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Home > Kino > Film-Archiv > Drama > There Will Be Blood > Userkritiken
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1 - 10 von 57 Treffern
Mitglied seit 759 Tagen | 208 Userkritiken
Kritik: Gut There Will Be Blood ist nicht umbedingt ein Film für die Masse sondern eher für eine bestimmte Gruppierung. Gruppe hin oder her, den Film sollte jeder Mensch wenigstens einmal in seinen Leben gesehen haben. Einfach ein großartiger Film der von erster bis letzter Sekunde einen fesselt. Der Film fängt zwar etwas eigenartig an da in den ersten 15 Minuten kein Wort gesprochen wird und man denkt das es sich um eine Doku handelt. Aber spätestens nachdem Daniel Day-Lewis sagt: "lady´s and gentalmen..." kann man nicht weg schauen. Der Film lebt quasi vom Schauspieler Daniel Day-Lewis der mit seiner Rolle höchst verdient den Oscar erhalten hat. Es ist unglaublich wie verdammt gut der Mann das Böse verkörpert. Der Film ist religiöser Gesinnung und nach einiger Zeit glaubt man wirklich das der Wahrhaftige Teufel in Daniel steckt! Ich will damit aber nicht sagen das dieser Großartiger Film nur so gut wegen Daniel Day-Lewis ist. Er hat einen maßgäblichen Anteil daran denn ich kann mir kaum vorstellen das ein anderer Schauspieler das besser hätte machen können. Der Film erzählt nämlich eine sehr schöne Geschichte über einen Mann der einst mal ein Familienmensch war und dann durch das Gier nach Geld und Macht zum Teufel persönlich wird. Paul Thomas Anderson hat diesen Film wahrhaftig zu einen absoluten Epos gemacht.
Kritik: Ein spitzen Film. Bin mehr zufällig auf den Film gestoßen und muss sagen, dass er mir wirklich sehr gefallen hat. Daniel Day-Lewis hat einfach klasse gespielt und auch der Film an sich ist richtig toll. Mutiges Thema und durch seine Art auch ein ziemlich spezieller Film. Hat mich echt beeindruckt, seht ihn euch an! 8/10
Mitglied seit 296 Tagen | 1 Kritik
Kritik: Der Film ist technisch gut und die Schauspieler liefern eine gute Leistung ab. Die Idee das Thema aufzugreifen und mit einer Prise heimlicher Moral versetzt neu zu verfilmen ist auch gut aber das Ergebnis ist Müll. Der Film zeigt viel und auch wenn es ein Drama ist, eins kann er nicht und zwar gut unterhalten. Der Film ist langweilig und zäh wie ein drei Tage altes Kaugummi. Verschenkte Zeit.
Mitglied seit 633 Tagen | 43 Userkritiken
Kritik: "I have a competition in me. I want no one else to succeed. I hate most people." Zur Zeit der Jahrhundertwende in Kalifornien befindet sich der Ingenieur Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) auf der Suche Gold oder Erz. Gleich zu Beginn adoptiert er den Sohn eines verunglückten Kollegen, der ebenfalls mit ihm auf der Suche nach Öl ist. Und als Plainview wider erwarten Öl findet, wendet er sich konsequenterweise dem Ölgeschäft zu. Nach und nach wird ein fähiger Geschäftsmann und Kapitalist aus ihm. Er gründet eine kleine Firma, die über Nacht floriert und sich im nachinein zu einem erfolgreichen Unternehmen auswächst. Der Protagonist Fletcher (Ciarán Hinds) wird zu seiner rechten Hand. Es kommt wie es kommen muß: Ein Farmersjunge der Sunday Familie berichtet ihm von einer Ölquelle, die sich unter der Erde des Grundbesitzes der Eltern befinden soll. Zu diesem Zweck reist Plainview an den Ort der Quelle, kauft Grundstück um Grundstück zu den günstigsten Preisen auf und beginnt mit sogleich mit den Öl-Bohrungen. Als hartnäckigster Gegner von Plainview erweist sich im nachhinein der zweite Sohn der Familie Sunday, der fanatische Prediger Eli Sunday (Paul Dano). Dieser versucht nach und nach auch etwas Kapital für sich aus den Geschäften Plainviews zu schlagen, und erweist als ebenso unerbittlich wie Plainview. Es entsteht ein bitterer Kampf, der erstmal in einer erstmal klassig montierten Sequenz gipfelt, in der Sunday den Kürzeren zieht. Nachdem Plainview der Gemeinde, der