Kinostart: -
Regie: Johnnie To
Mit Louis Koo, Simon Yam, Nick Cheung,
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Originaltitel: Hak se wui yi wo wai kwai
Produktionsland:
Hong-Kong
.
Genre:
Krimi
,
Action
Laufzeit: 92 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Inhalt: Die Mitglieder der Wong Sing Triade haben sich über die letzten zwei Jahre fett gefressen. Ihre Brieftaschen sind so dick wie schon lange nicht mehr. Das haben sie vor allem ihrem Boss, Lok, zu verdanken. - Nun stehen wieder Wahlen an. Kandidaten für den Posten gibt es wenige und nur Jimmy, der über die letzten Jahre mit Raubkopien eine Menge Geld erwirtschaften konnte, scheint der richtige Mann für das Amt zu sein. Doch der ist nicht interessiert. Ihm geht es ums Geschäft und in die Angelegenheiten der Triaden möchte er sich nicht einmischen. - So beginnt Lok sich in den Gedanken für weitere zwei Jahre dieses Amt auszufüllen zu verlieben und entscheidet sich, entgegen der Tradition, erneut zu kandidieren. Hongkongs Polizei, die in Jimmy einen geringeren Gefahrenherd als in Lok sieht, verspricht ihm, für den Fall, dass er der neue Anführer Hongkongs Unterwelt werden sollte, seinen Handelsgeschäften nicht in die Quere zu kommen und diese sogar zu unterstützen. - Der erste Schritt zu einem erbitterten „Wahlkampf“, den der Verlierer mit dem Leben bezahlt.
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4)
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(3,6)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Horn
(4,5)
1993 schaffte es Regisseur Johnnie To mit dem prominent besetzten Kampfkunst-Spektakel „Heroic Trio“ in die obere Liga der Filmemacher Hongkongs. Zuvor hatte er sich sein handwerkliches Können in der Inszenierung von wenig aufsehenerregenden Auftragsarbeiten, bis zu drei in einem Jahr, Stück für Stück erarbeitet; eine Inszenierungs-Routine, von der er bis heute zehren kann. Mittlerweile zählt To zu den anerkanntesten und spannendsten Regisseuren Asiens und nachdem nun auch Wong Kar-wai sein englischsprachiges Debüt in den USA gedreht hat (My Blueberry Nights), ist er der wohl wichtigste Filmemacher Hongkongs. Ein wandelbarer Autorenfilmer, der immer wieder für Überraschungen gut ist: Johnnie To kann sensible Dramen („Where A Good Man Goes“), präzise Thriller (The Mission), selbstironische Actionfilme („Fulltime Killer“) und – wie zuletzt im Wettbewerb der Berlinale zu sehen war – lässige Komödien inszenieren (The Sparrow). Dabei dreht er immer wieder mit Simon Yam (Bullet In The Head), einem der begabtesten Darsteller des asiatischen Kinos und transportiert seine eigene Handschrift in die verschiedenen Genres und Stoffe. Mit Election, einem Thriller, der in den Reihen der Triaden spielt, konnte er Publikum und Kritik begeistern. Umso schöner, dass die Fortsetzung noch einen draufsetzen kann und sowohl inhaltlich, als auch stilistisch voll und ganz überzeugt.
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Gast - Freitag, 10. Februar um 02:54