mag. Diese könnte jedoch bei dem ein oder anderen auch für etwas Verwirrung sorgen, da nicht gleich eindeutig zu erkennen ist, wie weit diese zweite Zeitebene führt. Jedoch ein sehr originelles Element. "Machtlos" offenbart allerdings auch einige kleinere Schwächen, so vor allem in Bezug auf die Logik. So entstehen im Laufe des Films ein paar Logiklöcher, bei denen der Zuschauer etwas fragend und unsicher zurück gelassen wird; diese können auch im Nachhinein nicht richtig geschlossen werden. Schauspielerisch bewegt sich der Film dagegen auf gutem Niveau. Besonders Maryl Streep schafft es, ihrem Charakter die nötige Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen. Jake Gyllenhaal und Reese Witherspoon agieren dabei sehr solide, jedoch ohne besonders beansprucht zu werden. Man hat beide in schon wesentlich besseren Rollen gesehen. Vor allem aber die etwas unbekannteren Darsteller der arabischen Charaktere wie Yigal Naor als Folterpolizist und Omar Metwally als gefoltertes Opfer können überzeugen. Alles in allem ist "Machtlos" ein zufrieden stellender Polit-Thriller, dem aber leider die letzte Konsequenz und Entschlossenheit fehlt. Dennoch schafft er es, den Zuschauer die knappen 2 Stunden problemlos zu unterhalten und ist so für einen spannenden Filmabend ohne weiteres zu empfehlen!!
Hinzugefügt am 19.03.2008 um 17:35 Uhr Verstoß melden0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |
Ein ägyptischstämmiger US-Bürger, der Ingenieur El-Ibrahimi, gerät ins Visier von CIA-Agenten. Der Geheimdienst ist nach einem teuflischen Terroranschlag besonders, vielleicht etwas zu hellhörig. El-Ibrahimi wird in die Folterkammer eines nordafrikanischen Staates verschleppt, der mit den USA zusammenarbeitet. Zu Hause kommt seine hochschwangere Frau fast um vor Sorge. Resolut setzt sie alle Hebel in Bewegung, um zu erfahren, wo ihr Mann steckt. Reese Witherspoon, die für ihre Rolle als Ehefrau des christlichen Countrysängers Johnny Cash den Oscar gewann, erweist sich auch in diesem brisanten Politkrimi als hervorragende Charaktermimin. „Machtlos gehört zu der Art Filmen, die politische Praktiken und ihre Moral aufarbeiten“, erklärte die blonde Südstaaten-Schönheit im Interview. „Einerseits scheint diese Praxis ja durch das allgemeine Klima erzwungen zu sein, in dem wir leben; andererseits ist sie aber auch vollkommen inakzeptabel mit ihren Auswirkungen und Methoden.“ Die moralischen Fragen, die der Film aufwirft, liegen auf der Hand: Was ist erlaubt im Kampf gegen den weltweiten Terror? Dürfen Irrtümer billigend in Kauf genommen werden? Sind alle Gebote Gottes und die Rechte des Einzelnen automatisch außer Kraft gesetzt, wenn nur ausreichend Menschenleben auf dem Spiel stehen? Witherspoons Widerpart im Film ist Meryl Streep als Geheimdienst-Chefin, die eiskalt ihre Fäden spinnt. Witherspoon sieht in dieser Konstellation das Bemühen um Ausgewogenheit und bemühte sich auch selbst darum, nicht einseitig Stellung zu beziehen: „Die Sachlage ist kompliziert. Ich bin Schauspielerin, keine Politikerin. Ich kann mir nicht im Entferntesten vorstellen, was es bedeuten würde, diese Art von Verantwortung zu tragen, die nationale Sicherheit aufrechtzuerhalten. Natürlich gibt es immer zwei Seiten der Medaille, und ich hoffe dieser Film zeigt beide!“ Trotz insgesamt eher einseitig verteilter Sympathien ist es dem Film des Südafrikaners Gavin Hood in der Tat hoch anzurechnen, dass er die Argumente der Realpolitiker nicht außer Acht lässt: „7000 Menschen in London sind heute noch am Leben", sagt Meryl Streep im Film, „wegen Informationen, die auf genau diese Weise beschafft wurden!“ Und mal Hand aufs Herz: Wer würde noch gegen Guantanamo auf die Straße gehen, wenn nachgewiesen wäre, dass ein durch Folter erpresstes Geständnis ihm bei einem Kaufhausbummel in London das Leben gerettet hat? Einen Ausweg aus dem Dilemma kann und will Hood, der die einzelnen Erzählstränge raffiniert miteinander verwoben hat, nicht zeigen. Das ist schmerzhaft und gerade deshalb sehenswert. „Seid getrost, ich habe die Welt überwunden!“ Wer Christus diesen Satz nicht abnimmt, der wird sich auf dieser Welt letztlich immer fühlen wie so viele in diesem Film: machtlos. (Eine Gastkritik von www.film-o-meter.de)
Hinzugefügt am 19.11.2007 um 17:15 Uhr Verstoß melden
Von Joss Whedon
Mit Robert Downey Jr., Chris Evans
Action
Von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg
Mit Jason Biggs, Alyson Hannigan
Komödie
Von Phil Lord, Chris Miller
Mit Jonah Hill, Channing Tatum
Komödie