Sunday angehört, einige Zugeständnisse in Bezug auf den Aufbau der Infrastruktur macht und auf noch mehr Öl stößt, geschieht ein folgendenschweres Unglück. Adoptivsohn H.W. (Dillon Freasier) wird von der ausgelösten Explosion durch die Luft geschleudert, sein Trommelfell platzt, und er bleibt für immer taub. Plainview im Gegenzug erliegt gleich der Faszination des schwarzen Goldes und der Gier nach Reichtum, die dieses mitsichbringt. Die persönliche Katastrophe ist vorprogrammiert und unausweichlich. Seinen fortan behinderten Adoptivsohn schiebt er rücksichts- und kompromisslos in eine Gehörlosenschule ab und die Störfeuer aus der Gemeinde vermehren sich immer weiter zwecks des Abbaus des Öls. Plainview hat keine andere Wahl als sich den Fundamentalisten des Glaubens in einer erniedrigenden Geste zu unterwerfen, um diese zu besänftigen. Plainview unterwirft sich also dem Glauben und wird von Sunday erniedrigt. Plainview wird fortan noch skrupelloser. Im späteren Verlaufe der Handlung erscheint dessen Bruders Henry (Kevin J. O'Connor), Plainview ist diesem zuerst wohlgesonnen, nimmt diesen auf, aber dieser erweist sich als Betrüger. Plainview erliegt aus diesem Grunde der eigenen brutalen Gewalt und wirft den zweitletzten Funken Menschlichkeit und Moral über Bord. Kontrastiert wird das mit dem größten Geschäftserfolg Plainviews , als er eine Pipeline ans Meer verlegen läßt und so die Konkurrenz in Form von Mobiloil aussticht. Sein weiterer Aufstieg zum steinreichen Ölmagnaten ist damit nicht mehr aufzuhalten, die menschliche Abwärtsspirale aber auch nicht mehr. Es folgt ein Schnitt: Einige Jahre später erhält Plainview als schmieriges, versoffenes, zynisches und egomanisches Subjekt in seiner luxuriösen Villa überraschend Besuch: sein mittlerweile erwachsener Adoptiv-Sohn möchte sich mit ihm aussöhnen und ein Gespräch mit ihm führen. Plainview reagiert darauf sarkastisch, zynisch, ausfallend und abweisend. (Scharfzüngige Dialoge sind hierbei an der Tagesordnung, die sich ins Gedächtnis des Betrachters brennen). Sein Adoptivsohn nimmt auf Grund der Zurückweisung sein Schicksal in die eigene Hand. Und am nächsten Tag folgt eine absolute Tragödie: der aufgelöste Prediger Eli Sunday steht als Hilfesuchender für seine Gemeinde vor Plainviews Tür. In einem beispiellosen Disput und einer harten Auseinandersetzung erschlägt Plainview Sunday, da dieser ihm einen mentalen Spiegel vor das Gesicht hält. Die Menschlichkeit geht Plainview in letzter Konsequenz endgültig verloren. Im Grunde genommen basiert "There will be blood" auf der Vorlage des Upton Sinclair-Romans "Öl". Paul Thomas Anderson zeichnete in erster Linie ein absolut brillantes Psychogramm und eine bemerkenswerte Charakterstudie / Parabel eines gestörten / auf ein gestörtetes / Individuum(s) (oder auch mehrerer Individuen?), welches aufgrund eines Phänomens, also des ausufernden Kapitalismus, der Faszination, die durch Öl, Geld, Macht und Reichtum ausgeübt wird, seinen letzten Funken Seele verliert. Im Hinblick auf den zeitlichen Kontext. Man kann die zerstörerische Kraft von zuviel Kapital und der Wirkung, die dieses auf die menschliche Psyche hat, meistens schwer in Worte fassen. Dieses Phänomen ist aber immer gegenwärtig, es existiert nicht nur in der Vergangenheit, sondern ist auch Bestandteil unserer modernen Gesellschaft und wird auch in Zukunft nicht aufhören zu existieren. mehr unter http://blockbusterandmore.blog.de
Mitglied seit 737 Tagen | 3 Userkritiken
Kritik: Paul Thomas Anderson inszeniert einen handwerklich sehr guten Film, der durch sein langsames Erzähltempo und fantastische Schauspieler-Leistungen brilliert. Daniel-Day Lewis spielt hier einfach grandios, Paul Dano ist auch sehr gut. Die Bilder sind wunderschön und die Musikuntermalung erinnert in ihrer Vordergründigkeit sehr an Stanley Kubricks Filme. Das Ende fand ich hervorragend. Alles in allem ein sehr starker Film.
Mitglied seit 965 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: Paul Thomas Anderson zeigt hier mit diesem Psychogramm abermals sein unfassbares Talent und bot nebenbei Daniel Day-Lewis die Chance eine der packendsten und großartigsten schauspielerischen Leistungen der Filmgeschichte abzuliefern - Oscar well deserved Unbedingt ansehen!
Mitglied seit 1.827 Tagen | 207 Userkritiken
Kritik: beste schauspielerleistung des jahres.....klarer oscar für day-lewis......intensive geschichte mit einem elektresierenden soundtrack vom radiohead-gitarrist und einem furiosen ende......ein wahrer epos von einem film wie man ihn lange nicht mehr auf der kinoleinwand gesehen hat
Mitglied seit 1.328 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: Der Film des Jahres.... P. T. Anderson in Magnolia-Form!!
Mitglied seit 1.358 Tagen | 11 Userkritiken
Kritik: Es ist schwer, Paul Thomas Andersons Werk in wenigen Worten zu beschreiben. Ihm ist in erster Linie eine äußerst machtvolle Parabel über die menschliche Gesellschaft und ihre Abgründe gelungen. Er schafft einen faszinierenden Kosmos um Gier, Hass, Verblendung, Religion, Kapitalismus und Eigenliebe und versteht sich darauf, die wahren Gefühle seiner Hauptfigur unter der Oberfläche brodeln zu lassen, wo diese erst recht ihre Wucht und ihren Schrecken entwickeln. Der Film ist recht schlicht erzählt und ausgestattet, fesselt aber schon ab der ersten Minute, was nicht zuletzt an der meisterhaften Filmmusik des britischen Rockmusikers Jonny Greenwood liegt. Bei seinem Ausflug in ein Reich, in dem keine Gesetze herrschen und der Teufel zu einer Wahnvorstellung in den Köpfen abergläubischer Dorfbewohner verkommt, kann sich Anderson ganz auf seine hervorragenden Darsteller verlassen, der Film ist bis in die kleinste Nebenrolle hinein perfekt besetzt. Über Daniel Day-Lewis ist vermutlich schon alles gesagt worden, doch seine Leistung in "There Will Be Blood" gehört zweifelsohne zu den besten Darstellungen des vergangenen Jahrzehnts. In jedem seiner Blicke offenbart sich der Abgrund seiner Seele, er fusioniert mit seiner Figur und peitscht diese bis zum Rand der Gefühle. Bis auf wenige Ausnahmen wird er von der Kamera gemieden, oft ist er lediglich im Profil oder aus der Ferne zu betrachten. Die dadurch suggiererte Unnahbarkeit lässt seinen Charakter noch rätselhafter und interessanter erscheinen. Dass Day-Lewis hierfür den Oscar erhielt, ist nur verdient und zeigt auf, wie viel Kraft hinter seinem beinahe hypnotischen Spiel steckt. Alles in allem hat Paul Thomas Anderson im Jahre 2007 ein äußerst reifes und hochintelligentes Werk geschaffen, das wahrlich nicht allen gefallen wird, aber einen interessanten Einblick in die Seele eines Mannes bietet, der keine zu besitzen scheint. 10/10 Sterne, allein für den Mut, ein solches Projekt in die Wege zu leiten.
Kritik: Zu unrecht kein bester film 2008,ich finde there will be blood hätte es mehr verdient gehabt als no country for old men!!
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